Mini Diary KW 10 | 18

Da war sie wieder: die Buchhaltung. Saß mir tagelang im Nacken, bis ich sie gestern dann abhaken konnte. Manchmal frage ich mich selbst, was ich die ganzen 8 Stunden gearbeitet habe, aber am Ende summieren sich die Stunden wie von selbst und nach Mails, Steuerkram und einem Affentheater wegen meinem Pass (erzähle ich euch unten), kommt jetzt erst das Mini Diary:

 

 

Online entdeckt

Meine Pinterest-Wunschliste zeigt eigentlich ganz gut, was mir gerade so im Kopf herum schwebt: Ich bin bereit für den Frühling! Bei Pinterest pinne ich immer alles, was mir gefällt – ohne Rücksicht auf Preis oder Erreichbarkeit. Es ist mein persönliches Moodboard, eine Erinnerung an mich selbst. Mir gefallen momentan helle Hosen, auffallende Taschen und klassische Stücke – wie immer. Die weiße Hose von House of Dagmar finde ich wunderschön – vielleicht sollte ich sie mal anprobieren?

Hier kommen noch weitere tolle Stücke, die ich gerade online entdeckt habe – wie die absolut wunderschöne und limitierte (und super teure!) Lidschatten-Palette von Chantecaille*. Über diese Marke muss ich eigentlich mal einen eigenen Post machen, weil es so viel zu erzählen gibt. Bis dahin starre ich das hübsche Teil einfach weiter an:

 

 

Pass me by!

Am Freitag fliegen wie nach Schottland – darauf freue ich mich wirklich sehr. Beim Early-CheckIn von EasyJet blinkte dann die Warnung auf, dass mein Pass abgelaufen ist. Stimmt so nicht: Denn mein Pass ist am Rückreisetag noch gültig. Hatte trotzdem Muffensausen und wollte sofort einen Termin beim österreichischen Konsulat machen. Nächst möglicher Termin in Hamburg: Ende April. Na prima! Also: Zug gebucht – ab nach Berlin. Ein kleines, nötiges, Vermögen später habe ich nun einen neuen Passantrag und bald auch einen Personalausweis, aber immer noch nicht die Gewissheit, dass UK das genau so sieht, wie das österreichische Amt: Der Pass ist definitiv an dem Tag noch gültig. Well…

Wenigstens hatte ich so wieder mal eine Gelegenheit meine Freundin Kathy zu sehen und mit ihr kurz durchs KadeWe zu bummeln. Irgendwie ist das, über die Jahre, unser Ritual geworden und ich kann das mit ihr wie mit niemandem sonst so genießen. Ich hoffe, dass wir ganz bald wieder die Zeit dazu haben!

 

 

Offline entdeckt

In Berlin konnte ich spontan noch einen weiteren Termin wahr nehmen und Phuong Dang, Kopf und Mastermind hinter der gleichnamigen Parfum-Marke, kennen lernen. Die wenigen Zeilen hier werden dem Universum, ihren Gedanken und der Kraft, die hinter ihrer Arbeit stecken, gar nicht gerecht und es ist schwer in Worte zu fassen, was dieses Parfum-Label so besonders macht, wenn man die Frau nicht selbst erlebt hat.

Die asiatische Künstlerin, geboren in Vietnam, hat während ihrem Studium in London die Liebe zu Düften entwickelt. Angefangen hat alles mit The Calling – einem Duft, der ihr die Geborgenheit und Wärme gab, den sie damals in England so sehr vermisst hat. Zwei der größten Parfümeure entwickeln mit und für Phuong Dang Visionen und außergewöhnliche Duft-Kompositionen, die auch für meine Nase neu waren: Bertrand Duchaufour und Mark Buxton, bekannt für ihre einzigartige Arbeit, haben es verstanden, jedem Duft, jeder Idee diesen ganz besonderen Dreh zu geben, sodass man, riecht man die luxuriösen Kompositionen, die Geschichte dahinter förmlich vor Augen hat.

