2017/2018 – Ein Interview

Ein Jahresrückblick? Im klassischen Sinn lese ich das selbst nicht so gerne – zumindest habe ich das immer behauptet. Aber dann gab es in den letzten Tagen so viele schöne, amüsante und kreative Rückblicke auf diversen Blogs (und bei Instagram Stories), dass ich meine Meinung revidieren musste.

Zurück im Büro haben Anabel und ich uns über das Thema unterhalten und durch das Gespräch kamen wir auf die Idee, euch einen Jahresrückblick im Form eines Interviews zu zeigen. Und das ist unerwartet länger geworden, als ich wollte… Aber: Es gibt so viel zu erzählen und so vieles zu zeigen – es wurde also ein umfangreicher Post mit viel Liebe zum Detail. Anabel fragt, ich antworte:

 

Welche Reise hat dich im letzten Jahr am meisten inspiriert?

Hawaii – meine Augen leuchten sofort, wenn ich dran denke. Ich hatte einen enormen Bammel vor dem Flug, weil ich noch nie alleine so weit geflogen bin. Die Gruppe kam aus unterschiedlichen Städten und Ländern zusammen, so musste ich den Weg alleine antreten und das war definitiv außerhalb meiner Komfortzone! Gut so. Ich habe es super gemeistert, muss aber auch gestehen, dass ich gerne mit Lufthansa fliege und die einem den Langstreckenflug in der Economy Class, wenn man unter 1,90 ist, schon sehr angenehm machen. Ich kam dann nachts auf Honolulu an und habe nicht lange gebraucht um es zu fassen. Bin dann sofort runter zum Strand, um meine Füße ins Meer zu stecken und den Sand anzufassen. Die restlichen Tage waren eigentlich zu wenig für so viel Schönheit und so viele Inseln, das Programm tough, aber ich so was von happy. Ich habe mir geschworen wieder zu kommen – mit mehr Zeit und mit meinem ganz eigenen Rhythmus zu reisen. Am liebsten würde ich 2018 noch mal hin und mich dann auch mal ganz in Ruhe an einen Strand legen – dazu kam ich während der Reise nämlich nicht. Hawaii hat mich in vielerlei Hinsicht inspiriert – vor allem die freundlichen Menschen und das Wort ALOHA, das ich erst vor Ort verstanden habe. Ich dachte immer, dass sei so ein Touri-Ding, das Surfer dann mit nach Hause nehmen. Die Inseln strahlen Ruhe aus, wecken aber auch den Entdeckersinn und haben so viele unterschiedliche Dinge zu bieten – dem kann man mit einer Reise alleine nicht gerecht werden. Aber: Ich finde, es lohnt sich die lange Reise auch, wenn man „nur“ 14 Tage hat. Einfach machen – ihr kennt meine Einstellung. Es gibt oft überraschend günstige Flüge nach Honolulu (über L.A. und San Francisco) – ich schau immer wieder mal.

 

 

Wenn du dir eine Stadt aussuchen dürfest in welcher du 2018 für einen Monat wohnen dürftest, welche wäre es?

Paris! Natürlich Paris. Ich spiele immer mal wieder mit dem Gedanken für ein oder zwei Monate nach Paris zu gehen, weil ich die Sprache so gerne richtig lernen würde. Dem setze ich jetzt mal einen Sprachkurs vor raus, den ich in diesem Jahr gerne in Hamburg machen würde. Und dann nach Paris! Dort richtig wohnen klappt für uns nicht, aber für ein paar Wochen kann ich mir das durchaus vorstellen. Wer weiß? Vielleicht schreibe ich doch noch mal ein Buch? Könnte ich mir in Paris, der Stadt, die mich inspiriert wie keine andere, durchaus vorstellen…

 

 

Auf was möchtest du zukünftig noch mehr Acht geben?

