In eigener Sache

Ich freue mich immer über eure Kommentare und weiß es sehr zu schätzen, dass 90% meiner Leserschaft einen fairen und freundlichen Ton hat, auch wenn es mal was zu kritisieren gibt. Die Kommentare unter diesem Post finde ich allerdings nicht ganz so fair – es wurde schnell persönlich und hat wenig mit meinen Zeilen bzw. dem Inhalt zu tun. Es ging vor allem um den Preis der Jacke, was ich legitim finde, allerdings nur, ohne persönlichen Zusatz. Dazu muss ich aber auch sagen: Kommt bei mir nicht oft vor und ich bin wirklich verwöhnt, was die Qualität der Kommentare meiner LeserInnen angeht. Dennoch haben die Kommentare (und ein paar fiese Sticheleien) der letzten Wochen den Anlass gegeben, mir ein paar Gedanken zu machen, die ich in diesem „Brief“ mit euch teilen möchte.

 

Was kaufe ich mir? Was kaufen sich andere?

Ich finde ja, dass sich jeder arbeitende, erwachsene Mensch das kaufen und gönnen darf, was er möchte. Das ist, und das betone ich immer wieder, eine echte Freiheit in unserem Land und eine echte Freiheit des Erwachsenseins. Leider ist das nicht jedem vergönnt, leider ist das Geld nicht fair in unserem Land vereilt. Ich konnte mir noch nie so viel leisten wie momentan und bin da transparent, wie auch bei den Arbeitsstunden, die ich dafür aufwende. Bloggen sieht immer sehr leicht aus und es ist einfach dagegen zu wettern – dass ich heute aber mehr und länger im Büro sitze als in meiner Festanstellung, möchten die wenigen sehen. Manchmal spüre ich da Neid, der in sehr unangenehme Worte verpackt wird, obwohl ich mich ehrlich freue, dass der Großteil meiner Leser mich und meine Arbeit wirklich zu verstehen weiß.

Was Mode angeht, ist es als Blogger oft schwierig: Zeigt man Stoffe wie Polyester, werden oft Stimmen laut, dass es schlechte Qualität sei (schwitzen!) und dass es ja, angesichts der Tatsache, dass es z.B. diesen Stoff oft bei den Discountern gibt, auch noch nicht korrekt hergestellt wurde. Stellt man dann aber eine Seidenbluse vor, die dementsprechend mehr kostet, muss man sich als Blogger oft anhören, dass man absurd teure Sachen vorstellt. Okay, es gibt natürlich auch Sachen dazwischen und auch ich bin stets auf der Suche nach genau solchen Marken, aber erstens habe ich nie behauptet ein „Fair-Fashion-Blogger“ zu sein und zweitens habe ich nie vorgegeben, ausschließlich  günstige Produkte bzw. Klamotten zu zeigen.

Ich denke schon, dass es mir gelingt, egal ob Beauty, Fashion oder Interior, immer einen guten Mix zu zeigen und jedes Budget zu bedenken. In erster Linie zeige ich hier meinen Geschmack und der hat sich im Laufe der Jahre, genau so wie mein Anspruch, verändert. Ich bin nicht mehr die 25-jährige Hanna, die einmal die Woche bei H&M stöbern geht und sich gedankenverloren dort unheimlich viele Teile kauft. Ich kaufe mir gerne qualitativ hochwertige Teile, sei es nun eine Jeans, Schmuck oder ein Möbelstück, immer mit dem Vorhaben es lange zu tragen und zu nutzen. Alte Teile, oder Teile bei denen ich mich mit dem langfristigen Gedanken getäuscht habe, verkaufe ich bei einem Flohmarkt oder spende, wie bei meinen nicht genutzten Beautyprodukten, an Initiativen, wie das Frauenhaus.

Ich glaube auch, dass man als erwachsene Frau auf sich schauen muss und es nicht gut tut, sich mit anderen zu vergleichen. Es ist ein bisschen wie beim Handeln am Markt in Marrakesch: Es wird immer jemanden geben der es teurer bekommen hat und damit zufrieden ist und einen, der es günstiger ergattern konnte. Es wird immer Frauen geben, die aus finanziellen oder persönlichen Gründen (Interessen) weniger Güter haben als ich und es wird Frauen geben, die viel mehr haben als ich. Ob nun erarbeitet oder nicht, ob reich geerbt oder reich geheiratet, ob „erganauert“ oder geliehen, ob mühsam erspart oder üppig beschenkt – für mich ist das alles schon lange mehr als okay. That’s life!

Ich versuche mich selbst hingegen immer wieder zu fragen, was ich wirklich brauche, was ich mir wirklich wünsche und ob es mir wert ist dafür mein Geld auszugeben. Unter diesem Aspekt bitte ich meine Leser diese Einstellung zu respektieren und mir zu zu gestehen, dass ich mit gesundem Menschenverstand handle, ohne diesen verlieren zu wollen. Deswegen kaufe ich mir immer wieder teure Kosmetik, Schuhe und Taschen selbst, damit ich die Bodenhaftung und den Bezug zu meinen Lesern nicht verliere. Denn ich weiß: Ich besitze mehr als andere Frauen, weil ich vieles geschickt, geschenkt oder angeboten bekomme. Das ist mir übrigens nicht in den Schoß gefallen und dennoch kann ich verstehen, wenn manchmal Neid aufkommt. Soll ich euch was sagen? Selbst ich habe Momente des Neids, denn es gibt viele Kolleginnen, die weitaus mehr Geld verdienen oder weitaus mehr Taschen (meine Luxus-Leidenschaft) besitzen als ich. Sie bekommen diese oder enorm hohe Gutscheine geschenkt und ich vergönne es ihnen von Herzen. Sie machen mehr Mode als ich, sie haben einen anderen Style als ich, sie haben es vielleicht anders angestellt als ich. Ob mir das gefällt oder nicht, ob sie Glück hatten oder nicht: Jede Frau tut etwas dafür. Und so hart es nun klingt, es ist eine Realität, die ich lange brauchte wirklich zu begreifen: Die Welt ist unfair. Manche haben so enorm viel Geld und manche haben nichts – manche arbeiten ehrlich und hart, manchen fällt Ruhm und Geld wirklich irgendwie in den Schoß. Ich sehe die Akzeptanz dessen als einen wichtigen Schritt im Erwachsensein und gleichzeitig mache ich etwas, das mir in meiner Natur liegt: Ich gehe meinen Weg. Dieser ist sehr ehrlich und konsequent und genau so, wie es aus dem Bauch und Kopf kommt. Dabei weiß ich jeden Tag meines Lebens, welch ein Glück und Privileg ich habe, in diesem Land geboren zu sein und hier leben zu können, welch ein Glück ich hatte, ein so tolles Elternhaus haben zu dürfen und wie großartig es ist, meinen Traumjob ausüben zu dürfen. Es war ein harter Weg, der von vielen belächelt wurde und es ist ein Job, der immer noch von vielen in Frage gestellt wird.

Noch einmal zum Thema „Kaufen“: Hand aufs Herz – jeder von uns hat bestimmt Produkte zuhause, wo der Verstand einmal ausgesetzt und die Kreditkarte geglüht hat. Ob Schuhe, Küchenmaschine oder Outfit für die süße Nichte. Und wenn nicht: Chapeau! Foxycheeks wird niemals ein Bilderbuch meines „perfekten Lebens“ sein, niemals von einer maskierten Hanna erzählen und niemals fehlerfrei sein, je nachdem, was man übrigens subjektiv als Fehler deklariert. Ich bitte ALL meine Leserinnen um eine gewisse Lockerheit und einem freundlichen Blick auf sich und mich. Wie oben schon erwähnt weiß ich es übrigens sehr zu schätzen, dass der Großteil meiner LeserInnen einfach nur großartig ist und mir viele schöne, schlaue oder auch faire kritische Kommentare hinterlässt. Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken. Es macht wirklich Spaß mit euch!

 

Stichwort: Inspiration

Sehr oft bin ich enttäuscht, wenn ich in meinem geliebten Porter Magazin ein Kleid für sagenhafte 1000 Euro entdeckte, eine Summe, die ich wohl niemals dafür hinlegen werde. In solchen Momenten denke ich nicht daran, dem Magazin einen saftigen Leserbrief zu schreiben, weil ich erstens weiß, dass Herausgeber Net-A-Porter darin u.a. die Luxus-Produkte des Onlineshops zeigt und zweitens, weil ich solche Publikationen als Inspirationsquelle verwende. Ich versuche so ein Kleid, das definitiv nicht meinem Budget entspricht, als Inspiration „abzuspeichern“, mir von dem Style der porträtierten Frauen im Heft was abzuschauen oder generell Layoutideen zu merken. Ich bin immer rastlos, immer auf der Suche und habe meinen Blick über Preise gehoben, gerade, wenn sie für mich unrealitisch sind. Bestimmt finde ich ein ähnliches Teil, das meinem „Gehalt“ entspricht oder ich merke mir Farb- oder Materialkombis für meinen Kleiderschrank. Ein Lederblouson für 2.300 Euro? Möchte ich nicht hinlegen; für 230 Euro wäre das für mich in Ordnung und ich bin mir sicher, dass auch eine Version für knapp 100 Euro irgendwo erhältlich ist. Vielleicht muss man in diesem Fall Abstriche in der Qualität machen oder eine eine andere Art der Herstellung akzeptieren – und genau das, darf jede Frau, jeder Mann für sich selbst entscheiden. Bestimmt habe ich mir schon Sachen gekauft, die verhältnismäßig teuer waren und euch Dinge vorgestellt, die überraschend günstig waren. Ich habe unter meinem Logo nicht das Motto „Foxycheeks. Schlau sparen und schön sein!“ oder „Foxycheeks. Tolle Produkte unter 200 Euro“. Mit meinen 33 Jahren urteile ich nicht (mehr) über Frauen, die sich das 2300 Euro Blouson gekauft haben, kommentiere nicht die, die 230 Euro dafür hinlegen wollen und lästere nicht über die Kunden, die nur knapp 100 Euro für ein solches Teil zahlen wollen und dafür eventuell auch eine minderwertige Qualität und/oder Herstellung akzeptieren. Leben und leben lassen – und seinen Teil draus ziehen. Es ist großartig so zu leben – auch eine sehr angenehme Freiheit, hat man sich erst mal damit auseinander gesetzt.

Es wird ein weiterer, ausführlicher Post zu meinen Kooperationspartnern bzw. der Wahl derer, folgen – heute bitte ich euch alle einfach eines zu sehen: Ich versuche immer an alles zu denken, jedes Budget zu berücksichtigen, jeder Marke eine Chance zu geben und dabei immer meinem Bauch, meinem Geschmack und meiner Vision zu folgen. Und diese ist euch auf meiner Website immer das zu zeigen, was mir von Herzen gut gefällt, das, was mich begeistert hat und das Schöne, was ich in dieser Welt entdeckt habe.

 

Von Herzen! 

 

Mein liebstes Magazin: PORTER Magazin  / Erhältlich via Net-A-Porter oder im gut sortierten Zeitschriftenhandel

 

 

 

76 Comments

  • Antworten Juli 4, 2017

    Annie

    Liebe Hanna,

    so wie dir geht es in solchen Situationen leider sehr vielen Frauen, die im Internet ihr Leben mit anderen teilen. Und ich finde das so so mega schade!! Wenn du meine Freundin wärst, und du dich selbst für deine harte Arbeit mit etwas Luxus belohnen würdest, würde ich mich einfach nur mega für dich freuen! Wie toll, dass man die Möglichkeit hat sich etwas zu gönnen. Klar, jeder hat andere Prioritäten und manche investieren lieber in den nächsten Urlaub, als in eine schöne Tasche aber genau das ist doch jedem selber überlassen! So oder so, lass dich nicht von solchen Kommentaren beeinflussen bitte!! Teile weiterhin deine neuesten Schätze mit uns und genieße einfach ohne an die Menschen zu denken, die einem das eventuell nicht gönnen… weiß der Henker nur wieso ?!?

