Ein Sommer-Schauspiel

Die Pantolette. Ein Stück in drei Akten (zumindest meistens).

Uraufführung: um ca. 509 v. Chr; Wiederaufführung: ca. 70er Jahre

Inhalt: Das Stück präsentiert sich wandelbar und für jeden Geschmack. Meist flach gehalten, ist die Pantolette eine sehr kurzweilige Unterhaltung, das sich für Damen meist in der Komfortzone bewegt. So hatten sich die Initiatoren das auch überlegt und so ist es keine Überraschung, dass die Pantolette schon seit vielen Jahren zu sehen ist und sich größter Beliebtheit erfreut. Das Stück, meist in drei Akten, richtet sich an alle Sommer-LiebhaberInnen und gestaltet sich jedes Jahr mit neuen Hauptdarstellern und einem wandelbaren Bühnenbild. Die Grenze zwischen Slipper, Loafer, Mule und Sandale ist verschwommen – hier lässt die Umsetzung viel Spielraum für die eigene Interpretation.

Fassungen: Die Regisseure haben sich einiges einfallen lassen – so gibt es „Die Pantolette“ in flachen und vielschichtigen Fassungen, in einer tropischen Umsetzung (Bast), sowie auch Stücke, die sehr sportlich anmuten und dennoch den eleganten Inszenierungen in nichts nachstehen.

Spielzeit: Mai bis September.

Kritiken: Vom Publikum gefeiert. Wurde dennoch von manchen Frauen aufgrund von Überlange oder unangenehmen Passagen verlassen.

Hauptdarsteller (v.l.n.r.): Rag & Bone, H&M, Mercedes Castillo, Valentino, Lost Ink, Miu Miu, Mango, Vero Moda, Ancient Greek Sandals

 

 

 

Viele Vorstellungen sind leider schon ausverkauft, da der Sommerspielplan schon läuft –
hier können noch Restkarten (in jeder Preiskategorie) bestellt werden:

 

Foto: Tabea Mathern / Pantolette: Kiomi / Hose: Scotch & Soda

6 Comments

  • Antworten Mai 17, 2017

    Kris

    Tolle Pantolettenauswahl zeigst Du da. Ich liebe die Dinger ja schon immer, allerdings brauche ich mit zunehmendem Alter unbedingt welche mit Fussbett,mit so flachen Dingern, kann ich seitdem ich kein Auto mehr habe und alles per Pedes mache, nicht lange laufen. Radfahren empfinde ich ebenfalls schwierig mt Pantoletten. Da ist dann eine Sandale bzw. Sneakers immer noch besser. Aber zum schick flanieren, sind sie natürlich schön.

  • Antworten Mai 17, 2017

    Julia

    Liebe Hanna!
    Wirklich großartig geschrieben!!! und auch unterhaltsam…
    Vielen Dank für die sehr große und hübsche Auswahl an Schlapfen…

    Ganz liebe Grüße aus Wien

  • Antworten Mai 18, 2017

    Anne

    Liebe Hanna,

    da zeigst Du ja eine tolle Auswahl! Ich finde, im Sommer gibt es nichts schöneres an den Füßen. Meine müssen ganz flach und leicht sein. Und am besten gefallen mir die mit den überkreuzten Bändern (?). Ich habe recht schmale Füße und wenn etwas mehr dran ist, rutsche ich nicht so darin.
    Danke für den mal wieder sehr ausführlichen Post!

    Liebe Grüße

  • Antworten Mai 18, 2017

    vivien_noir

    Oh, deine kreative Textbearbeitung hat mich wirklich begeistert! Danke für dieses Lächeln!
    Ich habe nur ein Paar Hausschuhe in Pantolettenform, weil ich für die Straße welche bräuchte, die nicht brettlflach sind, denn ich rutsche zu viel herum damit, und den schlurfenden „Schlapfengang“ darin finde ich beim Gehen ein bisschen hinderlich. Aber eine niedrige Keilpantolette hätte das Potential zu meinem heurigen Sommerschuhe! Neben Espadrilles, Budapester-Schnürern, Riemchensandalen und Birkenstocks :)

  • Antworten Mai 18, 2017

    sophie

    Hallo Hanna,
    wie fallen denn die KIOMIs aus?
    Liebe Grüße

    • Mai 19, 2017

      Hanna

      Ziemlich größengetreu! Ich bin ja immer zwischen 39 und 40 und habe hier eine 40 genommen, weil ich es hasse, wenn Schlappen zu klein an der Ferse aussehen. :)

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