Körperhaare

Das erste Tabuthema in diesem Jahr ist eine haarige Angelegenheit und eigentlich wäre es kein Tabuthema, wenn ich nicht selbst die Erfahrung gemacht hätte, dass man dann doch nicht so gerne drüber spricht – zumindest nicht jeder. Es geht um Körperhaare – und zwar nicht nur die, die wir auf den Beinen oder unter den Achseln haben, sondern die kleinen, feinen, blonden oder dicken, borstigen, dunklen, die sich an anderen Körperregionen ansiedeln können. Ob Gesicht, Nacken, Arme, Busen oder Bauch – als Frau irgendwie echt unangenehm. Haben eigentlich doch nur Männer, oder?

Stimmt natürlich nicht. Ich erinnere mich noch gut an eine Ballettstunde, ich muss knapp 10 gewesen sein, als eine Ballettschülerin auf mich zeigte und sagte: „Du hast da Haare!“ Welche Stelle sie damals meinte traue ich mich kaum zu sagen und bestätigt den Titel dieses Postes. „Befleckt“ man sich, wenn man zu gibt, dass man auf Rücken, Bauch oder Busen Haare hat? Ich überlege als Beautybloggerin natürlich drei Mal, was ich zeige und was nicht, möchte ich in den Tabuthemen aber ehrlich mit euch sein und unter Frauen frei „sprechen“ können.

Vor Jahren schrieb mir mal eine liebe Bekannte bei FB eine verzweifelte Nachricht. „Ich habe Haare auf meinen Brüsten! SOS! Was kann ich tun?“ Die Antwort kennt jeder von uns: Waxen, Enthaarungscreme, Rasieren, Lasern… Entweder entfernt man oberflächlich die ungeliebten Härchen oder packt das Problem im wahrsten Sinne des Wortes bei der Wurzel an. Ich fragte mich aber, ob das die einzige Antwort war, die meine Bekannte hören wollte, ob es nicht eher eine Vertrauenssache war und sie erleichtert gewesen wäre, wenn ich geschrieben hätte: Easy. Hab‘ ich auch!

Tatsächlich sprach ich wenig später mit meinen Freundinnen mal drüber und siehe da: Fast alle Frauen in der Runde hatten Härchen am Busen, einige dunkler, eine weniger… Aber am Ende stellten wir fest, dass man auch an diese Stelle getrieben ist von einem Bild, dass uns über Jahre durch Werbung & Co. verkauft wurde. Körper müssen glatt sein! Ich kann mich von diesem Denken leider selbst nicht ausnehmen, sonst würde ich wohl auch nicht immer über meine Arme nachdenken, die ich oft fast unfeminin empfinde, sind sie nicht enthaart.

Als ich neulich bei Chou Chou Berlin zum Augenbrauen-Threaden war (sie sind einfach die besten), fragte mich meine Kosmetikerin, ob sie die Oberlippe gleich mitmachen soll. Huch? Hab ich was verpasst? Prüfend sah ich in den Spiegel: Moment, wird das im Alter doller? Ein kurzes Gespräch wenige Tage später bestätigte meine Vermutung und kränkte mich. Habe ich nun einen Oberlippenbart?

Vom Bart bin ich weit entfernt, aber ich bin es schon gewöhnt, dass ich mehr Haare habe, als andere. Was am Kopf nach Pracht aussieht, ist leider sonst eine Plage… Ich rasiere wirklich täglich meine Achseln, weil die Haare so rasant schnell, dick und dunkel nachwachsen – im Sommer habe ich immer einen Vorrat Enthaarungscreme für meine Arme im Badezimmerschrank. Auch so eine Achilles-Ferse… Von der Creme möchte ich nun endlich los, ist ’ne echte Chemiekeule und könnte sich ersetzen lassen. Die Härchen stören mich aber immer, selbst im Winter, wenn ich sie nur ganz selten sehe. Manchmal habe ich das Gefühl, unter der Dusche sind die noch dunkler, wenn sie so nass meine Unterarme bedecken und ich bin jedes Mal versucht einfach drüber zu rasieren, weiß aber, dass sie dann gefühlt dicker nachwachsen, da ja die Schnittstelle den Anfang macht…