Auf mich. 2017 war ich mit meinem Kopf oft schneller, als mein Körper mit konnte und habe mich so manchmal überfordert. Nach meinem Hörsturz Ende 2016 war ich zwar etwas liebevoller mit mir, aber ein paar Dinge habe ich übersehen: Selbstliebe – und zwar im Ganzen. Erst in der Schweiz, dazu folgt noch ein Artikel mit vielen Bildern, habe ich verstanden, dass ich ein bisschen Beziehungshygiene mit mir selbst hegen muss und dass Ernährung und Bewegung ganz essentiell dafür sind. Das weiß ich natürlich, wie wahrscheinlich jeder andere Mensch, aber ich hatte den roten Faden verloren. Geht ja auch irgendwie ohne, also mit schlechter Ernährung und ohne Bewegung; aber die Frage ist halt, wie lange und vor allem, um welchen Preis. Diese Grundsatzsache konnte ich Ende des Jahres im Jungfrau Victoria in Interlaken dank des „Better Aging Programms“ wieder entdecken – und mehr. Seitdem gelingt es mir besser auf mich acht zu geben und nicht nur meine Arbeit in den Mittelpunkt zu schieben – eine Sache, die schnell passiert, wenn man Selbstständigkeit und/oder seinen Traumberuf hat (den ich jeden Tag zu schätzen weiß!). Ich merke, dass ich faul bin und echt hinther sein muss. Immerhin habe ich wieder angefangen zu laufen und versuche immer mal wieder zu kochen, auch wenn ich weiß, dass das keine große Leidenschaft mehr in meinem Leben werden wird. {Aber: Wer weiß…}

 

Nach welchen Kleidungsstück/Accessoire haben die Leser am meisten gefragt?

Da fallen mir sofort 5 Stücke ein:

01. Diesen Winter gab es enorm viele Fragen zu meiner Jacke, die ich auf einigen Instagrambildern trage. Die Antwort: Es ist die Sessun ‚Cherry Dad‘ Jacke*, die ich in der Weide in Hamburg gekauft habe. Die Jacke ist herrlich warm, wasserabweisend und hat mich noch nicht im Stich gelassen. Ein Spontankauf, den ich jederzeit wieder machen würde.

02. Meine Brille. Wenn ich sie zeige, bekomme ich, trotz Verlinkung, immer Fragen dazu. Wisst ihr was? Ich liebe sie auch! Das ist das Modell CAT von Viu* – mit der gemusterten Fassung.

03. Die &otherstories Ohrringe, die ich u.a. in diesem Video trage. Ich habe auf meiner Website als auch auf Instagram unzählige Kommentare dazu bekommen! Sind leider ausverkauft.

04. Woher ist meine Kette? Auch 2017 noch oft gefragt, auch wenn ich sie schon lange trage. Die Sternchen-Kette ist von Sophie by Sophie* und trage ich aktuell mit verschiedenen Ketten von Missoma*.

05. Und am meisten gefragt wurde ich wohl zu dem pinken Pulli von Valentine Witmeur, den ich mir bei April First in Berlin gekauft habe. Der asymmetrische Ärmel spaltet die Meinungen – aber ich liebe ihn noch immer und freue mich über diesen außergewöhnlichen Pullover und ein Stück europäisches Mode-Design.

 

 

 

 

Bags 2017! Was hast Du getragen, was neu entdeckt?

Angeschmachtet habe ich das ganze Jahr die Trunk Bag von Marni*. Weil das gute Stück nicht ganz günstig ist, überlege ich bis heute, welche Farbe ich möchte (unten: mal in Mint anprobiert), während das Sparschwein weiter gestopft wird. 2018 wird sie bei mir einziehen, da bin ich mir sicher!

Durchgängig getragen habe ich 2017 meine Bucket Bags von Alesya Orlova, meine Half Moon Bag von Victoria Beckham und meine butterweiche Maple Ledertasche von Chi Chi Fan (übrigens Schwester von William Fan).

Neu entdeckt habe ich einige schöne Labels auf Instagram und in den Onlineshops, zum Beispiel Wandler* auf Net A Porter, Danielle Foster und Kozha Numbers via Instagram, oder Staud* und Antonello Tedde* via Matchesfashion. Dort gibt es ohnehin immer eine tolle Auswahl an Marken, die man nicht überall findet.