    Ich wünsch dir weiterhin nur das Allerbeste !! xx

  • Antworten Juli 4, 2017

    Claudia

    Ach Hanna, von Herzen kann ich dir zustimmen. Die Welt ist nicht fair. Besser, man akzeptiert das und gestaltet sein eigenes Leben nach den Möglichkeiten, die man hat, ohne andere für ihre Entscheidungen zu verurteilen oder ihnen die Glücksmomente zu neiden. Ich habe für mich selbst auch entschieden, eher mal mehr für etwas auszugeben, einfach weil die Verarbeitung besser ist, die Materialien schöner und wertiger und weil ich nicht noch das 10. gleiche Teil von einem Vertikalen brauche, sondern etwas Besonderes möchte. Das bin ich mir wert. Das ist doch auch die eigentliche Frage. Was ist mir das wert? Und was ist mir im Gegenzug weniger wichtig. Das Kleid für 2.300 Euro ist auch außerhalb meines Universums, da hätte ich Berührungsängste. Doch darum geht es gar nicht. Es geht doch auch ums Träumen. Deshalb ignoriere ich die Preise beim angucken sogar, die sind in dem Moment nicht relevant. Ich will mich begeistern lassen und Ideen bekommen. Am liebsten von jemandem, dem Wertigkeit auch wichtig ist :-)

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Genau so sehe ich das auch, liebe Claudia! Träumen ist mir SO wahnsinnig wichtig – ohne dem Träumen und mich selbst begeistern lassen würde diese Seite nicht existieren…

  • Antworten Juli 4, 2017

    Kristin

    Hallo Hanna,

    leider offenbart das Internet, so toll wie diese Erfindung auch ist, immer wieder auch die schlechten Seiten von uns Menschen. Da werden in Kommentaren Dinge gesagt, die man jemandem persönlich wahrscheinlich nie ins Gesicht sagen würde. Ich muss aber gestehen, dass ich mir die Kommentare schlimmer vorgestellt habe, als ich diesen Beitrag hier gesehen habe. Da bin ich von anderen Blogs noch viel fiesere Kommentare gewohnt (was es nicht unbedingt besser macht).

    Ich finde dein Motto gut: Leben und leben lassen. Auch ich fand deine Regenjacke wahnsinnig schön und hab auf den Link geklickt. Beim Blick auf den Preis sind mir dann die Augen rausgefallen, ich habe den Link wieder geschlossen und deinen Blogpost mit der Memo an mich zugemacht, nach einem solchen Regenmantel in günstig zu suchen. Ich denke, das ist es, was du mit Inspiration meinst.

    Es ist ein schmaler Grad, umso bekannter ein Blog wird, umso mehr teurere Dinge kriegt man zugeschickt, aber umso mehr entfernt man sich auch von seiner Leserschaft, die sich das Ganze nicht leisten kann bzw. will. Es gibt Posts, die gucke ich mir nicht an, weil ich die Marke sehe und weiß, dass das nichts für mich ist. Aber das ist ja meine Entscheidung, vielleicht triffst du bei der nächsten Leserin damit voll ins Schwarze. Und ich weiß auch, dass du dafür bei deinem nächsten Post ganz sicher etwas dabei hast, was mich wieder anspricht.

    Leider kann man es nicht allen recht machen, aber ich finde deine Mischung hier wirklich sehr gut. Und ich finde es schade, dass man sich heutzutage so rechtfertigen muss, wenn man sein Geld für Dinge ausgibt, die man mag. Jeder sollte doch wirklich machen, was er will, solange er anderen damit keinen Schaden zufügt.

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Kristin, Du sagst es: Ich bin wirklich verwöhnt und überglücklich, dass ich so schlaue, witzige, liebenswerte und intelligente Leser habe, die genau solche Kommentare hinterlassen. Tatsächlich habe ich wenige, richtig fiese Kommentare, was ich sehr zu schätzen weiß.

      Ich kenne den schmalen Grad, den Du in Deinem Kommentar ansprichst, und finde den auch sehr schwierig. Das Ding ist nämlich: Auch als „normal arbeitende“ Frau entwickelt man sich weiter und verdient über die Jahre, wenn man es geschickt anstellt, mehr und mehr, erhöht seine Ansprüche in punkto Essen, Restaurants, Mode, Beauty… Da unterhalte ich mich oft mit meinen Freundinnen drüber. Blogger allerdings werden oft eingeladen und bekommen Sachen GESCHENKT und genau das ist der Punkt, der so viele neidisch macht und was ich als Problem für die Zukunft sehe. Dazu gepaart die Wahl der Kooperationspartner und fehlender Content, wie gute Texte etc. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

      Ich mache es übrigens wie Du: Ich klicke weg, wenn es mir nicht gefällt und schaue, ob das nächste mal wieder was für mich dabei ist.

      Danke für Deine Kommentar, liebe Kristin!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Andrea

    Liebe Hanna. Deine Einstellung und deine obigen Zeilen sind klasse. Ich kann verstehen, dass es für dich ganz einfach eine Herzensangelegenheit ist, das mal alles klar zu stellen. Und genau deswegen und genau so, wie du bist, finden wir dich und deinen Blog so wunderbar. Du bist eine echte Inspiration. Punkt.

    • Juli 11, 2017

      Jessica Elaine

      ‚Wenn man es geschickt anstellt‘

      Das hat mich für einen kurzen Moment an den Kommentar von Herrn Tauber erinnert. Der eigentlich zur Entschuldigung dienen sollte, wer eine gute Ausbildung hat, der ist nicht auf drei Minijobs angewiesen. Leider funktioniert das Leben nicht so. Zumindest für ganz viele Menschen nicht. Ich bin Hebamme und alleinerziehende Mama und arbeite mein ganzes Leben schon sehr viel und gerne. Leider ist das nicht so geschickt gewesen, denn am Ende des Monats kann ich meiner kleinen Tochter manchmal nicht mal mehr ein Eis kaufen und es gibt Nudeln mit Butter. Ich gönne jedem sein Glück, sich zu kaufen, was er möchte. Trotzdem war mir wichtig, diesen kleinen Satz zu kommentieren, denn er kann mitunter sehr verletzen. Manche Lebensumstände kann man sich einfach nicht vorstellen. Trotzdem ist es natürlich auch unmöglich, Leute dafür anzugehen, was sie mit ihrem Geld machen. Selbst wenn ich grün und gelb vor Neid bin, steht mir das nicht zu! Vor allem
      Nicht auf so unverschämte Weise.

      Liebe Grüße, Jessi

    • Juli 11, 2017

      Hanna

      Liebe Jessica, meine Zeile hat Dich vielleicht an Herrn Tauber erinnert, aber ich habe ihn nicht zitiert und mich auch nicht darauf berufen. Ich gebe zu: Mein Satz mag für manch einen stimmen, aber nicht für jeden und ist in dieser Hinsicht ungeschickt formuliert. Ich möchte niemanden diskriminieren, denn ich weiß ganz genau wovon Du sprichst – einer meiner nächst stehenden Personen erzählt mir das selbe wie Du. Er hat auch einen sozialen Herzensjob gewählt, bei dem am Ende des Monats nicht viel bleibt – das hat nichts mit „geschickt“ zu tun, sondern war damals eben eine Entscheidung. Ich bitte Dich den Satz nicht persönlich zu nehmen, er ist sehr karrierebezogen und kann, da hast Du Recht, verletzend wirken. Ich habe Hochachtung vor Deinem Beruf und Deiner Arbeit und hoffe, dass sich in diesem Berufsstand hoffentlich einiges ändert. Das wünsche ich mir übrigens auch Pflegepersonal, Kindergärtner und in anderen sozialen Berufen. Das steht auf einem anderen Blatt, war mir aber auch wichtig, in Zusammenhang mit Deinem Kommentar das zu sagen. Liebe Grüße! xx Hanna

  • Antworten Juli 4, 2017

    Eileen

    Chapeau! Wahre Worte!
    Ich muss doch das ein ums andere Mal den Kopf schütteln, wie Menschen über andere Menschen urteilen. Insbesondere in der Anonymität von Online-Kommentare frage ich mich, wer solche „Urteile“ wohl auch im täglichen Miteinander derart formulieren würde.
    Wir alle sollten doch eigentlich hier mitlesen, weil es uns Spaß macht und Inspiration für so viele Dinge geboten wird, auf die man sonst nicht käme. Und eben nicht dafür, genau die Dinge zu sehen, die man für sich sowieso schon auf dem Schirm hat und für „angebracht“ hält! Mir zumindest macht es viel Spaß hier mitzulesen!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Dani

    Liebe Hanna,

    ich bin hin und her gerissen. Ja, auch ich habe mir beim Preis der Regenjacke so meine Gedanken gemacht (Auf solche Ideen können nur Hamburger kommen!). Damit habe ich das Thema aber für mich gedanklich zur Seite geschoben. Schade, dass nicht Jede(r) das getan zu haben scheint. Noch mehr schade, dass du dich „genötigt“ siehst diese Zeilen zu schreiben. Inhaltlich eine Selbstverständlichkeit – sollte man (frau!) meinen. Aber leider wohl nicht. Kaum zu glauben.

    Ich kann dir aus vollem Herzen nur mit auf den Weg geben, dich nicht beirren zu lassen. Du must weder perfekt noch stets das leuchtende Vorbild sein. Sei du selbst! Denn dafür lesen wir (zumindest ich!) deinen Blog. Sei eine Inspiration, gönne dir deine Herzenswünsche, gestehe uns manchmal ein ehrliches Feedback zu – und ignoriere Neider und Missgünstler. Eine leider häuftig viel zu typische Eigenschaft wenn du mich fragst.

    Stay strong, go on!

    Alles Liebe aus München

    Dani

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Dani, jetzt musste ich schmunzeln – tatsächlich macht man sich hier im Norden mehr Gedanken um Regen und Jacken und Regenjacken als sonst wo. Tatsächlich ist die Jacke ja mehr ein Parka, der auch als Regenjacke funktioniert, aber auch ohne Niederschlag getragen werden kann. Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand sagt: Sorry, ist mir zu teuer! Das ist ja, ich schreibe es oben, immer legitim. Aber ich finde es unfair, wenn Zusätze dazu kommen wie „Ist wohl eher was für den Blankenese-Spaziergang“ weil es eine unterschwellige böse Botschaft mit sich trägt, die man nur als Hamburger verstehen kann. Ich werde hier auf meinem Blog IMMER ich selbst sein, sonst mache ich den Laden zu – anders möchte ich nicht sein, anders möchte ich nicht arbeiten. Danke für Deinen Kommentar, herzliche Grüße! Hanna

  • Antworten Juli 4, 2017

    Fräulein Julia

    Liebe Hanna, „nicht alles zu Herzen nehmen“ kommt mir jetzt als erstes in den Sinn, aber natürlich verstehe ich, dass es auf Dauer anstrengend ist. Eigentlich denke ich, du musst dich überhaupt nicht rechtfertigen, was und wie viel und wo du etwas kaufst (und wie teuer es ist) – irgendwer hat nämlich immer etwas zu meckern, oder? Dein Text ist daher wichtig und wahr, wird aber wohl die ewigen Nörgler nicht abschalten…
    Mach bitte weiter so wie bisher, ich schätze deinen Blog sehr und komme immer wieder für Tipps hierhin zurück!