Dabei gibt es Frauen, die weitaus mehr Körperbehaarung haben und bestimmt mehr drunter leiden. Ich erinnere mich oft an meine Freundin zu Schulzeit (ohne Namen zu nennen), die selbst im Nacken einen wilden Haarwuchs hatte. Dort hatte man auch bei mir im Kindesalter einen überdimensionalen Haarwuchs festgestellt – sehr unnötig und damals sehr verletzend für mich. Sagte die Frisörin zu Klein-Hanna doch glatt mal: „Hättest auch ein Affle werden sollen, gell?“ Schade, dass ich damals noch nicht schlagfertig war, so musste ich es schlucken und jahrelang mit mir herum tragen…

 

Hand auf Herz:

Wie ist es bei euch?
Könnt ihr easy drüber sprechen oder hattet ihr auch schon mal einen Moment, wo ihr beim Blick an euch runter oder in den Spiegel schlucken musstet?
Was macht ihr gegen lästige Körperhärchen? Und hält Laser was er verspricht?

Ich bin gespannt, ob ihr drüber sprechen mögt!

Hanna Signatur

27 Comments

  • Antworten Februar 23, 2017

    Kathy

    Interessantes Thema. Ich habe eigentlich keine großen Haarprobleme,war aber auch neulich wegen Ordnung in den Brauen bei ChouChou. Wie bei dir wurde ich gefragt, ob mir die paar Haare um den Mund entfernt werden sollen und ich dachte nur: Was meint sie? Die 2 dunkleren da?

    Also sagte ich ja und wurde dann vom Faden überrollt und sie zupfte wie irre los. Das tat höllisch weh und mir schossen die Tränen in die Augen.
    Ich schaute sie ganz fassungslos an und fragte, ob das wirklich gängig sei. Irritation ihrerseits. Natürlich.

    Ich habe mir danach viele Gedanken über Schönheitsideale gemacht und finde das total absurd,dass mir suggeriert wurde, dass sei vollkommen normal.

    Ich hatte eine Woche Flecken und Bläschen um den Mund und fand das ganz schrecklich.

    Jeder weiß,was für ihn am besten ist. Aber ich bin da raus.

    Aua.

  • Antworten Februar 23, 2017

    C

    Endlich spricht da mal wer drüber. Ich habe- ohne eingebildet wirken zu möchten- richtig tolle schwarze, dicke glänzende, fast schwarze haare. Aber auch helle haut, deshalb sieht man die guten dinge auch an stellen wos nicht so erwünscht ist. Bedeutet, jede woche kaltwachs an der oberlippe, regelmäßiges augenbrauen kontrollieren und ja- auch paar haare am busen und um den bauchnabel. Je älter ich werde, desto gelassener bin ich da aber auch. Auch weil ich denke dass man selber immer seine „makel“ viel stärker wahrnimmt als seine umwelt. Wir sollten uns viel mehr daran freuen was an uns schön ist, als sich über so kleine makel den kopf zu zerbrechen. Daran arbeite ich aber auch noch. Mit lasern habe ich ne schlimme erfahrung, meine helle haut hat das gar nicht vertragen und ich hatte wochenlang brandblasen auf der oberlippe. Allerdings ist das auch ca 15 jahre her, da war die technologie noch lange nicht da wo sie heute ist. Drübertrauen werde ich mich aber nicht mehr…. Xx

  • Antworten Februar 23, 2017

    Nina

    Ich denke, je mehr man sich selber einen Kopf um solche Dinge macht, desto mehr wird das auch für andere ein Thema. Ich bin da, glaube ich, eher entspannt unterwegs. Klar hab ich Haare. Auch an vermeintlich unweiblicheren Stellen. Aber so ist es halt. Wenn man volles Haar auf dem Kopf hat, ist der Rest halt meist auch nicht ohne. Man kann sich eben nicht nur die Rosinen rauspicken. Und ich glaube wirklich, dass wenn man selbst ein enspanntes Verhältnis zu seinem Körper inkl. Haaren hat, überträgt sich das auch auf andere.