Wer mich kennt weiß: Ich stehe nicht auf It-Bags. Ich mag gerne kleinere Labels oder Modelle, die nicht jeder hat. 2017 ist meine Leidenschaft für Vintage-Teile entfacht – manchmal finde ich Modelle, die man nicht mehr bekommt, umso reizvoller! Wie die Prada Carhier Moon & Stars. Zu gerne würde ich mir mal eine Chanel Tasche (Vintage) kaufen – am liebsten aus Stoff, was die meisten nicht verstehen können. Wer auch bei Vestaire Collective oder Rebelle unterwegs ist, weiß aber auch, dass gerade Chanel noch immer boomt und die Preise in der Höhe sind. Mal schauen, vielleicht habe ich Glück und finde ein echtes Vintage-Schätzchen! Ich bin auch noch auf der Suche nach anderen Dingen und finde es immer total spannend zu erfahren, was andere Damen suchen. Vielleicht mach ich dazu mal einen Artikel!?

Ich liebe und sammle Taschen übrigens schon mein ganzes Leben, spreche unheimlich gerne drüber (wie ich gerade feststellen muss) und muss nicht immer alles besitzen. Ich liebe es einfach mir die neuesten Modelle in den Kaufhäusern anzusehen, manche anzufassen und mit manchen sogar in Gedanken zu spielen. Auf die wenigsten spare ich, weil ich weiß, dass ich sie sehr lange haben möchte – wie die Box Bag von Céline. Der treue Leser weiß, dass ich mir diesen Traum (aufgrund des absurden Preises) noch nicht erfüllt habe. Aber irgendwann wird sie bei mir einziehen!

 

 

Apropos: Was ist bei Dir letztes Jahr im Kleiderschrank passiert?

2017 habe ich auf jeden Fall wieder ein Stückchen mehr meinen Stil gefunden, mich viel mehr getraut als in den letzten Jahren, konnte ganz oft die Sneaker mal zuhause lassen (und gegen Boots tauschen) und habe meinen Kleiderschrank gnadenlos aussortiert. Ich bin immer noch dabei die ganzen Sachen bei Tictail ein zu stellen… Eine wichtige Erkenntnis des letzten Jahres: Ich bin zu alt für kurze Kleider. Mit kurz meine ich eine Länge, mit der man sich traut sich zu bücken und mit der man beim Sitzen den halben Oberschenkel sieht. Jetzt fühle ich mich älter, aber auch deutlich sicherer, hehe.

Achso und: ROT ist meine neue Lieblingsfarbe! Keine Ahnung, warum ich mich so lange dagegen gewehrt habe. Ich liebe Rot! Darin fühle ich mich auch immer super und sofort „angezogen“.

 

Denim
Anfang des Jahres habe ich mal eine Woche versucht, Jeans weg zu lassen. Auch wenn ich seitdem nicht mehr jeden Tag Jeans trage: Ich bin und bleiben ein Denim-Girl! Ich habe m.i.H. Jeans für mich entdeckt und drei neue Modelle: die Kimomo von Monki* (gibt es in SEHR vielen Waschungen!), die Pedal Pusher von Closed* und, ganz neu, die Cropped Worker Jeans* – ebenfalls von Closed. Die drei Schnitte passen mir (und meinem Popo!) einfach gerade voll gut.

 

Hüte
Außerdem habe ich 2017 Kopfbedeckungen lieben gelernt – das möchte ich im neuen Jahr ausbauen! Ich mag Mützen, Caps oder Hüte und habe zu Weihnachten ein ganz besonderes Modell geschenkt bekommen. Zeige ich euch bald!

Tücher
Wo wir schon bei Accessoires sind: Ich liebe Tücher! Das war schon immer so. Ob um Hals, Kopf oder Hüfte – Tücher bringen immer das gewisse Etwas! Neu entdeckt habe ich, dank Tine (Inattendu), das Label Chloe Dupuy. Zarte, hübsche Tücher gibt es u.a. auch bei Mango*, ARKET oder Tôteme – ganz abgesehen von DEM Klassiker, dem Seidentuch von Hérmes, das aber natürlich eine andere Preisliga beschreibt…

Ohrringe
2017 war auch DAS Jahr der großen und langen Ohrringe. Der Trend baumelte mit Strass, als Creole oder ganz filigran von den Ohren – ich habe es voll ausgekostet und sehe kein Ende in Sicht.