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Julia, ich nehme mir vieles gar nicht so zu Herzen, aber ich bin immer für klare Aussagen und Statements, die in der Tat die Nörgler nicht abschalten werden, aber für mich richtungsweisend sind. In den Zeilen steckt ja auch ein DANKE an euch, das ich niemals müde werde zu sagen! :)

  • Antworten Juli 4, 2017

    Lili

    Sozialneid ist leider sehr verbreitet. Ebenso das Gefühl, dass man persönlich irgendwie zu kurz kommt. Hör‘ nicht auf die Nörgler und Neider und mach dein Ding – go girl!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Anne

    Ach Hanna,
    kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Bleib auf jeden Fall Du selbst – ob mit Polyester oder Seide. Und der Regenmantel? So what… Du hast niemanden aufgefordert, ihn sich zu kaufen. Ich persönlich kenne keinen Neid und verstehe diese Menschen nicht, die zu Allem und Jedem ihren Senf dazu geben müssen. Wenn man weniger Geld hat und sich trotzdem hochwertig anziehen möchte, gibt es doch Second Hand. Als ich Deinen Text so las, musste ich innerlich schmunzeln. Du schriebst, dass Du Dich bei neuen Anschaffungen fragst: Brauche ich es wirklich? Habe ich auch immer so gemacht. Bis mein weiser Sohn mich bei der laut gedachten Frage ansah und sagte: Falsch! Ersetze „Brauche ich das?“ durch“Will ich das?“. Seitdem mache ich das wirklich immer so und es hilft…. Bleib so wie Du bist!!!!

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Anna, danke für Deine Zeilen und die schöne Anekdote Deines Sohns. Ich finde es auch total okay, wenn man sich „Will ich das?“ mit JA beantworten kann und es sich kauft. Ich handhabe es seit Jahren so, dass ich mich immer frage, ob es einfach nur schön finde oder ob ich es wirklich und oft (!) tragen würde, ob es gut zu meiner Garderobe passt und ob man es ggf. weiter verkaufen kann. Oft sehe ich Teile, die ich einfach hübsch finde, muss mir dann aber eingestehen, dass sie nicht mehr als das für mich sind – und lege diese wieder zurück…

      Übrigens ein guter Punkt: Ich zwinge niemanden etwas zu kaufen und mache mir meistens die Mühe, noch Alternativen aufzuzeigen. :)

  • Antworten Juli 4, 2017

    Julia

    Liebe Hanna,
    ich finde es so schade das in der heutigen Gesellschaft soviel angefeindet und geneidet wird. Vor allem in der Anonymität des Internets.
    Ich erfreue mich an jedem deiner Posts. Mach weiter so! Und wer so hart arbeitet darf sch auch alles gönnen was das Herz begehrt.
    Ganz liebe Grüße aus München

  • Antworten Juli 4, 2017

    Anna

    Schade, dass es überhaupt zu diesem Beitrag hier kommen musste und du dich vor deinen Lesern rechtfertigen musst. Andererseits finde ich es gut, dass du ihn geschrieben hast. Du zeigst damit ganz klar, dass du einen Standpunkt hast und diesen auch vertrittst und ich finde es stark, dass du so offen darüber schreibst.

    Am wichtigsten ist ja wirklich, sich selbst treu zu bleiben und sein Ding durchzuziehen, egal was die Leute links und rechts von einem machen.

    Du bist eine starke und inspirierende Persönlichkeit und kannst stolz auf dich sein! Bleib einfach weiterhin so authentisch und ehrlich!

    Liebe Grüße
    Anna

  • Antworten Juli 4, 2017

    SonjaSo

    Liebe Hanna,

    du hast recht und wir müssen damit leben, dass uns andere in irgendeiner negativen Form entgegentreten. Ich lebe nach dem Grundsatz, ich tu, was mir gefällt und sehe zu, dass ich damit andere Menschen nicht schade. Andere machen das nicht, aber es liegt an mir, mich davor zu schützen und abzugrenzen. Als Blogger ist das nicht leicht, weil sehr viele Grenzen überschreiten, absichtlich oder unabsichtlich. Letztendlich hilft es mir oft, die Not des Anderen zu sehen und zu verstehen. Nicht, dass es dann in Ordnung wäre, aber ich verwende dann nicht mehr soviel meiner wertvollen Lebenszeit, mich über Geschehenes zu ärgern. Das ist eigentlich alles, was man tun kann. Gute Gedanken – gute Taten – gute Worte! In dem Sinne freue ich mich auf Lissabon in den nächsten Tagen, egal, wer mich die letzten Tage verärgert hat. Und dir wünsche ich, das dieser Tag einer deiner Besten wird. Schön, dass es dich gibt!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Miriam

    Ich kommentiere sehr selten aber möchte dir hier kurz und knapp sagen mach weiter so! Ich lese deinen Blog sehr gerne ❤️

  • Antworten Juli 4, 2017

    Laura

    Ach ich finde es schade, dass man sich hierfür rechtfertigen muss und ich finde du solltest dies gar nicht tun.
    Neid ist unserer Gesellschaft so verbreitet und es nervt mich richtig. Die Menschen sollten sich mehr auf sich selbst konzentrieren und nicht immer die Mitmenschen bewerten und deren Verhalten kommentieren.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Nike

    Neid ist leider nur allzu menschlich – aber manchmal sollte man vorher nachdenken und dann sprechen/schreiben.

    Du bist im Vgl. zu vielen anderen Bloggern od. Social Influencern transparent was Koops etc. angeht.
    Ich denke es ist diese Intransparenz, die einige (aber auch mich) so auf die Palme bringt und dann aber leider zu solchen (unnötigen) Kommentaren verleitet.
    Dieses falsche Chanel/Marant/Gucci-Gepose, das kommt auf die Dauer nicht gut an – ich denke da wird das Pendel (in Sachen Social Media Influencer) auch wieder in die andere Richtung ausschlagen. (hoffentl. früher als später)
    Dass man sich was leistet ist schön und gut – und am Ende des Tages eine Entscheidung, die jeder selber fällen und verantworten muss.
    Was du dir gönnst, ist ganz deine Sache.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Lisa

    Ich hab deinen Artikel gelesen und musste jetzt mal nachschaun, was dieser Wahnsinns-Mantel denn nun kostet: 300 EUR und das ist schon zu viel? Ich musste dann lachen! Closed produziert zum größten Teil in Italien und geht aktiv gegen Kinderarbeit vor – fast eine Frechheit wer dann 300 EUR für eine Jacke zu viel findet. WIR sind einfach VERWÖHNT, dass ein Kleidungsstück einen fairen Preis hat. DAS sollte sich man mal zu Herzen nehmen.
    Außerdem 30 mal zu Primark oder H&M gegangen und für 10 EUR günstig eingekauft, ergibt auch einen schönen, gut geschnittenen, fairen Mantel. Ich könnte schreien.
    Keep on going und Umdenken schaffen! :*

    • Juli 4, 2017

      Nina

      Wie recht du hast!
      Ich kaufe mir auch ab und an einen Pullover oder ein t-Shirt wo ich ein gutes Gewissen dabei habe!
      Und lasse mir von anderen kein „schlechtes“ machen!

      Nina

    • Juli 4, 2017

      SonjaSo

      Lisa, das kann ich nur voll und ganz unterschreiben!

    • Juli 4, 2017

      Mirja

      Hallo Lisa! Nun der Neupreis lag bei über 500,- € und das ist sehr viel Geld für eine Regenjacke. Leider weiß ich nicht, ob Closed tatsächlich fair produziert. Ich denke, wer in China oder Rumänien produziert, kann gar nicht fair produzieren. Ich bin da eher ungläubig, was solche Statements angeht. Und eine „Frechheit“ ist es leider auch nicht, wenn wer behauptet, der Preis sei sehr hoch. Die wenigsten Mädels in meinem Freundeskreis tragen Jacken für 300,- €. Das gesamte Outfit, das Hanna vorgestellt hatte, lag bestimmt bei ca. 1000,- € – grob geschätzt. Für mich ist das auch sehr viel Geld. Wenn ich mal diesen Blog lese, dann entstand bei mir oft der Eindruck, dass der Kosum im Vordergrund steht und immer geht es nur darum: „das will ich haben“, „das kommt auf die Liste“, „dafür spare ich jetzt“, „das ist ein Must-Have“….usw. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass es immer nur süchtig ums Habenwollen geht und dass dem Materiellen hinterher gejagd wird. So viele Dinge, wie Hanna haben möchte, haben wir alle zusammen vermutlich nicht zu Hause. Das kommt schon abgefahren rüber, dass Hanna nur Marke und nur Highend postet; und sei es auch das Essen, welches immer nur aus angesagten stylischen Gastrobetrieben kommt.

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Mirja, mooooment, ich glaube da vermischt Du gerade was… Ich kaufe mir meine Outfits ja nicht auf einen Schlag, sondern kombiniere Teile, die ich schon lange habe. Und tatsächlich geht es hier oft ums Konsumieren, ums Kaufen etc. – wir (fast) alle sind konsumsüchtig und mitten in der Blase. Wenn Du es nicht bist – Chapeau! Es gibt hier übrigens Posts, die sind Link-lastiger, andere wiederum sind nur Text und regen zum Diskutieren an. Ist bei Magazinen nicht anders, nur wird das einem Blog gerne mal vorgeworfen, weil man a) direkte Links hat und man b) die Gesichter dahinter kennt. Hast Du Deine Zeilen schon mal Deiner Lieblingszeitschrift geschickt oder eher einfach weiter geblättert? Am Ende zwingt uns auch da niemand das eine oder andere Blatt zu lesen…

      Was Produktion bzw. „fair fashion“ angeht: Mit „Glauben“ kommt man hier nicht weit. Wenn man sich für das Thema interessiert, muss man recherchieren und sich kümmern. Ich habe einen Freund, der immer wieder nach China fährt, um dort Fabriken zu besuchen. Er erzählte mir, dass es dort viele tolle Fabriken gibt, mit anständigen Räumlichkeiten, Gehältern und Arbeitszeiten; er war es auch, der mir erzählte, dass ein paar Firmen, nur um bei dem Schild „made in italy“ sauber zu bleiben, Fabriken in Italien mieten und Chinesen dahin verfrachten, die dann unter unwürdigen Bedingungen dort arbeiten. Ein Land auf den ersten Blick sagt 2017 lange nichts mehr aus, woher ein Kleidungsstück wirklich kommt bzw. was fair ist und was nicht. Ich habe übrigens nie behauptet, dass ich nur fair fashion zeige – es werden auch sicher mal Teile dabei sein, die einfach „nur“ teuer sind. So what? Um diesen Punkt geht es mir u.a. in meinem Text…

  • Antworten Juli 4, 2017

    Nina Atzinger

    Hallo Hanna,
    Ich bin ja nun noch echt neu hier und kenne mich noch nicht wirklich auf einer ( wie soll ich es nennen “ Blog Seite“) aus… Auch musste ich suchen wo ich meinen Kommentar ( meinen “ Senf“) dazu geben kann

    Aber ich finde deine Seite und auch deine Sicht der Dinge gut.
    Ich habe auch schon Links geöffnet und festgestellt upps äh nicht unbedingt mein Budget…
    Na und ich würde trotzdem nicht auf die Idee kommen das zu kritisieren! Jedem das seine und mir das meine!
    Ich finde die Kommentare hier unter diesem post super und kann mich einigen gut anschließen! Mach weiter so! Lass dich nicht beirren denn das was du hier machst bist du und das finde ich gut!

    Ach übrigens jep mein Konto hat des Öfteren mal geglüht…
    ☺️☺️☺️

    Gruß aus dem Saarland
    Nina

    • Juli 7, 2017

      vivien_noir

      „Haben wollen“ und „bekommen“ bzw. „es sich verschaffen“ sind aber schon zwei ganz grundverschiedene Dinge!