    Liebe Grüße
    Nina

  • Antworten Februar 23, 2017

    Lilly

    mmh muss Kathy zustimmen, interessantes thema. Ich hätte nicht gedacht, dass das anscheinend für soviele ein großes Thema ist?
    Ich habe mir bis jetzt eigentlich nur Gedanken zum thema intim-behaarung gemacht..
    Also klar, Achseln sowieso und Beine epiliere/rasiere ich – aber ganz ehrlich im Winter auch nicht immer und auch im Sommer nicht jeden Tag. Mich stört es überhaupt nicht, wenn die Bein leicht stoppelig sind und bis jetzt hat es auch kein männliches Wesen gestört.
    Ich würde mir aber nie die Unterarme enthaaren- denn wo beginne ich, wo höre ich auf? Da hat doch jeder Haare, das ist doch normal? Klar jetzt im Winter sehen sie dunkler aus als im Sommer mit gebräunter Haut, aber ich glaube ich habe da eine ziemlich entspannte Haltung zu. Auch zu Haaren auf Brust, Bauch, den Flaum im Nacken… Ich weiß nicht wie dunkel deine Haare sind& es ist immer individuell, wie man etwas sieht, daher darf ich über Armenthaarung nicht urteilen. Ich denke bloß, dass es den meisten Menschen überhaupt nicht auffallen würde, ob man Armhaare hat oder nicht? Aber man selbst ist ja immer der größte Feind des eigenen Körpers.
    Also- ja ich kann drüber sprechen, mache nichts dagegen und denke, wir sollten uns alle entspannen und verrückte und negative Gedanken nicht auch noch unterstützen. Hast du mal mit deinem Freund oder männlichen Freunden allgemein gesprochen, wie die das sehen?

  • Antworten Februar 23, 2017

    Veronika

    Ich hatte mich schon auf diese Themen gefreut, finde ich sehr spannend! Leider hat es sich in vielen Köpfen festgesetzt, dass für die meisten unbehaart=schön=gepflegt bedeutet. Ich bin da recht entspannt, meine Mutter gehört zu den Frauen, die sich weder Achseln noch Beine rasieren, meinen Vater stört es gar nicht, wir nennen das dann immer liebevoll „Hobbitbeine“. Ich rasiere zwar, aber nicht so regelmäßig und oft wie viele andere in meinem Alter (um die 30), einfach weil ich es nervig und anstrenged finde und meine Beinhaare wachsen, als würden sie es bezahlt bekommen. Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich vor ein paar Jahren in Joggingklamotten an einer Ampel stand (mitten in München, Schwabing) und mich ein gutaussehender Typ im schicken Outfit (der München Klassiker: Lacoste Polo, Segelschuhe…) zunächst mit einem wohlwollenden Lächeln von oben bis unten musterte. Das Lächeln erstarb dann allerdings in dem Moment, als er bei meinen Beinen ankam- ein Weilchen nicht rasiert, keine Länge zum Zöpfe flechten, aber er war entsetzt. Das war so ein Aha-Erlebnis, einerseits war ich peinlich berührt, andererseits dachte ich mir nur: na und, ich bin doch kein Android, das ist nur menschlich.
    Mein Freund nimmt es mit Humor, ich achte schon darauf, dass es immer im Rahmen ist, umgekehrt erware ich das ja auch, aber ich möchte mich dabei auch noch wohl fühlen und keine vorwurfsvollen Blicke bekommen, wenn es mal wieder stoppelt.Und zum Thema Waxing (Bikinizone): einmal und nie wieder, ich war hier in München bei Wax in the City und es war…einfach nur brutal. Ich bin echt nicht wehleidig, aber da sind Blut, Schweiß und fast auch Tränen geflossen. Die Dame die gewaxt hat, war so feinfühlig wie eine Abrissbirne und meinte irgendwann ganz vorwurfsvoll „Ich sehe ja aus wie beim Metzger“ und das sonst nur Menschen aus südlichen Ländern so störrische Haare hätten. Nie.wieder.! Es sollte einfach nicht so weh tun müssen, eine Frau zu sein, dafür ist das Leben zu kurz und es gibt echt Wichtigeres:-)