 

 

 

 

Welche Foundation hast Du 2017 am meisten verwendet?

Anabel, gute Frage! Ich wechsle ja sehr oft, probiere viel… Ich versuche es zu beantworten: Ganz oft habe ich die HIRO Foundation getragen – die beste natürliche Foundation in meinen Augen! Außerdem die Original Mineral Foundation von bareMinerals* – immer wenn ich diese trage, bekomme ich Komplimente. Vor allem von meinem Freund, der es gerne mag, wenn ich kaum (oder gar nicht) und sehr natürlich geschminkt bin.

Seitdem ich in London war, habe ich fast täglich die Lift & Luminate Foundation von No. 7 getragen – schade, dass es diese nicht in Deutschland gibt! Die ist SO gut! Dazu gab es super viele Kommentare auf Instagram – immer wenn ich sie getragen habe, habt ihr mich gefragt, woher der GLOW kommt. Die Foundation ist die Antwort!

Sensationell finde ich seit Anfang des Jahres die Light Wonder Foundation von Charlotte Tilbury, die Serum Foundation von L.O.V Cosmetics* und die neue Double Wear Waterfresh Foundation von Estée Lauder*. Alles Foundations, die man nicht auf der Haut sieht – und genau so soll es doch auch sein, richtig?

Komplett aufgebraucht habe ich zwei Proben der CC Cream von It Cosmetics. Zurecht ein weltweiter Bestseller! Das Finish ist wirklich „flawless“, wie die Amis sagen würden. Die Proben hatte ich aus San Francisco, aber leider die Originale nicht gekauft, weil ich für meinen Hautton zwei Farben mischen muss und mir das am Ende einfach zu teuer war. Zurück zuhause hatte ich die CC Cream dann immer mal wieder im Warenkorb und wieder nicht gekauft, weil es damals hieß: Es kommen noch mehr Nuancen. Die gibt es jetzt – aber jetzt kann ich nicht genau sagen, welchen Ton ich gerne hätte. Leider ist die Marke noch nicht in Deutschland erhältlich, aber wenn man den Beauty-Gerüchten glaubt, soll die Marke 2018 kommen. Yes, please!

Ah! Und natürlich die The Ordinary Foundations* nicht zu vergessen! Dazu habe ich immer noch keinen Artikel geschrieben. Warum? Ich bin nicht so begeistert wie alle und finde, dass es wirklich besseres gibt. Der Preis ist natürlich super und heiß. Aber: Worth the hype? Ich weiß nicht. Aber es ist wie mit Hautpflege: Funktioniert nicht für jeden und bei jedem anders. Ich gebe den beiden Texturen aber 2018 noch mal eine Chance und versuche mir ein Bild und dann einen Post zu machen :)

 

 

Meine drei liebsten Lippenstifte on the go:

Unterwegs habe ich eigentlich immer nur einen Lippenstift dabei – nämlich den, den ich trage (außer es tummeln sich mal wieder 10 andere in der Tasche, hehe). Auf Reisen schwöre ich immer noch auf mein Credo: Drei Lippenstifte! Ein neutraler, „Your Lips But Better“ Ton (z.B. Flirt Natural von Astor*), ein klassisches Rot (z.B. Jurate’s Ruby von L.O.V Cosmetics*) und ein außergewöhnliches, aber sehr tragbares Pink (z.B. La Fascinante von Chanel*). So habe ich für jeden Anlass was dabei… Wer nicht so knallige Farben mag, sollte unbedingt mal Amazed Grace von Charlotte Tilbury ausprobieren. Eine unheimlich tolle Nuance – nicht so bunt, nicht zu laut, aber dennoch eine deutliche Farbe auf den Lippen. Darauf wurde ich 2017 viele Male angesprochen.

 

 

 

 

Deine Beauty-Entdeckungen 2017…?