An alle, die Parfüms lieben, und ich weiß, dass sind viele von euch: Unbedingt mal dran schnuppern! Ein interessantes Interview mit Phuong Dang findet man hier.

 

 

Lieblingslook

Hemd + rote Lippen = geht immer! Das gestreifte Hemd*, das ich auf dem Instagram-Foto für Elizabeth Arden trage (das ist der March On Lippenstift* – 100% des Verkaufs-Erlöses werden an die UN Women gespendet), ist von Mango und ein tolles, unkompliziertes Teil für den Alltag. Geht mit großen und dezenten Ohrringen, mit Jeans oder Hose, mit Pumps oder Sneakern… Der Schnitt ist super – ich trage eine M, die sehr locker und luftig fällt.

 

 

Aufgebraucht

Buhuhu – jetzt ist es leer: Das Dior Mizellenwasser*. Es schien lange so, als ob es nie leer werden würde und dann hatte ich es, nach täglicher Anwendung, natürlich dennoch geschafft die Flasche zu leeren. Schade, denn das Mizellenwasser ist teuer, aber verdammt gut. Es brennt nicht auf der Haut, lässt diese nicht zu trocken zurück (was ich bei ganz vielen Konkurrenzprodukten so empfinde) und ist super angenehm, um nach der Reinigung Mascara-Reste zu entfernen. Würde ich sofort wieder kaufen, habe mir in Paris aber erst mal 2 x 500 ml von meinem geliebten Vichy 3in1 Mizellenwasser* gekauft und werde erst mal mit einer Flasche davon weiter machen…

 

 

Beauty News

OMG! So viele Beauty News letzte Woche. Große Augen gab es bei Glossier, die schimmernde Lidschatten, gennant Lidstar, lanciert haben. Die Meinungen spalten sich bei diesem dekorativen Produkt – die einen finden es „outstanding“ und andere finden die Farben nicht gelungen und die Schimmerpartikel zu krass. Well… Möchte ich jetzt natürlich so schnell wie möglich testen, damit ich das selbst beurteilen kann. Können die cremigen Eyeshadows was?

 

 

Ebenso neu: Eine Foundation von Sunday Riley. Skincare-Fans drehen schon auf Instagram durch – erhältlich ist The Influencer Foundation ab 10. April bei Sephora US* – in 20 (!) Farbnuancen, für 42 Dollar. Die Erwartungen bei mir sind hoch: Das Make-up verspricht das perfekte Finish zwischen „zu matt“ und „zu glänzend“ und würde damit in mein Beuteschema passen. Ich bin super gespannt!

 

 

New In

Ich brauchte eine neue Handyhülle und wollte nicht schon wieder Apple die knapp 40 Euro in den Rachen werfen. Nach ein bisschen Recherche habe ich mich für Pela entschieden, weil ich keine Hülle aus Plastik mehr haben wollte. Pela ist ein US-Unternehmen, die Handyhüllen aus einem pflanzen-basierten Material herstellen und auch bei der Verpackung, so wie beim Versand, komplett auf Plastik verzichten. Dank ein paar Gutscheincodes, die Pela per Mail verschickt (wenn man sich anmeldet), habe ich uns zwei Hüllen bestellt (und die zweite quasi umsonst bekommen), die 3 Wochen später dann, in einem schmalen Umschlag, bei mir ankamen. Klar: Der Weg von den USA nach Deutschland ist nicht gerade „eco-friendly“, aber Pela gibt es hier noch nicht und ich konnte es einfach nicht übers Herz bringen, noch eine weitere Plastikhülle zu kaufen (um diese dann später einfach weg zu werfen). Die lange Wartezeit auf meine Bestellung hat sich einfach gelohnt: Die Handyhülle fühlt sich butterweich an, schmiegt sich toll um mein Telefon und schützt es zuverlässig vor dem Fallenlassen. Ich sehe keinen Grund, warum man noch eine andere Hülle kaufen sollte – sie ist sogar günstiger als die Variante von Apple, die man leider nicht kompostieren kann – das Pela-case hingegen schon. :)

 

 