      Es geht hier um Wünsche, nicht um Bedürfnisse. Es geht um Empfehlungen und um Rückmeldungen, wie Produkte in der Verwendung wirken, aussehen, sich verhalten. Hanna sagt nie, niemanden und nirgendwo: „Kauf das. Beschaff‘ es dir. Du brauchst das.“ Sie bietet hier im Grunde eine kommentierte Auslage, ein Schaufenster, ergänzt mit Erklärungen und Hintergründen.
      Es liegt an euch, es anzusehen, ins Geschäft hineinzugehen, daran vorbeizuschlendern oder die Straßenseite zu wechseln.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Constanze

    Hallo Hanna,

    so schade, dass du dich damit auseinandersetzen musst. Aber verständlich, wenn ich einen Blog hätte, würden mir negative (nicht konstruktive) Kommentare auch wahnsinnig auf den Keks beziehungsweise ans Gemüt gehen. Vielleicht auch ein Grund, warum viele Menschen erst gar keinen Blog schreiben.
    Und ich muss sagen, dass das ja alles den Ursprung in der Kommentarfunktion hat. Man kann direktes Feedback geben und manche Leute scheinen das auszunutzen, bzw. werden vielleicht von anderen Kommentaren noch bestärkt. Schreibt irgendjemand von denen der InStyle empörte Briefe? Höchstwahrscheinlich nicht. Man schaut, denkt „Geil… oh, teuer!“ und blättert weiter und kauft sie sich im Zweifelsfall nicht mehr.
    Ausserdem ist für mich gefühlt Deutschland eh gross in „UND WAS BEKOMME ICH???“. Nur weil jemand was Schönes hat, steht mir a. nicht genau das gleiche zu und b. macht es meine schönen Sachen ja nicht weniger schön.
    Naja, blablabla, mach so weiter, ich schaue mir gerne schöne bunte Bilder von schönen Dingen an…

    Alles Liebe.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Ava

    Liebe Hanna,

    haha, ja, ich hab den Artikel letzte Woche gelesen und war bereits da total überrascht, dass es zu diesem Mantel solche Kommentare gab.
    Dachte mir so, huch, ist Vollmond?
    Sonst schreiben die meisten ja echt nette Sachen drunter, aber an ausgerechnet diesem Mantel hat man sich so hochgezogen.

    Ich habe erst auf den Link geklickt, als ich die „Frechheit, viel zu teuer für das DIng“-Kommentare gelesen hatte – dachte auch so, hoppsala, das is mal ordentlich und ich gebe zu, kaufen würde ich mir ihn nicht, aber nicht wegen des Preises, sondern weil er mir nicht gefiel.

    Aber ich finde es die totale Unverschämtheit, dass sich Menschen hier anmaßen zu kommentieren, was du dir zu kaufen hast bzw was besser nicht. Nur, weil du eine mehr oder minder öffentliche Person hier bist. Ich weiss gar nicht, woran es liegt, aber vielleicht finden manche, sie hätten dich damit automatisch adoptiert, denn so lehrerhaft kamen mir die comments vor.

    Meine Güte, kümmert euch um euch selbst – ihr kauft doch auch, was ihr wollt und lasst euch die Klamotten nicht mehr von der Mutti rauslegen.

    Lieber Gruß
    Ava

    • Juli 20, 2017

      Esther

      Yes, Ava! (Und ich stimme Dir nicht nur deshalb zu, weil Du den gleichen Namen wie meine Tochter hast ;) )

      Ich finde es auch eine absolute Frechheit. Was geht das denn die anderen an, jeder soll sich das kaufen, was er will und kann. Wenn es jemanden stört, soll sie/er einfach andere Blogs lesen.

      Go, Hanna!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Lisa

    Liebe Hanna,

    ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an und will dir eigentlich bloß sagen dass du bitte so bleiben sollst wie du bist. Ich schätze deinen Ehrlichkeit sehr und ich denke deine treuen Leser wissen sowieso längst dass du als Bloggerin einige Dinge gratis bzw. vergünstigt bekommst. Das ist doch in diesem Beruf auch ganz normal. Ohne Kooperationen und Presse Samples könnte sich das doch alles kaum jemand leisten bzw. könnte man nicht so eine große Bandbreite and Dingen zeigen. Ich finde es wirklich toll, dass du über die Jahre so bodenständig geblieben bist.

    Alles Liebe,
    Lisa

  • Antworten Juli 4, 2017

    Sibylle

    Liebe Hanna,

    ich fand das mit dem Mantel jetzt auch nicht sooo schlimm. Du arbeitest für das Geld und solltest dir davon auch was gönnen. Ich habe mir heuer im Winter auch eine teure Jacke geleistet, ich wollte sie haben und liebäugelte schon lange damit und letztendlich war sie den Kauf wert, auch wenn sie teuer war. Sie hielt mich aber warm und ich werde auch diesen Winter eine Freude damit haben.
    Ich schaffe mir auch lieber Dinge an die ich lange behalten darf (vor allem Taschen) – und wenn ich da dann dafür mehrer Geld ausgebe, macht es mir nicht aus, solange der gezahlte Preis mit der Qualität übereinstimmt.
    Niemand sollte dafür verurteilt werden wie er sein Geld ausgiebt – manche geben für einen Wagen eine hohe fünfstellige Summe aus und gehen dafür bei H&M einkaufen, und bei anderen ist es halt umgekehrt.
    Ich finde den Regenmalten jedenfalls klasse :-) würde ich in Hamburg leben, hätte ich vermutlich auch einen :-D
    aber zur Zeit genieße ich knapp 30 Grad Sonnenschein :-D

    Liebe Grüße
    Sibylle

  • Antworten Juli 4, 2017

    Sabrina

    Liebe Hanna,
    auch ich habe deine Zeilen gelesen und kann Dir nur sagen, dass dein Blog eine wunderbare Bandbreite an Marken und Budgets abdeckt und auch sonst einfach wunderbar ist. Jeder sollte sich selbst entscheiden können für was er sein Geld ausgibt, einzig alleine der Aussage, die dieser Artikel ja auch beinhaltet, „Die Welt ist ungerecht, und das muss man akzeptieren!“ möchte ich so nicht unterschreiben. Ich finde es lohnt sich immer für eine bessere und gerechtere Welt zu kämpfen, ob mit den Füssen, der Kaufentscheidung oder dem Stimmzettel.
    Und da meine ich selbstverständlich nicht die Blogger, die vielleicht mehr Geld verdienen als Andere, sondern die Konzerne und Unternehmen, die auf dem Rücken der weniger privilegierten ihre Millionen verdienen. Und schlussendlich muss man, also wir, die Konsumenten sich doch auch ab und zu selbst an der Nase fassen ob dieser ganze übertriebene Konsum überhaupt notwendig ist und das mit dem Wissen, dass eben viel auf sehr fragwürdige Weise hergestellt wird. Eine Regenjacke in Hamburg scheint mir dabei aber eine sehr sinnvolle Anschaffung:-)!

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Sabrina, danke für Deinen Kommentar! „Die Welt ist ungerecht, und das muss man akzeptieren!“ habe ich so ja nicht gesagt und damit meine ich dennoch nicht, dass man selbst nicht aktiv gegen eine ungerechte Welt vorgeht, sondern dass man akzeptiert, dass es auf sehr hohem Niveau, wie in in Deutschland, eben auch nicht alles gleich verteilt sein kann. Dass ich trotzdem z.B. für Frauenrechte kämpfe und da aktiv bin, ist für mich selbstverständlich und wichtig. Ich denke, dass wir wirklich fast alle konsumsüchtig sind und dass es sehr gesund ist, sich das immer wieder bewusst zu machen. Ich glaube, man kann kein Parameter finden, wieviel Luxus erlaubt und was sinnvoll ist. Auch das darf jede Frau selbst entscheiden :)

  • Antworten Juli 4, 2017

    Lenamaria

    Liebe Hanna, vielen, vielen Dank für deinen wundervollen Blog und die Mühe, die du dir gibst! Ich lese kaum noch Blogs, aber auf deine Beiträge freue ich mich immer unheimlich! Eben weil dein Blog die perfekte Mischung bietet! Für mich gehören hochwertige Teile definitiv dazu. Bei Kleidung freue ich mich über die Inspiration und bei Kosmetik über deine Beurteilung, denn ich vertraue dir da mittlerweile sehr (habe durch dich einige tolle Produkte kennen- und lieben gelernt). Ich persönlich finde derartige Komentare total unangebracht und unnötig. Bitte mach weiter so! Du hast einen tollen Blog geschaffen und kannst wirklich stolz auf dich sein! Was du dir gönnst (oder auch nicht) ist nun wirklich deine Sache.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Dörte

    Liebe Hanna, ich verfolge deinen Blog als treue Leserin schon seit einigen Jahren, und ich bin dir grade deshalb treu geblieben, weil ich dich als authentisch wahrnehme und auch deine ab und an offenen Worte schätze. Leider kenne ich auch dieses Unverständnis anderer über Dinge die man sich gönnt und den Neid der da manchmal heraussticht. Dabei hat doch jeder wie du sagst Dinge, für die er nunmal mehr Geld ausgibt als es sein müsste. Das ist für die einen der Urlaub oder ein Auto, für den anderen sind es Mode, Beauty oder schöne Interior Stücke. Nicht jeder muss alles verstehen, nicht alles muss kommentiert werden.
    Ich denke es ist auch eine Entwicklung die man eben mit der Zeit macht, selektiver und auch hochpreisiger zu kaufen, eben weil man überzeugt von einem Stück ist. Mit Mitte zwanzig hätte ich über manche Dinge, die ich mir heute kaufe, noch den Kopf geschüttelt, doch heute als 34jährige mitten im Job leiste ich mir einfach andere Dinge, weil sie mir Spass machen und weil ich mir schon vor einiger Zeit vorgenommen habe, mich nur noch mit Dingen zu umgeben, die mir Freude bereiten, und das für lange Zeit. Und die andere Seite hat eben auch ihre Berechtigung. Also leben und leben lassen, ob in Blankenese oder Wanne-Eickel, mach weiter so!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Sophie

    Liebe Hanna,
    Schade! Dein Blog ist wunderbar, und das bist du auch!
    Ich schau mir viele Sachen auch einfach gerne an ( wie zum Bleistift das nette Kästchen auf den Fotos)da ich mir viel auch nicht leisten kann.Aber das ist ok, und auch in Ordnung so

  • Antworten Juli 4, 2017

    Marie

    Liebe Hanna,

    Du musst Dich doch nicht rechtfertigen. Damit gibst Du den Nörglern zu viel Wichtigkeit. Sie sind klein und versuchen sich größer zu machen indem sie anderen weh zu tun. Und damit schaden sie sich selbst am Meisten und nicht Dir! Sie werden vermutlich nicht verstehen was Du oben schreibst.
    Zum Thema Blogs und Kooperationen muss ich aber noch was loswerden. Ich lese kaum noch Blogs und habe alle größeren Influencer bei Instagram gelöscht weil mich die Werbeposts so traurig machen. Es ist einfach nicht meins und dann gehe ich – ohne blöden Kommentar ;) Dir bin ich treu geblieben auch wenn ich das ein ums andere Mal auch hier nachdenklich werde. Ich habe mir mal auf Deine Empfehlung hin ein Chanel Serum gekauft (das fantastisch war) und ein paar Wochen später kam ein Post mit Deinen Lieblingsseren bei dem die ursprüngliche Empfehlung nicht mehr dabei war. Das war schade. Ich habe aber auch schon viel anderes auf Deine Empfehlung gekauft und wurde nicht wirklich enttäuscht ;-) Ich gebe gern aber selten viel Geld für Kosmetik aus, zelebriere dies dann entsprechend. Bei dem Überangebot ist es toll bei Dir nach Empfehlungen zu stöbern.
    Schade ist nur dass die Blogger nicht mehr frei wie früher über Dinge berichten können die sie sich selbst „geleistet“ haben sondern man immer davon ausgehen muss dass es sich um geschenktes Zeug handelt, das die Person sich so nicht selbst gekauft hätte. Damit ist der ursprüngliche Sinn des Bloggens verloren gegangen und ich lese wieder am Liebsten kleine Blogs, die Frauen als Hobby machen und nicht darauf angewiesen sind davon zu leben ;-)
    Toll finde ich dass Du Dir so intensiv Gedanken machst wie man diesen Spagat doch hinbekommen könnte. Man liest das eigentlich auch in den meisten Posts bei Dir raus, dass Du Dir da viel Mühe machst, authentisch zu sein. Ich hoffe diese Affiliate Links werfen gut was ab, denn das ist doch wirklich mal sinnig. Ich klicke mich gern durch Deine Favorites und Inspirationsboards! Und wenn Du Dir davon bald eine Chanel Regenjacke kaufen kannst dann freu ich mich ne Runde mit Dir und überhaupt, sollten wir unsere Energie lieber darauf verwenden unsere eigene Welt schöner zu machen, statt das Schöne Anderer kaputt zu reden.