Waaaaa, vor der Frage habe ich mich schon gefürchtet! Wahnsinnig schwer zu beantworten, weil eigentlich alles, was ich hier vorstelle, eine echte Entdeckung und nennenswert ist. Ich würde am liebsten alles mit ins neue Jahr nehmen, aber es gehört ja auch zu meinem Job Neues zu entdecken.

Richtig begeistert hat mich auf jeden Fall Sililevo, weil es meine Nägel immer wieder rettet, wenn diese brüchig werden. Lesetipp:Einen Artikel gabes 2017 auch dazu – Click!

Ein fixer Bestandteil meiner Routine ist seit letztem Jahr ein Besuch im Reviderm Skinmedics Institut in Hamburg – Svjetlana ist einfach die Beste! Meine Haut (zu Unreinheiten neigend) braucht einfach eine regelmäßige Ausreinigung, sowie die monatliche Mikrodermabrasion – am liebsten mit einer anschließenden Hydrolage (aushärtende Maske). Dazu möchte ich 2018 endlich mal einen längeren Artikel schreiben, weil es da so viel zu beachten und so viel zu sagen gibt… Ich habe nämlich vor Svjetlana nur schlechte Erfahrungen mit diesem Treatment gemacht.

Neu entdeckt habe ich die Marke Darphin für mich – das Treatment in Paris hat uns dann endgültig zusammen geschweißt. Eine wunderschöne, unterschätzte Marke, von der ich auch in diesem Jahr bestimmt wieder berichten werden. Meine Lieblinge? Das Hydraskin Serum*, der federleichte INTRAL UV-Schutz für jeden Tag* und das neue Intensiv-Peeling!

Meine Haut reagiert empfindlich auf Retinol und Salze, liebt hingegen Saliccylsäure, Glykolsäure und Vitamin C – das hat 2017 gezeigt. Besonders toll finde ich den C-15 Super Booster von Paula’s Choice (Shoppinglink*)und das Fresh Pressed 7-Tage Set von Clinique* (Shoppinglink*), das ist unbedingt nachkaufen möchte.

Und außerdem gelernt: Kuhmilch fördert (bei mir!) Entzündungen und Unreinheiten. Dazu gibt es diesen Artikel und noch viel mehr Erfahrungen, die ich danach in den letzten Monaten gesammelt habe. Seitdem trinke ich gar keine Milch mehr und bin komplett auf Alternativen umgestiegen.

Ganz neu waren auch Rot-Töne als Lidschatten für mich. Einmal ausprobiert, seitdem liebe ich es! Passt super zu meinen grünen Augen. Zum Beispiel aus der Urban Decay Naked Heat Palette*.

 

 

DAS Beauty-Highlight in den letzten 12 Monaten?

Es waren SO viele! Eigentlich ist mein ganzer Job ein Highlights und nach über zwei Jahren Fulltime-Bloggen zaubert mit der Gedanke daran immer noch ein Lächeln auf die Lippen, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und immer noch auf mein „Seeligkeits-Konto“ einzahlt.

Schnell zurück gedacht bleiben mir drei Ereignisse wirklich im Kopf kleben: Das Treffen mit Charlotte Tilbury in persona – einer meiner größten Beauty-Ikonen. Gipfelte dann noch in einem gemeinsamen Video – den Tag werde ich niemals vergessen! Ich war soooo glücklich!

Richtig glücklich war auch an einem Tag im Mai – als ich mit neuen Haaren vom Frisör kam. Vorgeschichte: Ich wurde zwei Mal in Hamburg verfärbt, dann war ich in Paris bei David Mallet, was toll war, aber nach einigen Wochen kamen die Farbmalheurs wieder zum Vorschein und ich war verzweifelt. Gerettet hat mich Alex Gosch – in meinen Augen die beste Coloristin EVER. Wehrmutstropfen: Meine Freundin Alex lebt und arbeitet in Wien. Also habe ich unsere Reise (Kiss-Konzert in Wien) mit einem Frisörbesuch verbunden. Alex hat am Ende meine traurige Mähne gerettet und mich super super happy gemacht. Bald bin ich wieder da und kann es kaum erwarten…

Kurz vor Weihnachten kam dann endlich unser Baby zur Welt: FINE und ich haben zusammen ein Deo kreiert – MINTY SOMETHING! Es ist die gewohnte FINE-Deocreme-Qualität, aber in einem Stick. Dieser ist aus Papier und kompostierbar, duftet nach Minze und ist mein größter Stolz! Mein erstes Beautyprodukt! Die Zusammenarbeit war toll und ich hoffe, dass ich nach dem Deo, das übrigens limitiert ist, in den kommenden Jahren noch viele weitere tolle Produkte raus bringen kann…

 

 

 

 

Gibt es noch Beauty-Trends? Was kommt 2018?