Kurz mal raus

Das größte Kompliment, dass man einem Ort geben kann, ist doch, wenn man wieder kommt, weil er einen berührt hat. Wir hatten es eigentlich die ganze Zeit vor und letzte Woche passte es dann: Wir haben wieder ein Wochenende in bei Glück in Sicht in Glücksburg verbracht. Die kleinen und großen Häuser an der Ostsee hatte ich euch hier schon ausführlich vorgestellt. Dieses Mal hatten wir ein kleines 2er Häuschen – die Kleine Perle direkt am Wasser gebucht, und hatten direkten Meerblick – sogar vom Bett aus! Auch wenn das Wetter ehrlich gesagt besch****n war, haben wir das kleine Wochenend-Zuhause in vollen Zügen genossen und dem Dauerregen von innen gelauscht. Den Ausflug nach Flensburg hätten wir uns ehrlich gesagt sparen können (da hat es noch viel mehr geregnet) – zuhause in der Nummer 17 war es doch deutlich schöner. Wir kommen auf jeden Fall wieder und ich hoffe, dass nächstes Mal die Sonne scheint und wir den fantastischen Blick aufs Wasser dann vom Balkon aus genießen können…

 

 

(Organic) Beauty Podcast

Neu für mich entdeckt habe ich letzte Woche den tollen Podcast von meiner geschätzten Beauty-Kollegin Julia Keith, die mit ihrem Blog Beautyjagd schon viele Jahre ihre LeserInnen mit Posts über Naturkosmetik begeistert. Ihr Beauty-Podcast Wilde Rosen kann man sich auf Soundcloud anhören und ist eine echte Bereicherung für jeden, der sich für (natürliche) Kosmetik interessiert. Die Folge „Breakthrough-Produkte in der Naturkosmetik“ habe ich mir während einer längeren Autofahrt angehört und mich gefreut, dass Julia endlich ihre tolle Stimme und ihr Wissen auf so einem Kanal zum Besten gibt. Freue mich jetzt schon auf weitere Podcast-Folgen!

 

 

Auf Instagram entdeckt

Bei meiner Blogger-Kollegin Charlotte Kuhrt (beautynotsize) habe ich das Label Elomi Lingerie entdeckt, das sich vor allem an Frauen mit einem großen Busen richtet. Ich weiß aus Erfahrung, dass es nicht so einfach ist hübsche BHs zu finden, die einen tollen Komfort haben und dennoch nicht aussehen, wie ein großes Camping-Zelt, das man sich am Ende dann doch verzweifelt umschnallt. Klar: Ab einer gewissen Größe hat man einfach auch viel Stoff, den man verarbeiten und unterbringen muss, aber dennoch finde ich, dass es selten Labels gibt, denen diese Umsetzung gelingt. Bei Elomi  gibt es einige BHs, die ich wirklich schön finde – sogar bis Größe JJ. Das sieht man wirklich selten und es ist ungewöhnlich für mich, dass ich mal in der Tabelle die „kleinste“ Größe bin.

 

 

Song der Woche

Letzte Woche habe ich viel Black Metal gehört, was ich euch hier nicht antun möchte. Aber ich hab natürlich auch einen eingängigeren Song der Woche für euch, den ich auch rauf und runter gehört habe: Doused von DIIV. Habe ich zufällig bei Spotify wieder entdeckt – das Stück ist nämlich von 2012 und ich erinnere mich noch gut daran. Joy Division lassen grüßen!

 

 

Ich wünsch euch eine super Woche!

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8 Comments

  • Antworten März 14, 2018

    vivien_noir

    Hallo Hanna!
    Ich glaube, Elomi gehört zu den Marken, die „gefittete“ BHs schneidern. Da gibt es eine ganze Menge wirklich guter Marken, und die sitzen so gut wie keine anderen BHs. Ich war am Anfang selbst skeptisch, aber nach dem ersten Fitting restlos überzeugt (danke, Eli!).
    Es gibt auch Marken wie z.B. BiuBiu, die Etuikleider und Blusen machen, also Kleidungsstücke, die gerade an der Brust oft zu eng sitzen. Ich kann dir gern noch weitere Marken nennen, oder dir den einzigen Brafitting-Shop Österreichs empfehlen, der in der Wiener Mondscheingasse anzutreffen ist (und auf http://www.dessousavenue.at). In Hamburg sitzt der Shop Sugarshape (www.sugarshape.de), soweit ich weiß!