    Liebe Grüße

    Marie

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Marie, danke für Deinen sehr wertvollen und klugen Kommentar! Zu dem Chanel Serum: Weißt Du, das Ding ist: Ich habe mehr als nur 10 Lieblingsseren. Ich habe schon oft mal mehr als 10 vorgestellt und selbst diese Zahl schreckt leider viele Leser ab – am liebsten hätten alle eine TOP3, aber so weit kann ich mich nicht limitieren. Es kann schon mal passieren, dass ich bei so einem Post ein Produkt nicht mit rein nehme – entweder, weil ich es schlichtweg vergessen habe, weil ich einfach zu viel teste und zu viel verteilt auf Büro und Badezimmer habe, oder weil es eben nicht in den Top 10 aber trotzdem richtig richtig gut ist. Ich versuche in solchen TOP10 Posts eben immer alle Preisklassen und jede Richtung (Luxus, Naturkosmetik, Drogerie etc.) abzudecken und muss mich dann oft entscheiden – Estée Lauder, Chanel oder Dior? Das schmerzt in meiner Beautybrust, weil ich vielleicht schon 8 andere habe, die anderen drei aber nicht minder schlecht. So viel dazu :)

      Für mich persönlich spielt, wenn ich mir die vier bis fünf Blogger ansehe, die mich inspirieren, überhaupt keine Rolle, ob sie sich was selbst gekauft haben oder nicht. Wenn man es wirklich gut macht, kann man das immer mal wieder raus lesen und ich bin auch der Meinung, dass es super wichtig ist, dass man gerade Beautyartikel auch mal wieder selbst kauft, damit man die Relation nicht verliert. Bei Modebloggern ist das vielleicht noch einen Ticken anders, aber ich folge auch niemanden, der nur Chanel, Gucci & Co. rauf und runter trägt und ich eh weiß, dass es entweder nur geliehen ist oder eine gewisse Art der Zusammenarbeit dahinter steckt. Ich sage ja immer: Die Kunst besteht nicht darin bei mytheresa sich ein paar geile Outfits aus zu suchen – das kann ich auch, no problem! Style und Inspiration liegen woanders und ich maße mir nicht an zu sagen, dass ich das habe, aber ich darf behaupten, dass ich hier genau das zeige, was mir gefällt, was mich inspiriert und was ich toll finde. Und gegen so eine Chanel Regenjacke hätte ich gar nichts einzuwenden :D

  • Antworten Juli 4, 2017

    Maria

    Huh? 200 Euro für eine Jacke, die man oft anhat und auch noch in ein paar Jahren getragen werden kann, finde ich jetzt nicht viel Geld. Wir sind so von billiger billiger versaut (sorry ein anderes Wort gibt es dafür nicht) dass wir gut gemachte Dinge gar nicht mehr erkennen und auch nicht dafür bezahlen wollen. Selbst wenn es ein Basic ist, das man jeden Tag trägt.

    Wer stößt sich übrigens an einer Gucci Dionysus, die fast 2.000 Euro kostet und als overpublished Trendteil bald keiner mehr tragen möchte? Da hab ich noch bei keiner Bloggerin ein negatives Kommentar gelesen.
    Komisch.

  • Antworten Juli 4, 2017

    Beata

    Also ich verstehe wirklich nicht, warum du so einen Aufriss wegen 3 etwas kritischen Kommentaren, machst. Anscheinend brauchtest du die Bestätigung deiner Leser und die Rechtfertigung deines Konsumverhaltens. Und die bekommst du ja hier 10fach mehr, nur positiv. Also sollte deine Welt wieder in Ordnung sein. Ich muss sagen, dass die Lobhudelei hier und die „Oh Hanna, du bist so toll und alles was du vorstellst ja soooo hübsch und „muss ich unbedingt haben“, eher das Gegenteil ist, von dem wie du es wahrnimmst. Ich bin von Anfang an eine treue Leserin und du hast mich so manches Mal inspiriert. Aber ich habe mich in der letzten Zeit einfach in eine andere Richtung entwickelt. Ich habe mal eine Bestandsaufnahme gemacht, von den Klamotten, Beautyprodukten und anderen Sachen, die ich ja unbedingt haben musste und die dann irgendwann in der Versenkung verschwunden sind. Was für Unsummen und es geht immer weiter, weil immer irgendeine Brand etwas neues rausbringt. Und ich frage mich, ob man wirklich den 30 Lippenstift braucht oder eine weitere Lidschattenpalette für schlappe 50 €, nur weil die Make Up-Königin Charlotte Tilbury grad wieder eine neue rausgebracht hat und das ja alles soooo schön ist. Und versteh mich bitte nicht falsch, ich liebe Mode und ich werde mich immer schminken und mir auch Sachen gönnen. Aber ich wähle mit bedacht und bin viel kritischer geworden. Und das sehe ich hier bei dir nicht, obwohl du das ja immer wieder betonst. Es geht nur um immer mehr, immer weiter und immer teurer. Und ich weiss natürlich, dass das dein Job ist, aber ich muss gestehen, dass mich das persönlich einfach nicht mehr anspricht.

    • Juli 4, 2017

      Hanna

      Liebe Beata, wie Du schon schreibst: Es ist mein Job – ob für meinen Blog oder für andere Magazine, für die ich schreibe. Aus Tonnen von Produkten wähle ich die, die mich am meisten begeistern. Ich zeige immer wieder alte, geliebte Produkte und kaufe mir auch immer wieder mal was nach, aber es liegt in der Natur der Sache, dass ich hier immer wieder Neues vorstelle. Ich habe nicht nur eine andere Menge an Produkten im Badezimmer, als viele „Otto Normalverbraucher“, sondern auch einen ganz anderen Zugang dazu. Meine Kritik ist eine ungesehene, weil keine Leserin weiß, wie viel ich tatsächlich zugeschickt bekomme und wie wenig ich davon zeige. Das ist mal mehr und mal weniger. Es würde wirklich langweilig werden bzw. müsste ich diesen Blog neu ausrichten, wenn ich persönlich nur eine Waschcreme, eine Tagescreme und ein Shampoo besitze. Das mag für ganz viele Frauen da draußen genügen, mir genügt es alleine wegen meines Jobs nicht. Bitte unterscheide doch auch, wenn Du hier alles so genau unter die Lupe nimmst, zwischen Mode und Kosmetik, denn letzteres bekomme ich zu 80% zugeschickt und „Fashion“ kaufe ich mir zu 90% selbst.

      Hand aufs Herz: „Brauchen“ tun wir alle wohl viel weniger, als wir haben. 30 Lippenstifte? Braucht natürlich kein Mensch. Man braucht ja, ganz minimalistisch gesehen, nicht mal drei Hosen und drei BHs, aber darum geht es hier auch nicht. Ich glaube, die meisten Leserinnen verstehen ganz gut, dass man nicht alles braucht, was ich empfehle oder zeige – jeder darf daraus wählen oder eben gar nicht wählen.

      Ich denke, dass man jemanden nicht Bestätigungsmangel oder Lob-Hascherei vorwerfen muss, nur weil man ehrlich Zeilen und Gedanken schreibt und gerne auch bereit ist zu diskutieren. Ganz oben zu lesen: Die Kommentare, es gibt in der Tat weitaus schlimmere, waren nicht allein der Beweggrund. Meine Welt ist mehr als in Ordnung und das wünsche ich Dir auch! :)

    • Juli 4, 2017

      Kayla

      Beata, das hast Du sehr treffend auf den Punkt gebracht, da schließe ich mich Dir an. Ich versteh´ auch die ganze Rechtfertigungsorgie nicht so ganz. Beste Grüße aus Grevenbroich!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Alexandra

    Liebe Hanna, bin bisher eher eine stille Leserin, die hier ab und an guckt, was es so neues im Bereich Beauty gibt. Manchmal bin ich inspiriert, manchmal denke, brauche ich nicht. Beides ist gut.
    Als Kielerin, die gerade aus Kopenhagen kommt, kann ich nur sagen, ein schöner Regemantel ist ein Investion über die ich immer wieder nachdenke und gerne die letzten Tage gehabt hätte. Regenschirm ist halt oft nicht brauchbar. Ja, manchmal kaufe ich mir auch was, was ich vielleicht zum Überleben nicht unbedingt brauche.
    Liebe Grüße,
    Alexandra

  • Antworten Juli 4, 2017

    Fiona

    Liebe Hanna,
    gleich vorne weg: ich liebe Deinen Blog und mag Dich als Person total!
    Deinen Schreibstil mag ich und die Sachen, die Du vorstellst, entsprechen oft meinem Geschmack. Ich finde vieles schön, ich lasse mich inspirieren. Ich weiß, ich muss nichts, ich kann…

    Ich gebe zu, ich gehöre zu den Normalverdienern, bin aber kein Versorger, dh ich lebe in einen Singlehaushalt. Ich gönne mir viel und gern. ABER und das ist mir stets bewusst: jeder ist anders. JEDER darf, kann und soll machen, was er will, solange er niemanden damit wehtut.

    Das was Du ansprichst, beobachte ich in letzter Zeit mittlerweile erschreckend oft… niemand kennt eigentlich den Begriff Toleranz. Alle sprechen davon, aber NIEMAND lebt es, begreift es. Niemand hat mehr das Gefühl dafür, sich richtig auszudrücken…oder auch mal zu begreifen, dass man nicht immer etwas zu sagen hat, sondern auch mal schweigt. Ich sehe das überall, in den Medien, auf der Straße, auf der Arbeit…überall stimmen einem Menschen zu, „jaja..sehe ich auch so. Nein, das mache ICH NIE so. Ich lasse das jeden machen, ja, ich bin TOTAL nett…wer macht denn sowas?!“ Und doch regen sie sich auf, kritisieren auf übelste, verletzten mit ihren Worten und begreifen den Begriff Toleranz nicht mehr.

    Ja, gebt jedem seine Stimme. Aber bringt es immer etwas? Bringt die Kritik, die ich äußern will, mir selber etwas oder dem Gegenüber? Und vor allem: tut sie weh?

    Mir tut es leid, mir tut es so leid, dass Du Deine Arbeit verteidigen musst….Dich rechtfertigen musst.

    Lassen wir doch bitte bitte endlich mal echte Toleranz zu…in allen Lebenslagen.

    LG Fiona

  • Antworten Juli 4, 2017

    Ines

    Ich bewundere dich mit welchem Stil du diese Haterkommentare vom Tisch wischt. Herrlich. Ich wünschte ich hätte nur ein Quäntchen deines journalistischen Talentes. Chapeau meine Liebe. Bitte mache weiter so, auch mal teurere Sachen und nicht nur H&M Style zu posten. Ich nutze und unterstütze deine Inspirationen sehr gerne, weil mir als berufstätige Mutter schlicht die Zeit fehlt mich stundenlang durch Internet zu klicken und mir dein Stil unglaublich gut gefällt. Warum klicken diese Hühner nicht einfach weiter, es zwingt sie ja niemand ein teures Stück zu kaufen. Dumm, dumm, dumm. Meine Unterstützung hast du.