  • Antworten Februar 23, 2017

    Bea

    Für mich ist das auch kein Thema. Ich bin dunkelhaarig mit sehr heller Haut und so dünn wie meine Kopfhaare sind, so dicht und dick sind sie an fast allen anderen Körperstellen. Ich mache immer Witze darüber, dass ich fast haariger bin als mein Freund. Mittlerweile stören mich die Haare nicht mehr. Meine Beine sind meist stoppelig und meine Achseln rasiere ich nur alle zwei Tage und den Intimbereich nur einmal pro Woche. Alles andere macht meine super empfindliche Haut nicht mit. Aber so ist das bei meinem Körper nun mal und ich fühle mich wohl damit. Wirklich Gedanken über das Thema habe ich mir aber eigentlich noch nie gemacht.
    Liebe Grüße

  • Antworten Februar 23, 2017

    Sina

    Ich bin durch meine südosteuropäischen Gene mit prächtigem Haarwuchs auf dem Kopf gesegnet, und überall sonst auch – auf sehr heller Haut. Als Kind wurde ich gehänselt (Neandertaler, Affenkind..) weil ich mit 7 Jahren schon behaarte Arme hatte. Mit 11 durfte ich das erste Mal eine Enthaarungscreme für meine Beine benutzen, weil ich da schon schwarze Haare hatte. Als Teenager machte mir das extrem zu schaffen, ich probierte jede Form der Enthaarung und träumte von einer Kabine bei der oben der Kopf rausschaut und ein Dampf einfach alle Körperhaare wegmacht.
    Jetzt bin ich 30 und erst seit knapp 2 Jahren kann ich meine Behaarung akzeptieren. Mein feministischer Freundeskreis half mir sehr dabei. Ich war auf einmal nicht mehr die einzige mit Haaren auf den Zehen, der Oberlippe, auf dem Po– weil wir eben alle Menschen sind und die Natur das nunmal so eingerichtet hat, genauso wie jede Frau eben auch einen andere Körperbau hat. Ich schone meine Haut und rasiere mich im Winter kaum, alle paar Tage die Achseln und die Beine – mein Freund ist zum Glück total entspannt damit. Seither keine eingewachsenen Haare mehr, keine Pickelchen, gerötete Haut, usw. Im Sommer dann aber wieder öfter. Letztens rutschte mir im Bus das Hosenbein hoch und mein stoppelhaariges Bein schaute raus, was Menschen anscheinend sehr irritiert wenn sie drauf schauen.
    Ich bin auch sehr happy über die stärkerwerdende Tendenz, dass Frauen damit wieder einen offenen Umgang finden und sich von dem gesellschaftlichen Frauenbild lösen, das uns seit dem Mädchenalter eingepflanzt wird. (z.B. ganz toll zu sehen bei dem kalifornischen Unterwäschelabel Pansy https://www.instagram.com/pansyco/ )
    Großartig, dass du so offen darüber sprichst!

  • Antworten Februar 23, 2017

    Johanna

    Sehr interessantes Thema, liebe Hanna. Als Vertreterin der hellblonden Fraktion habe ich Glück- Haare sieht man kaum und einmal pro Woche rasieren im Sommer reicht völlig. Ich habe einen total entspannten Mann, dem Haare nichts ausmachen. Alles in allem habe ich nichts gegen Haare, weder bei mir noch bei anderen. Mich nervt ehrlich gesagt der Hype darum und diese Brasilwaxing-Geschichten halte ich für Geldmachen durch Trendsetting. Rede den Menschen ein, sie bedürfen einer Sache – so kommen sie zu dir, ertragen gerne Schmerzen und zahlen obendrein ;)