Ui, interessante Frage! Einiges dazu habe ich in meinem letzten Artikel für Vichy geschrieben. Ich glaube, es wird noch mehr bei der Gesichtspflege passieren – und zwar in puncto Schutz vor Strahlungen (UV, Blaues Licht) und Hautalterung durch Umwelteinflüsse. Außerdem wird das Masken-Thema (Sheet-Masks, Nachtmasken, Bubblemasks etc.) sicher noch ausgereizt werden – ganz abgesehen von jeglichen neuen Inhaltsstoffen, die Hautstraffung, Collagen-Neubildung und Faltenglättung versprechen.

Mich interessieren ja auch immer mehr invasive Methoden bzw. kleine Eingriffe, die noch nicht als Operation durchgehen. Es ist doch leider so: Cremen können oft nur neue Fältchen verhindern (langfristig gesehen, kann man so natürlich nichts aufhalten), aber sind sie erst mal da, ich spreche von richtigen Falten, kann man sie nicht mehr weg cremen… Hier denke ich übirgens wie sonst auch: Das alles muss jeder für sich entscheiden. Ich denke, dass es in den kommenden Jahren immer mehr und immer bessere Treatments beim Dermatologen geben wird und fraglich, ob es bald eine Alternative zu Botox gibt.

Außerdem bin ich mir sicher, dass Glossier 2018 nach Deutschland kommt, hoffe, dass es auch Drunk Elephant endlich nach Europa schafft (die Sachen sind phänomenal!) und darf euch verraten, dass lilah b. den Anfang macht und bald erhältlich sein wird. Mehr dazu aber bald!

 

 

 

Deine Beauty-Vorsätze 2018:

Glossier hat das auch gerade auf Instagram gefragt und ich habe „geantwortet“. Das fasst es ganz gut zusammen:

 

 

Dein Motivations-Song 2017:

Maniac! Ich hatte ihn irgendwann Mitte des Jahres wieder entdeckt und finde ihn einfach großartig. Das Video ist sexy, die Lyrics im wahrsten Sinne des Wortes scharf wie ein Messer (Bezug auf die Zeile „It can cut you like a knife, If the gift becomes the fire“). Es erinnert mich an meine Zeit, in der ich viel getanzt habe – da war ich immer voller Ehrgeiz! Das musst du auch – unter Tänzern gibt es kein Erbarmen… Ehrgeizig bin ich immer noch und zusammen mit meinem Anspruch ist es das schlagende Herz hinter meiner Arbeit! Maniac schenkt außerdem immer sofort gute Laune beim Autofahren – probiert es mal aus!

 

Ah! Und da war noch ein Song, den ich 2017 wirklich besonders oft gehört habe: Gypsy von Fleetwood Mac! Gesungen von der einmaligen Stevie Nicks, die ich sehr verehre. Der Song steht für mich für Freiheit und Reisen, für Lebenslust und das Privileg, das zu tun, was man möchte.

 

Damit es hier nicht nur bei den 80ern bleibt, noch ein aktueller Song: Goldrush von Bombay. Steht stellvertretend für duzente unheimlich tolle Lieder und Interpreten, die ich 2017 bei Spotify entdeckt habe:

 

 

Dein Motto für 2018?