    Ganz große Liebe, Ines

    • Juli 4, 2017

      Beata

      Ich denke dumm solltest du niemanden hier nennen! So wie ich das sehe, bist du bisher die Einzige hier, die beleidigend ist. Und wo bitte sind Haterkommentare? Anscheinend weisst du nicht was das ist. Und wieder einmal ein toller Beweis, dass eine sachliche Diskussion hier nicht erwünscht und hier nur positive Kommentare willkommen sind. Alles andere wird als Haterkommentare und Neid abgetan und das ist schade.

    • Juli 5, 2017

      Hanna

      Moment. „… dass eine sachliche Diskussion hier nicht erwünscht und hier nur positive Kommentare willkommen sind. Alles andere wird als Haterkommentare und Neid abgetan.“ Jeder schreibt hier frei seinen Kommentar, ich lasse alle zu und disktutiere mit euch. Ich habe ja keinen Einfluss auf die Zeilen meiner Leser. Wie kommt Dein Kommentar zustande? Von welchem „Beweis“ sprichst Du?

  • Antworten Juli 4, 2017

    Jana

    Liebe Hanna,

    eigentlich solltest du diesen Beitrag gar nicht schreiben müssen. Trotzdem habe ich ihn irgendwie gerne gelesen und mich zu 100 Prozent darin wiedergefunden. Ich liebe deine Collagen, deine Outfits, die tollen Produkte. Ich kann mir längst nicht alles leisten, aber es ist die tollste Inspiration, die man bekommen kann und das ist der Grund, warum ich deinen Blog so sehr mag. Du erzählst immer auch ehrliche Geschichten und zeigst nicht nur stumpf Outfits oder Beauty Produkte.
    Ich fürchte leider gehört es wohl dazu, dass andere neidisch sind.
    Aber ich denke, auch wenn es vielleicht mühselig ist, erinnere deine Leser ruhig ab und zu daran, dass die Dinge als Inspiration gedacht sind und natürlich nicht jeder jetzt sofort zu Closed oder Chanel oder sonst wohin rennen sollte und sich das unbedingt nachkaufen muss, damit er cool ist. Manchmal schadet es nicht, Dinge mehrfach zu sagen :)

    Mach weiter so!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Katja

    Liebste Hanna, schade, dass du uns so einen Brief schreiben musstest. Du machst deinen Blog einfach wunderbar und bist eine echte Inspiration für mich. Glücklich sein hat doch nichts mit dem Preis eines Beautyartikels oder Kleidungsstück zu tun, sonden so wie du sagst, mit seiner Herkunft, seinem Elternhaus, den Weg, den man geht, seinem Partner, seinem Beruf…. und vor allem wie zufrieden man mit sich selbst ist. Mach bitte so weiter, wie bisher. Ich freue mich über jeden neuen Artikel von dir. Alles Liebe, Katja

  • Antworten Juli 4, 2017

    Lilly

    Liebe Hanna,
    ich mag deinen Blog sehr, und man merkt wieviel Zeit und Liebe dahinter steckt.
    Zu den unangebrachten Hater Kommentaren fällt mir folgendes Zitat ein:
    Der Neid der Menschen zeigt, wie unglücklich sie sind. Ihre ständige Aufmerksamkeit auf fremdes Leben zeigt, wie sehr sie sich langweilen. Deshalb ärgere dich nicht zu sehr darüber… Denn Neid ist die höchste Form der Bewunderung.
    Leben und leben lassen – das sollten manche mal bedenken. Jeder gibt sein hart verdientes Geld für was anderes aus. Ich finde es toll, wenn man sich auch mal was besonderes leistet mit dem man lange Freude hat. Den weniger ist mehr – das sollte man in Hinblick auf die Ressourcen auch mal bedenken.
    Bleib so wie du bist – authentisch zu sein ist das wichtigste.
    Liebe Grüße aus Österreich!

  • Antworten Juli 4, 2017

    Natalie

    Ich glaube viele verstehen nicht, dass das hier ein Job ist. Und der beinhaltet nun mal, immer wieder neuen Input, Content und Inspiration zu liefern. Kein Printmagazin druckt in jeder Ausgabe die gleichen Sachen ab. Medien der Unterhaltung aus dem Mode und Beautysektor frönen dem Konsum – ist so, war immer so, wird immer so sein. Das liegt in der Natur der Sache.

    Das Schöne ist doch aber: Es gibt so viel Angebot da draußen, dass sich jeder genau das aussuchen kann, was zu ihm passt oder was er konsumieren mag. Der Chefredakteur entscheidet, was publiziert wird, nicht der Leser. Der kann aber jederzeit gehen.

    • Juli 5, 2017

      Hanna

      Word!

  • Antworten Juli 5, 2017

    Karin

    Liebe Hanna,

    aufgrund meines Alters (fast 51) sehe ich mich eher nicht so als die perfekte Zielgruppe Deines Blogs, mehr als stille Beobachterin. Aber dieser Post ist nun der optimale Zeitpunkt, auch einmal meinen „Senf“ dazu zu geben. Ich fühle mich auf Deiner Seite sehr wohl und immer wieder auf’s Neue inspiriert. Vor einiger Zeit hattest Du einen Post zum Thema Maniküre und u.a. auf ein Anti-Aging-Serum von Klotz Labs hingewiesen. Ich habe es mir – trotz des sehr stolzen Preises von 90 Euro – zugelegt und bin sehr begeistert: ich habe wunderschön glatte Hände, denen man das Alter wirklich nicht ansieht. Nun habe ich Freundinnen, die überhaupt kein Verständnis dafür haben, so viel Geld für ein „nice to have“ auszugeben und höre mir immer wieder Vorträge darüber an, dass es doch keine Schande wäre, wenn man den Händen ansieht, was sie schon erlebt haben. Und da sind wir genau am Punkt: Wir haben alle unterschiedliche Prioritäten, verbunden mit der Bereitschaft, dafür unserem Budget entsprechend (manchmal auch darüber hinaus) Geld dafür auszugeben. Auch sollte es jedem Menschen überlassen bleiben, seine eigenen Grenzen zu ziehen – dafür sollte sich niemand rechtfertigen müssen.

    Außerdem habe ich ein Shoppingportal gefunden, wo ich die Klotz-Labs-Produkte zur Hälfte der UVP erwerben kann; was mich sehr glücklich macht, denn dank Deines Tipps habe ich diese Firma für mich entdeckt und mittlerweile auch meine Gesichtspflege umgestellt. Und siehe da: meine oberzickige Haut verträgt auf einmal Anti Aging *g*. Deshalb vielen Dank für Deine inspirierenden Eindrücke und dass Du uns daran teilhaben lässt – und die Entscheidung ob ich sie mir leisten kann/will traue ich mir durchaus zu.

    Liebe Grüße aus München

  • Antworten Juli 5, 2017

    Sanne

    Hallo Hanna,

    ich lese Deinen Blog, weil er ist, wie er ist und weil Du bist,wie Du bist. Mode oder Kosmetik zu zeigen ist immer ein schmaler Grad. Dem einen ist es zu teuer, dem andern nicht tierversuchsfrei, zuviel Silikon, zuviel Polyester ,zu stylisch , nicht stylisch genug, oder es besteht der Verdacht auf Kinderarbeit. Alles kann man nicht berücksichtigen. Jeder hat seine Prioritäten. Ich bin ein Allesfutterer, neudeutsch Flexitarier kaufe mal teuer mal billig und kontrolliere ehrlich gesagt nicht immer , ob die Kosmetik tierversuchsfrei ist oder wo mein T-shirt produziert wurde. Man könnte auch sagen ich bin ein gedankenloser Konsument – bin ich aber nicht. Das soziale Netz ist ein Minenfeld und jeder kann überall das Haar in der Suppe finden. Wir Deutschen neigen zu Schubladendenken. Wenn eine Schublade mir nicht passt, muss man gegenangehen und oft wird es tatsächlich persönlich.
    Dabei ist es doch wie beim Fernsehen. Wenn ich eine Sendung nicht mag, kann ich ja umschalten. Wenn Du hier Deine Welt zeigst, kann ich zuschauen oder ich suche mir eben etwas anderes. Ich mag Deine offene Art. Ich mag Deine Streifzüge durch die Modewelt, auch wenn es nicht meine Mode ist. Und ich mag Deine Art, wie Du Kosmetik präsentierst, auch wenn ich Sie nicht benutze, weil ich eine andere Haut habe oder bereits älter bin. Ich freue mich über Deine Hintergrundberichte. Danke das Du mich an Deiner Welt teilhaben lässt.
    Einen lieben Gruß aus dem mal nicht regnerischen Kiel

    Sanne

  • Antworten Juli 5, 2017

    Janet

    Liebe Hanna,
    Ich finde dich und deinen Blog super so wie es ist! Wir sind uns in Vielem ähnlich, vielleicht ist dein Blog auch deswegen der Einzigste den ich je gelesen habe und auch weiterhin lesen werde :-) habe mir schon viel Inspiration aus deinen Zeilen geholt…
    Weiter so !
    Liebe Grüße aus „Monnem“

  • Antworten Juli 5, 2017

    Anke

    Liebe Hanna, bitte bleib wie Du bist und veröffentliche weiter, was Du magst. Ich freue mich über Inspiration, gut geschriebene Texte und schön anzusehende Fotos. Ich hab mir schon als Studentin die VOGUE gekauft und mache es heute noch. Damals war ich weit entfernt davon mir die Sachen leisten zu können, aber ich habe viel selbst genäht und mich inspirieren lassen. Und heute….kann und will ich mir das meiste immer noch nicht leisten. Und trotzdem: ich liiiebe die Bilder, die Inspiration. Und so geht es doch wohl vielen: Wenn sich nur die Menschen die Vogue kaufen würden, die sich die Sachen auch leisten können, wäre die Auflage verschwindend gering. Warum beschwert sich niemand bei der Redaktion über die Preise der vorgestellten Kleider??? Also, bitte, mach genau so weiter wie bisher!!!!

  • Antworten Juli 5, 2017

    Jurgita

    Liebe Hanna, danke für deine Inspirationen, weil das nichts anderes ist als Ideen anzubieten und die Sachen zu zeigen, die einem Freude bereiten. Jeder ist selbst letztendlich dafür verantwortlich was er daraus macht, welche Marke er mag… Veränder bitte nichts – ich liebe deine Post! Liebste Grüße

  • Antworten Juli 6, 2017

    Saskia

    Traurig, dass solche Artikel überhaupt sein müssen. Jeder kann sein Geld ausgeben für was er möchte. Ich finde die Mischung hier super. Ob etwas zur Verfügung gestellt wurde oder nicht, ist mir in erster Linie auch egal (toll von dir, dass du übrig gebliebene Produkte spendest!), denn dir wird ja schließlich nicht dein ganzes Leben gesponsert bzw. du hast das Recht wie jeder andere auch dein erarbeitetes Geld für Sachen auszugeben, die dir gefallen, die du gebrauchen kannst und liebst.