  • Antworten Februar 23, 2017

    Thea

    Mir wurde vor nicht allzu langer Zeit von einer (guten) Freundin geraten, mir doch mal die Armhaare zu entfernen. Das wäre schon arg viel für eine Frau. Hatte auch 5 Min darüber nach gedacht und dann nie wieder. Viel Stress machen sich leider auch Frauen untereinander…

  • Antworten Februar 23, 2017

    C

    Hallo Ladies,

    zum Thema Haare auf der Oberlippe habe ich als Lösung eine Bleichcreme entdeckt. Eigentlich achte ich bei Pflegeprodukten auf gute Inhaltsstoffen und Hautverträglichkeit. Da ich die Haare auf der Oberlippe als störend empfinde, keine Schmerzen mag und es eine kleine Stelle ist, mache ich hier eine Ausnahme. Bei meinem Problemchen reicht es einmal in Monat zu bleichen.

  • Antworten Februar 24, 2017

    shalely hamburg

    Also , ich musste eben ernsthaft nachsehen, ob da Haare auf der Brust und am Bauch sind. Zum Glück nicht und ich habe auch das Glück, dass unter den Achseln keine wachsen. Meine Beine rasiere ich, im Winter auch mal seltener und unten rum wird gestutz. Die Haare auf den Unterarmen lasse ich inzwischen so wie sie sind. Ich habe sie einmal entfernt und das Nachwachsen sah weitaus unschöner aus, als alles andere. Sie stören mich auch nicht weiter.
    Man merkt doch immer wieder wie man durch Medien und Co. beinflußt wird. Ich muss aber gestehen, dass ich starke Behaarung bei Männern auch nicht gerade toll finde. Bei Haaren auf dem Rücken ist dann endgültig Schluss.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Saskia

    Ich gehöre auch dazu finde unbehaart schöner. Bei mir hat der liebe Gott auch erst knapp vor der Geburt entschieden, dass ich doch kein Affe werden soll. Es gibt schlimmere Fälle, aber ich bin auch so gut bedient. Achseln muss ich auch jeden Tag rasieren. Beine epilieren hält max. 1 Woche (zwischendurch rasiere ich zusätzlich). Das mit dem Lasern lassen hätte ich sicher schon längst ausprobiert, wenn es nicht so teuer wäre.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Judith

    Danke für den Artikel! Im Gegensatz zu vielen der anderen Mädels hier, bin ich noch nicht ganz so im Reinen mit meinen Haaren (und das mit 32!). Mein Haupthaar – eine braune Pracht. Dafür schaut aber auch der Rest nicht weniger „eindrucksvoll“ aus, wenn nicht entfernt wird.
    Klar, die Beine werden rasiert (nicht täglich), leichte Stoppeln machen da auch mir nix aus. Auch für die Achseln (täglich) läuft schon ein komplett automatisiertes Programm ab.
    Aber die Stellen, an denen frau glatt wie ein Babypopo sein soll (apropos Hintern: bei mir alles andere als haarfrei) sind bei mir tatsächlich ein Problem! Oberlippe und Kinn wird mit der Pinzette bekämpft, die Stoppeln scheinen aber nicht weniger zu werden. Auch am Busen habe ich dunkle Haare und mittlerweile leider auch dunkle Flecken/Narben von eingewachsenen Spielverderbern.
    Mein Hauptproblem: die Haare zwischen Bauchnabel und Intimzone (der ich gezielt und dezent mit dem Rasierer an den Leib rücke, weil nicht wie ein vorpubertäres Kind ausschauen möchte). Dort wir rasiert seit ich 15 bin. Ohne gestalterische Maßnahmen breitet sich da wahrlich ein Haarteppich (dicht und dunkel) aus. Entfernungscremes, Waxing, Sugaring – funktioniert dort alles nicht. Rasierstoppeln entzünden sich und jucken ohne Ende. Seit einiger Zeit versuche ich die gewaltsame Entfernung mit dem Epilierer. Ein Horror, leider auch eingewachsene Haare, aber im Moment die beste Option.
    Auch ich überlege das mit dem Laser. Bin aber nicht überzeugt (außerdem ist das ein kostspieliges „Vergnügen“).
    Meine Freunde (Ex ebenso wie neu) waren da immer sehr entspannt – fanden/finden aber auch die glatte Variante ansehnlicher. Wie ich, sonst würd ich’s ja nicht machen. Aber es nervt unwahrscheinlich!
    Leider find ich’s schade, dass man von Frauen gern schief angeschaut wird: sei’s jetzt wegen kurzer Stoppeln (oder längerer im Winter) an den Beinen, nicht entfernter Haaren an den Armen (trau ich mich nicht drüber) und aber eben auch der Sorge über die passenden (oder über notwendige) Haarentfernung (wohl zu wenig feministisch? wohl nicht im Reinen mit dem Körper?). Schade.