Right Time is always now. Ich hatte es hier ja schon gesagt, aber ich LIEBE diesen Satz, man kann ihn nicht oft genug nennen. Ich warte nicht mehr auf den richtigen Moment, der kommt nämlich nicht. Wann passt es schon? Wann passt es nicht? Wenn man möchte, sollte man los legen, wenn man kann, einfach gehen. Vor dem Scheitern haben wir alle Angst, weil in Deutschland Scheitern leider etwas Negatives ist, aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen. „Sie hat es nicht geschafft“, „der Laden musste leider zu machen“ – das alles will man natürlich niemals hören. Aber das daraus Erfahrungen resultieren und diese einem weiter bringen, das vergisst man dann oft.

If you never try, you’ll never know! – Auch eines meiner Mottos. Oft schreiben mich Leute an und fragen mich: „Hanna, ich will auch einen Blog. Soll ich noch damit anfangen, was denkst Du?“ Ich kann nicht antworten, weil ich weder Person noch das Konzept kenne und mir auch nicht anmaßen würde, das Zusammenspiel zu beurteilen. Ich denke mir immer: Einfach machen! Leg doch einfach los! Ich bin mir sicher, dass eine Idee, eine Sache, die mit echter Leidenschaft gemacht wird, niemals scheitern kann. Es legt ja niemand die Latte so hoch wie man selbst – es heißt ja nicht, dass man mit jedem Projekt erfolgreich werden muss. Aber wenn man möchte, dann go for it. Viele Menschen, vor allem Frauen, stehen sich oft selbst im Weg. Diesbezüglich liebe ich die Frage: Was hält Dich auf? Wenn man tief genug geht, hat man die Antwort. Und das ist der Schlüssel zu allem.

Ich denke übrigens, dass man nicht nur ein Motto haben kann. Auf Pinterest finde ich täglich so viele tolle motivierende Zitate oder illustrierte Sprüche, die ich mir auf diese Pinnwand ab speichere, damit ich sie nicht vergesse. Wenn ich da mal durch scrolle, ist es wie eine kleine therapeutische Sitzung ;)

Außerdem frage ich mich und andere immer wieder gerne: Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

 

Quelle: Pinterest

 

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14 Comments

  • Antworten Januar 5, 2018

    Julia-Maria

    Liebe Hanna, so eine tolle Recap! Habe ich richtig gern gelesen! Ich möchte mal kurz anmerken: Wie heiß ist denn mal der Look mit dem pinken Kleid! Überhaupt dieses schicke, das mag ich auch sehr an dir. Und herzlichen Glückwunsch zur Dekoration – davon hatte ich bisher noch nichts gehört. Gerade trudelte ein PR Sample von fine ein und ich bin ganz gespannt auf die Wirkkraft!
    Liebste Grüße und einen guten Start in 2018. xo

    • Januar 5, 2018

      Hanna

      Danke liebe Julia! Das freut mich ehrlich. Aber ich steh‘ grad auf der Leitung: Was meinst Du mit Dekoration? Wünsche Dir ganz viel Freude mit dem Deo – bei mir funktioniert es, wie alle FINE Deos, ganz wunderbar und verlässlich – sogar bis abends. Herzlichst! xx Hanna

  • Antworten Januar 5, 2018

    Anna

    Tolle Zusammenfassung und alles Gute für 2018!

  • Antworten Januar 5, 2018

    Verena

    Wenn ich nach Glossier Deutschland suche komme ich auf die Seite von Net-a-porter aber bisher noch keine Produkte; daher, ich bin auch optimistisch für 2018 :-)

  • Antworten Januar 5, 2018

    SANNE

    Hallo Hanna,

    ich würde mich freuen, wenn Du etwas mehr zur Mikrodermabrasion und Hydrolage schreibst. Ich bin ja nun in einem Alter, wo Cremes nicht mehr soviel helfen und interessiere mich daher auch für neue Treatments. Nachdem nun gerade meine Rötungen weggelasert werden, werde ich auch mit Mikrodermabrasion anfangen. Ich habe im Moment eine Mischhaut mit extrem öligen und extrem trockenen Stellen. Dazu kommen noch große Poren. Das macht die Auswahl von Cremes und Foundation nicht leicht. Deswegen lese ich weiter fleißig Deinen Blog und hole mir Anregungen, was ich ausprobieren kann. Denn jede Haut reagiert tatsächlich anders. Interessant wäre auch mal ein Post über Mikroplastik in Kosmetik und warum viele Firmen nicht eine tierversuchsfreie Kosmetik zusichern können. Es kann doch nicht sein, daß Tiere leiden müssen, weil ich mir das Gesicht anmalen will.
    Also ich freue mich schon auf Deine nächsten Tipps. Mach bitte weiter so. Gerne auch mal Videos mit Schminktipps. In deutsch gibt es leider nicht viele gute Videos.
    Liebe Grüße