    HIER gibt es eine Landkarte, um Brafitting-Adressen in der Nähe zu finden –> http://blog.bhlounge.de/brafitting-map/

  • Antworten März 14, 2018

    beautyjagd

    Oh danke, liebe Hanna, dass Du meinen Podcast verlinkt hast :) Ich freue mich total, you made my day !

    • März 14, 2018

      Hanna

      Aber na klar! Ich finde ihn wunderbar, unterhaltsam und ein Muss für jeden Beauty-Lover! :)

  • Antworten März 14, 2018

    Helena

    wenn man den Reisepass tatsächlich für eine Reise braucht, muss er, soviel ich weiß, noch mindestens 6 Monate nach der Reise gültig sein, nicht nur EINEN tag :)

    • März 15, 2018

      Hanna

      Liebe Helena, ich kenne diese „Regel“ auch, allerdings gilt die nicht für die EU. Man braucht ein reisegültiges Dokument und weil ich keinen Perso habe, reise ich mit dem Pass. Anders verhält sich das bei Reisen, wo man einen Pass BRAUCHT. Da muss dieser wirklich 3 oder 6 Monate, je nach Land, gültig sein.

      Mein Pass ist übrigens schon fertig und so ist alles im Lot für unsere Reise! :)

    • März 18, 2018

      vivien_noir

      Hallo Hanna und Helena,

      die Restgültigkeit des Passes richtet sich nach dem Zielland, da sind die jeweiligen nationalen Bestimmungen stark abweichend.

      @Hanna – schön, dass nach der Aufregung jetzt alles passt! Da du aus Ö stammst und in D wohnst (über deine Staatsangehörigkeit und eine etwaige Kopplung eines dt. Perso an die StAng. weiß ich natürlich nichts), könnte dir vielleicht diese Info nützlich sein, oder sich zumindes als „unnützes Wissen“ :D für Party-Smalltalk eignen:
      im österr. Recht steht geschrieben, dass nur der Reisepass ein Reisedokument ist, der Personalausweis hingegen ist ein reines Identitätsdokument – nämlich ausschließlich zum Nachweis der Identität.
      In Österreich braucht man zur Ein- wie Ausreise ein Reisedokument, also ausschließlich den Reisepass. Aufgrund von zwischenstaatlichen Vereinbarungen ist Deutschen aber die Einreise nach Ö auch mit Personalausweis gestattet.

      Österreich muss übrigens auch Jeden wieder nach Österreich rein lassen, der zwar keinen Reisepass vorlegen kann, aber durch ein anderes Dokument die österreichische Staatsbürgerschaft glaubhaft machen kann (z.B. durch einen Personalausweis, falls darin die Staatsangehörigkeit vermerkt ist). Kurz gesagt: Österreich muss alle Österreicher wieder „heim“ lassen :) In dem Fall kann es höchstens sein, dass eine relativ niedrige Verwaltungsstrafe bezahlt werden muss.
      Für irgendwas muss sich die Gesetze-Lernerei ja ausgezahlt haben! *lach*

  • Antworten März 15, 2018

    Yvonne

    Wow. Zunächst wünsche ich Dir eine wunderbare Zeit in Schottland und auch, dass mit dem Pass alles klappt!
    Wir hatten auch schon mal so ein Passdrama bei unserer Reise nach England ^^ Blöd, wenn man am Tag des Abflugs seinen Personalausweis nicht mehr findet und ein Reisepass nicht vorhanden ist. Aber auch das hat geklappt ;)
    Alles Liebe, Yvonne

  • Antworten März 15, 2018

    Esra

    Toller Rückblick wie immer! Die Lidschatten von Glossier finde ich so so schön :)

    Liebe Grüße, Esra
    https://lovelylines.de/

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