  • Antworten Juli 6, 2017

    Sophie

    Liebe Hanna, ich finde es toll, dass du so ehrlich mit dem Thema umgehst und uns deine Gedanken dazu mitteilst. Großes Kompliment: Ich finde, nicht jeder Blogger ist so reflektiert und das macht dich für mich nicht nur zu einer großen Inspiration was Kosmetik und Mode angeht, sondern ich bin auch der Meinung, dass viele andere es ähnlich handhaben sollten. Transparenz ist heute so wichtig und genau das ist es, was ich erwarte, nicht die „30 Tops unter 30 Euro“ oder ähnliches. Ich schau mir gerne deine neue Handtasche an und denke mir dann „wow, vielleicht ist die in ein paar Jahren auch für mich drin“ – schließlich finde ich aber genau durch solche Posts zu meinem eigenen Stil und ich finde, dazu sollten wir Fashionblogs lesen und nicht, um alles eins zu eins nachzushoppen. Wobei das ein oder andere hübsche Teil von &otherstories und Co. gerne mal in meinen Warenkorb wandern darf :)
    Ich freue mich auf viele weitere Posts!
    Sophie

  • Antworten Juli 6, 2017

    Nina

    Liebe Hanna,
    eigentlich ist ja schon alles gesagt und die Sache ist klar: Dein Blog und deine Arbeit sind super! Ein Aspekt fehlt aber finde ich noch. Und der bezieht sich nicht auf dich als Autorin und Produzentin von Content, sondern auf uns Rezipienten und Leser. Die ganze Geschichte betont, wie wichtig es ist ein aufgeklärter Konsument zu sein. Ist man das wird sehr schnell klar, dass deine Bilder zum Träumen anregen und eine Inspiration sind. Du sagtst nicht „Kauft xy und dann wird alles gut…“ sondern regst zum Träumen und Vorstellen an. Und das machst du nebenbei gesagt ganz phantastisch. Wenn ich mir eine Folge Gossip Girl anschaue denke ich ja auch nicht ich müsste in Prada rumlaufen und an der Upper East Side wohnen. Ein Blog ist letztendlich Entertainment, wie Kino, Magazine und Serien auch, keine Anleitung zum 100% kopieren und kein Self-help Buch. Wir Rezipienten und Konsumenten entscheiden, was wir in unser leben lassen und was nicht. Das bedeutet keiner muss deinen Blog lesen (auch wenn man dann meiner Meinung nach etwas verpasst) und niemand muss teure Regenmäntel kaufen. Wir haben die Wahl.
    Mach weiter so, ich schaue sehr gern immer wieder rein uns lasse mich inspirieren, ob ich danach Geld ausgebe entscheide ich.
    Best Nina

  • Antworten Juli 6, 2017

    Maria

    Liebste Hanna,

    ich hatte den Post über den Regenmantel nicht mitbekommen und habe mir eben die Kommentare dazu durchgelesen. Da spricht wirklich der pure Neid und ich finde auch lustig, welche Qualitätsexperten immer unterwegs sind. Der Regenmantel schreit einfach Hanna und wenn du Dir ihn zum vollen Preis gekauft hättest, wäre es auch deine Sache gewesen. Diese ganze Neidgesellschaft in Deutschland ist wirklich richtig furchtbar. Du hast Dir alles hart erarbeitet und kannst wirklich sehr stolz auf dich sein. Besonders die Bloggerszene ist ein sehr umkämpfter Markt und ist absolut kein Zuckerschlecken.Ich lese deinen Blog wirkich sehr gerne und freue mich sehr, dass du deinen Weg gehst.

    Ganz liebe Grüße aus Berlin

  • Antworten Juli 6, 2017

    Anja

    Liebe Hanna,
    ich habe die sehr unverständlichen Kommentare, auf die du dich hier beziehst, erst gerade gelesen und finde sie völlig daneben. Also wörtlich daneben. Diese LeserInnen haben meiner Meinung nach Mode oder auch Blogs im allgemeinen nicht verstanden.

    Es geht hier einfach um eine Jacke, die dir gefällt. Ich möchte nicht Regenmantel oder -jacke schreiben, denn scheinbar ist damit die ganze Diskussion erst in Gang gekommen.Warum nur die Aufregung?
    Du verpflichtest ja niemand dazu, es dir gleich zu tun. Du stellst die Jacke vor, schreibst deine Gedanken dazu. Ob du sie gesponsert bekommen hast oder nicht, kann mir doch wumpe sein. Wenn ich sie mir kaufen möchte, dann muss sie mir auch gefallen und mich auch überzeugen. Ich verstehe blogs immer als Anregung- nicht mehr und nicht weniger. Und deinen Blog mag ich ganz besonders, weil er so abwechslungsreich ist.
    und: du auch mal sagst, was dir nicht passt! sehr gut!

  • Antworten Juli 7, 2017

    vivien_noir

    DANKE für diese wertvolle Reflexion! Ich lese so viel Positives, Freundlichkeit und Bemühen aus deinen Worten, und es wird auch durch deinen Blog genau so sehr spürbar. Dafür liebe ich deinen Blog von Herzen! Darum kehre ich auch jeden Tag mit heimlicher Vorfreude zu Foxycheeks zurück.

    Ich bin neben meinem Tagesjob (Mode)Kritikerin und habe daher das aufmerksame Hinterfragen zu meinem Feld, und Skepsis zu meinem Werkzeug gemacht. Kritik kann positiv ausfallen (das wissen viele nicht!), sie kann neutral sein, und negativ ausfallen. Kritik ist immer auch persönlich, eine gute Kritik wird allerdings mit vielen anderen Feldern (Gesellschaft, Soziodynamik, Politik, Tagesgeschehen und Historie) in Kontext gesetzt und erklärt daher häufig auch vermutete oder offenkundige Zusammenhänge. Ich selbst schreibe Kritik (hoffentlich!) sehr durchdacht und bewusst, bemüht, nicht zu scharfe Worte zu verlieren, aber immer klar und deutlich zu bleiben.

    Ein Grund, weshalb ich selbst oft direkt auf angriffige Posts reagiere: weil ich sie auch selbst als unfair, unberechtigt wertend, untergriffig und – auch für die Leser! – sehr, sehr störend empfinde. Es geht mir nahe, und ich kann dann nicht still bleiben. Es ist ein großes Glück, dass wir im Internet die eigene Meinung frei äußern können, doch bei aller Dankbarkeit vermisse ich hier oft Rücksichtnahme aufeinander.
    Kritik halte ich für absolut wünschenswert, weil sie die Meinungsdiversität abbildet und kritischer Konsum (besonders in unserer konsumorientierten Zeit), wie ich finde, sehr positiv und auch notwendig ist. Ich bin nicht der Meinung, dass der Spruch „If you can’t say something nice, don’t say anything at all“ zutrifft, weil genau das Meinungsvielfalt unterdrücken bzw. ausblenden würde. Doch bei allen Beschreibungen und Kommentaren sollte keine Wertung geschehen – das ist das Feld für Be-wertungen (Reviews, Rezensionen, Empfehlungen).

    Deine Reaktion und dein Umgang mit positiver und vor allem auch negativer Kritik ist beeindruckend ruhig, bedacht, reflektiert und rücksicht-nehmend. Wo es nötig ist, setzt du verbal Grenzen, und bleibst dabei auch immer persönlich und nicht distanziert. Dafür danke ich dir von Herzen und ziehe den Hut! Selten bekommt man Gelegenheit, so passende Reaktionen auf so unpassende Angriffe zu erleben. Darüber hinaus suchst du für deine Leser zum Teil sogar noch selbst nach Produkten, fragst bei Firmen nach (z.B. bei Closed, ob eine Größe noch lagernd ist!) – das ist so umfassender „Service“, wie er selbst bei bekannten Firmen nicht geboten wird. Deine Leser dürfen das alles auch noch kostenlos genießen!

    Als kleine Guideline fand ich übrigens die Kennzeichnung von Produkten von thebeautydepartment gut: dort werden Produkte je nach ungefährer Preiskategorie mit (€), (€€) und (€€€) gekennzeichnet. Das könnte eine Idee für dich sein!

    Mein letztes Wort dazu kommt von den benachbarten Bayern: Sad’s freindlich! Sad’s freindlich, hob i g’sogt! :)

  • Antworten Juli 7, 2017

    Jessy

    Liebe Hanna,
    Ich bin bei Beiträgen wie den obigen immer etwas zwiegespalten, würde aber gerne noch einen Input reinbringen, der mir seit gestern durch den Kopf geht.
    Zunächst einmal finde ich deinen Blog, was Auswahl und Duktus angeht gut,sonst wäre ich ja nicht hier :-) Du hebst dich in vielem wirklich wohltuend ab.

    Allerdings finde ich (auf anderen Blogs wurde ja schon ähnlich argumentiert) es zu kurz gegriffen, dein Job sei es , Produkte vorzustellen und Inspiration zu liefern. Vordergründig stimmt das natürlich, aber am Ende geht es nicht ums Inspirieren, es geht ums Kaufen. Nur deshalb bist du für Firmen interessant, die dir Produkte zur Verfügung stellen. Ich finde das auch vollkommen in Ordnung, aber man darf es doch beim Namen nennen. Auch die Vergleichbarkeit, die mitunter zu Neid führt, ist Teil des Konzepts. Blogger innen sind ja deshalb interessant für Unternehmen, weil sie Nähe zu den Konsumentinnen suggerieren. Du bist eine junge Frau in meinem Alter, mit vielleicht ähnlichen Lebensumständen, die mir auch noch sympathisch ist. Durch das Einsträuen persönlicher Informationen,der Blogs ja immanent ist, entsteht eine Art emotionale Nähe, die euch ja als Werbefiguren so interessant macht. Die andere Seite der Medaille ist es eben, dass bei manchen Leserinnen Frust entsteht,der sich entlädt. An dem Punkt entsteht übrigens auch der Riesen Unterschied zu Magazinen, denn die Redakteurinnen sind in der Regel für mich nicht sichtbar, die Distanz ist einfach größer.

    Wie gesagt, ich finde das alles relativ undramatisch, sowie ich auch die Kommetare unter dem besagten Artikel zwar spitzzüngig, aber auch nicht übermäßig scharf fand. Ich verstehe aber durchaus, dass es schwer ist, so etwas nicht persönlich zu nehmen. Du bist ein Mensch und deine Leser sind es auch.

    Aber hinter jedem Blog stehen doch wirtschaftliche Interessen (überhaupt nicht verwerflich!!!) mit allen Licht- und Schattenseiten.

    Bleib so wie du bist und liebe Grüße,
    Jessy

    • Juli 7, 2017

      Nora

      Dem würde ich jetzt mal komplett zustimmen, das hast du super formuliert Jessy :)

    • Juli 8, 2017

      Hanna

      Liebe Jessy, Danke für Deinen Kommentar! Wie gesagt, wie auch im Text schon erwähnt: Die Kommentare waren nicht alleine der Grund für solche Zeilen.

      Du hast Recht: Hinter einem Blog stehen wirtschaftliche Interessen, aber nicht nur… Zumindest hier. Ich musste über Deine Zeilen etwas nachdenken und nun weiß ich, was mir daran fehlt bzw. wo ich etwas dazu dazu möchte: Es klingt so, als berichte ich nur über Dinge, die ich zugeschickt bekomme. Das ist bei Beautyprodukten bei 70 oder 80 Prozent der Sachen so, aber ich kaufe mir immer noch enorm viel, damit ich z.B. auch internationale Marken hier feature, die es a) in Deutschland noch nicht gibt oder die b) hier keine PR Agentur haben. Mich nur darauf zu beziehen wäre mir zu wenig. Oft entdecke ich Marken erst, nachdem sie mich anschreiben, weil ich nicht alles kennen kann – trotz guter Recherche und leidenschaftlichem Interesse. Am Ende geht es ums Kaufen – das stimmt in vielen Fällen, aber in vielen anderen Fällen gibt es hier weder Links (Reise-, Hotel- oder Hamburgtipps) noch habe ich etwas davon. Das ist nackter Content, den ich für meine Seite sehr wichtig finde und ganz weit weg von Firmen, die mir etwas zur Verfügung stellen. Das mischt sich da mit rein, aber da bin ich sehr streng und selektiv. Da steht aber vielleicht auch wieder auf einem anderen Blatt…

      Ich bin ganz bei Dir, wo der Unterschied zwischen Magazinen und Blogs liegt und finde diesen so besonders und charmant, sonst würde es bald gar keine Print-Magazine mehr geben. Ich selbst lese aber auch nur Print-Magazine, die eine gewisse Note haben und die es geschafft haben, einen ganz bestimmten Fingerabdruck zu hinterlassen. Ob mit einem Kaufanreiz oder einer Idee. In der Distanz ist dann der springende Punkt und auch wenn ich sehr wenig Privates zeige, da sehr selektiv bin, hat man ein Gesicht dazu und schnell einen Vergleich. Das wird sich niemals ändern ist eine de Kehrseiten der Medaille.