    Sanne

  • Antworten Januar 6, 2018

    Helge-Sophie

    Hat Spaß gemacht zu lesen!Liebe Hanna, kannst du mir vielleicht helfen?Du hast mal eine Reisetasche vorgestellt, für zum Wochenende verreisen….Die hat mir damals total gut gefallen.Ich habe den Artikel leider nicht mehr gefunden.Kannst du dich noch erinnern?

    Lg Helge-Sophie

    • Januar 8, 2018

      Hanna

      Vielen Dank! Zur Tasche: Meinst Du die Klatta Reisetasche? Liebsten Gruß! xx Hanna

  • Antworten Januar 6, 2018

    Anke Müller

    Liebe Hanna, so eine super tolle Zusammenfassung! Ich fand die Idee mit dem Interview total gelungen und man sieht die Arbeit, die dahinter steckt.

    Ich höre seit gestern „Gypsy“ in Dauerschleife und frage mich, wie ich diesen tollen Song solange vergessen konnte :)

    Alles Gute für 2018 für Dich!
    Liebe Grüße von Anke

  • Antworten Januar 6, 2018

    modelirium

    voll der schöne rückblick, megaschöne idee :)
    ist bestimmt auch für dich selbst voll die schöne erinnerung, wenn dus in ein paar jahren liest :)
    liebe grüße nach hamburg aus wien!
    carina

  • Wow, eine sehr coole Idee des Rückblicks! Den Spruch „If you never try, you’ll never know“ mag ich auch total, weil er einfach immer passt und stimmt :)

  • Antworten Januar 7, 2018

    vivien_noir

    Das Bild von dir im pinken Kleid ist mein absolutes Lieblingsbild aus 2017! Ich finde dich in knalligen Farben sensationell – nicht laut, sondern frisch, kräftig, energetisch, strahlend. Das Bild wirkt wie von „einem Schritt neben dem roten Teppich“!

    Ich sehe deine Makeup-Empfehlungen immer gerne durch, aber meinen Hautton und -typ zu treffen, ist schwieriger als gedacht. Deshalb hatte ich z.B. an „Hautton-Messverfahren“, wie Douglas es anbietet, großes Interesse, aber in den besuchten Filialen wurde mir immer gesagt, dass das Gerät kaputt sei… schade!
    Über die weightless-Foundations bin ich sehr froh – das ist „meine“ Textur, endlich! Die HIRO-Foundation interessiert mich auch sehr, weil ich bei Foundations endlich ganz auf Naturkosmetik umsteigen möchte. Gut, dass es bei Amazingy Proben gibt, sollte ich vielleicht nutzen.

    Dein Interesse an nicht-invasiven Treatments kann ich verstehen. Mich würden Gesichtsmassagen und -muskeltraining mal ernsthaft interessieren – hilft es, wie fühlt es sich an? Bei morgendlichen zugeschwollenen Augen hat mir diese hier sehr, sehr geholfen: http://www.venusianglow.com/2016/11/face-massage-and-exercises-to-slow-aging.html vielleicht hast du auch Spaß daran, sie mal auszuprobieren!

  • Antworten Januar 7, 2018

    Esra

    Dein Rückblick ist echt inspirierend! Und es sind so tolle Produkte dabei :)

    Liebe Grüße, Esra
    https://lovelylines.de/

  • Antworten Januar 9, 2018

    Miriam

    Habe den Rückblick sehr gerne gelesen :)

  • Antworten Januar 9, 2018

    Nina

    Liebe Hanna, das ist wirklich ein außerordentlich gelungener Rückblick, hat richtig Spaß gemacht beim Lesen!

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