  • Antworten Juli 7, 2017

    jule

    liebe hanna,
    ob als bloggerin oder sonstwo im leben: nie wirst du nur zustimmung und wohlwollen für deine entscheidungen ernten. immer mal wieder wird es kritik von anderen geben. konstruktive und faire kritik, die vielleicht zum denken oder zur diskussion anregt. aber auch solche, die sich unfair und neidisch anhört – und die möglicherweise verletzend für dich ist. ich kann sehr gut verstehen, dass du letzteres nicht magst. ich komme damit auch nicht gut klar. und bei dir als bloggerin steht diese kritik dann für alle lesbar im netz, in deinem „digitalen wohnzimmer“, wo du gastgeberin bist. das ist hart und nicht fair. ich käme damit auch nicht gut klar.

    vielleicht musst du versuchen, dich davon nicht so abhängig zu machen, einen umgang damit zu finden. denn ich glaube nicht, dass dein langer und irgendwie rührender brief kritikerinnern abhalten wird, hier ihre gedanken loszulassen. kritik – auch unfaire – ist wahrscheinlich etwas, was teil des deals ist. nimm es hin, lass es aber nicht in dich rein.

    liebe grüße,
    jule

  • Antworten Juli 7, 2017

    jule

    PS.
    ich habe erst nach meinem kommentar den betreffenden regenmantel-artikel und die erwähnten kommentare dazu gelesen, die anlass für diesen beitrag waren. ich bin jetzt ganz arg verwundert, denn ich sehe dort keine harsche kritik, keine gemeinheiten, nichts von negativer schwere oder neidischer konnotation. hast du die problematischen kommentare gelöscht (was ich vollkommen nachvollziehbar fände!) oder waren wirklich diese kommentare der auslöser für deinen brief?

    wenn ja, dann solltest du vielleicht einfach die kommentar-option abschalten. es ist DEIN Ort im netz, und du sollst dich hier wohlfühlen. und wenn dich schon solche bemerkungen stressen, ist vielleicht ein blog ohne kommentare für dich ein gesünderer weg. so oder so: bleib, wie du bist, ich lese hier gern!

    • Juli 8, 2017

      Hanna

      Liebe Julu, zu dem PS: Ein guter Punkt! Aber ich möchte noch einmal sagen, wie schon im Text erwähnt, dass die Kommentare nicht alleine ausschlaggebend für den Post waren. Ich glaube, diese haben das Fass in mir zum überlaufen und mich an einem Punkt gebracht, wo ich Stellen beziehen wollte. Es gibt deutlich schlimmere Kommentare! Diese stecke ich ehrlich locker weg und ich schätze den Austausch mit euch einfach zu sehr, als dass ich diesen Blog „kommentarlos“ machen möchte. Dennoch: Danke für Deine Sensibilität hierzu!

  • Antworten Juli 7, 2017

    Nora

    Liebe Hanna,

    erst mal würde ich dir gerne mitteilen, wie super ich finde, dass du immer wieder das Gespräch mit deinen Leserinnen suchst und ich auch das Gefühl habe, du bist ehrlich interessiert an „unserer“ Meinung. Das ist nicht häufig zu sehen, oft bekomme ich das Gefühl bei Blogs geht es nur noch um das „Brand“ der Bloggerin. Das kann man dir finde ich absolut nicht vorwerfen.

    Ich muss leider ehrlich zugeben, auch bei mir kommt manchmal der „Neid“ hoch, wenn ich mir deine Posts anschaue. Tasche für 600€, Jacke für 200€ ect. Mir gefällt dein Stil sehr, aber ich könnte ihn mir derzeit einfach nicht leisten und das macht mich manchmal etwas traurig. Aber dafür bist ja nicht du verantwortlich. Du arbeitest für diese Dinge und es ist deine Entscheidung für was du wie viel ausgibst. Andere von uns geben 200€ für das Luxus Baby Schwimmen der Tochter aus, jeder hat so seine Prioritäten. Deswegen finde ich, kann man dir nicht vorwerfen, dass du abgehoben wärst oder nur teure Dinge darstellst. Natürlich würde ich mich auch freuen Make-up, Schmuck, Taschen ect. zur Verfügung gestellt zu bekommen, aber ich bin nun mal keine Bloggerin und stecke nicht die Arbeit hier hinein so wie du. Andere bekommen dafür Weihnachtsgeld ;) Ist alles eine Sache der Perspektive und ich denke, wir sollten uns alle viel mehr freuen für andere Menschen. Ist doch schön, dass du dir einen gewissen Lebensstandard leisten kannst!

    Jeder kann sein Geld so ausgeben wie er möchte und solange du deutlich machst, was du geschenkt bekommen hast und was selbst gekauft ist, kann sich doch auch jeder Mensch mit 2 Gehirnzellen denken, dass viele dieser Sachen präsentieren eben dein Job ist. Du machst diesen Blog ja nicht, weil du Leuten zeigen willst wie gut es dir geht und was du alles für schöne Dinge hast.

    Deswegen, bleib so wie du bist, gern auch mal mit der ein oder anderen billigeren Alternative wenn du etwas findest, und ich lese super super gerne deinen Blog und lasse mich zum träumen anregen davon :)

    Liebe Grüße!

  • Antworten Juli 10, 2017

    Jen

    Als eine derjenigen, die im Ausgangspost über den Regenmantel dessen hohen Preis angesprochen hatte, möchte ich auch noch ein, zwei Sätze sagen.
    Zum einen natürlich, dass mir sehr wohl bewusst ist, dass ich hier kostenfrei lesen kann und viel Input bekomme. Herzlichen Dank dafür!
    Zum anderen bin ich auch mündig und erwachsen genug, um zwischen „kann ich mir leisten“ und „das ist ein bisschen too much“ unterscheiden zu können. Was ich hier mitnehme, entscheide ich also selbst.
    Trotzdem ist es manchmal sehr schwer, sich vor Begehrlichkeiten, die du mit deinem sehr guten Geschmack nunmal weckst, zu schützen. Das ist kein Vorwurf, aber auch schwer von der Hand zu weisen, denn wir Menschen sind ja nicht 24/7 total starke Persönlichkeiten, die alles immer richtig einordnen. Ich für mich habe den Weg gefunden, an solchen Tagen einfach offline zu bleiben, aus Selbstschutz. Früher habe ich ja auch kein Frauenmagazin gelesen, wenn es nur dazu geführt hätte, dass ich mich hässlich und arm fühle… Das kann man sehr gut selber lenken.

    Und dann finde ich aber noch wichtig: Der Verdienst einer Bloggerin wie dir ist einfach um einiges höher als bei sehr vielen Menschen. Kürzlich war Nike Jane von This is Jane Wayne in der Süddeutschen Zeitung in der Rubrik „Reden wir über Geld“, und dort hat sie – erfrischend ehrlich! – konkrete Zahlen genannt. Wer sich monatlich 4000€ netto auszahlen kann, der kann natürlich auch mehr konsumieren. Hinzu kommen etliche Vergünstigungen (Rabattkarten) und Geschenke, Markenbotschafter etc pp.
    Ich weiß natürlich nichts über Foxycheeks Ertrag, wünsche dir aber, dass dieser hoch ist, denn deine Arbeit hätte es verdient.
    In Deutschland ist es immer problematisch, wenn man finanziell erfolgreich ist. Das finde ich sehr traurig. Es gibt nicht viele Blogger, die so fundiert schreiben und vor allem auch in einer sehr hohen Taktung, da ist es auch herzlich egal, wie „sinnhaft“ die Themen sind.
    Jedenfalls fand ich den oben genannten Artikel sehr interessant, weil es einfach so viel erklärt und man sich klarer abgrenzt und versteht: Dieses ist ein spezieller Job, ein ganz anderes Leben als meins. Ich kann davon was mitnehmen, ja, auch oft einfach nachkaufen, und manchmal kann ich mich auch ärgern, weil es mir zu viel wird – und dann abschalten. Respektvolle Kritik ist sicherlich gut, aber auch hier muss ich sagen, was draus gemacht wird, bleibt euch überlassen. Ihr müsst gar nichts!

    In diesem Sinne, weiter so, lass dich nicht ärgern!

  • Antworten Juli 10, 2017

    Angela

    Hallo! Ich sag es mal wie es ist: 90% der Sachen, die du hier vorstellst, kann ich mir im Moment nicht leisten (Gründe klemm ich mir mal). Und ich lese doch deinen Blog. Nanu?
    Deine Moodboards z. B. sind schön gestaltet und REGEN AN. Sie regen an, sich auch auf die Suche zu machen. Nach Dingen, die ich mir leisten kann Ausschau zu halten. Also auch die Arbeit (das ist es nämlich) zu investieren, die du hier reinsteckst.
    Ist natürlich einfacher nur auf den Link zu klicken, dann aber beim Preis einzuschnappen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde deine Mischung von teuer und günstig (was ja eh rein subjektiv ist!) gelungen; sonst wäre ich zumindest schon weg ;-)
    Mein Hörtip für solche Momente: Lasse reden von Die Ärzte.
    Gruß aus Berlin

  • Antworten Juli 13, 2017

    Sassi

    Liebe Hanna,

    ich ‚koche‘ gerade innerlich ein wenig ;) Ich muss auch zugeben, dass ich jetzt einfach so und ohne die vorherigen Kommentare gelesen zu haben meinen Senf dazu gebe. Erstens brauchst du dich in keinster Weise erklären, wofür und welchem Verhältnis/Maßen du dein Geld ausgibst. Zweitens ist es DEIN Blog und nur DU entscheidest, was du hier vorstellen und zur Sprache bringen möchtest und was nicht. Und genau das ist ja schließlich, was einen Blog von einem Magazin unterscheidet. Ein Blog ist IMMER persönlich und wer sich mit den Inhalten nicht identifizieren kann, soll halt einen anderen Blog lesen oder gar keinen. Ich glaube wohl, dass du eine der ‚letzten‘ Bloggerinnen bist, der man vorwerfen sollte, dass du unbezahlbare Produkte vorstellst. Hinzu kommt, dass nun mal auch ihr nicht von Luft und Liebe leben könnt, sprich: Wenn sich hinter euren Beiträgen nun mal auch Affiliate-Links ‚verbergen‘, dann ist auch das legitim. Ich glaube, dass hier die lieben Leserinnen immer mal gerne vergessen, dass ein Blog, so liebevoll und persönlich er auch ist, nun mal ab einer gewissen Größenordnung auch schlichtweg ein Job ist. Umso schwieriger ist es, immer alles unter einen Hut zu bringen. Ich finde dennoch, dass du eine der WENIGEN Bloggerinnen bist die sich immer noch treu bleiben und ein realistisches Maß haben, um auch Normalverdienern gute und bezahlbare Produkte vorzustellen. Würdest du in jeden deiner Beiträge nur noch auf mytheresa, Net-A-Porter und Co. verweisen, dann würde auch ich es etwas enttäuschend finden, aber denken: Ok, das ist nun mal einfach nicht mehr meine Größenordnung, schade, aber: Es ist ein PERSÖNLICHER Blog und außerdem: Glückwunsch, weil du mit den dazugehörigen Links dann einfach auch gut verdienen kannst. Wie gesagt: Niemand wird gezwungen, deine Kaufempfehlungen zu beherzigen und wenn du dir drei Blusen für je 500 Euro kaufst: Dein Geldbeutel, deine Entscheidung. Ich glaube es gibt genügend Blogs, die zahlreiche Zielgruppen abdecken. Da gibt es schlichtweg keinen Grund, sich über solche Dinge zu echauffieren. In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Abend und liebe Grüße <3

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