    Danke jedenfalls nochmals für den Artikel – du sprichst da vielen aus dem Herzen.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Dani

    Liebe Hanna,

    ein Tabuthema ist es für mich zwar nicht …aber ein höchst lästiges! Geselle mich zum Club der Dunkelhaarigen mit heller Haut und leider auch deutlich zu üppigem Körperhaar. Für meinen Geschmack! Seit ist 12 war, verbringe ich regelmäßig Zeit mit meinen Freunden Pinzette, Eppilierer und Warmwachs. Vor ca. fünf Jahren entschied ich mich, Laser auszuprobieren. Denn selbst frisch rasiert schimmern die dunklen Haare unter der Haut durch – und sehen für mich einfach nicht schön aus.

    In drei Sitzungen habe ich mir die Achseln und die Bikinizone lasern lassen. Ja, kein Schnäppchen. Aber seit dem ist dieser dunkle Schleier weg, die Achseln sehen gepflegt aus und auch um einen Bikini zu tragen braucht es nicht mehr stundenlanges Vorbereiten. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Lasern gemacht und werde auf jeden Fall noch weitere Körperregionen in Angriff nehmen. Die gewonnene Zeit und der gesparte Ärger sind es mir sowas von wert!

    Noch kurz ein bisschen Moral: Kann nur empfehlen, bei Interesse in ein gepflegtes, gutes Studio zu gehen! Laser ist nicht gleich Laser und Fachkraft ist nicht gleich Fachkraft. Es ist eure Haut Ladies!

  • Antworten Februar 24, 2017

    Sibylle

    Liebe Hanna,

    ich habe auch überall Haare (auch auf dem Busen) – manche sind dunkler und manche heller und das zu extrem heller (fast durchsichtiger) Haut.
    Rasieren funktioniert bei mir nicht sooo gut, rücke Ihnen mit dem Epilierer oder mit Wachs zu Leibe. Meine Haare auf den Unterarmen liebe ich aber komischerweise, wäre da nie auf die Idee gekommen sie wegzumachen.
    Ich achte beim Epilieren jedoch auf die Mondphasen (sorry, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen eso, aber meiner Meinung nach hilft es) – bei abnehmendem Mond epilieren, dann wachsen die Haare langsamer und sie wachsen nicht ein :-)
    Ich bin aber mittlerweile auch etwas entspannter damit und gehe auch mal mit nicht perfekten Beinen ins Schwimmbad – laut dem Motto meiner Freundin: hast du Angst dich frisst ein Hai wegen diesem einem Haar wenn du ins Meer stapfst?! (als ich noch schnell epilieren wollte bevor wir an den Strand gingen) :-D
    Liebe Grüße und danke für das Thema :-)

  • Antworten Februar 24, 2017

    Reginka

    liebe Hanna,
    ich finde es toll, dass du Themen ansprichst, die sonst gerne unter den Schweige-Tisch fallen gelassen werden, in unsere Gesellschaft aber erwartet werden: in diesem Kapitel „DIE HAARLOSE FRAU“ deren ganzer Körper einem Bebypopo gleicht.

    Der Körper der Frau ist eine ÖFFENTLICH BAUSTELLEN: An den Oberschenkeln müssen die Dellen ausgebessert werden, dort die Haare getrimmt, an einer anderen Stelle komplett eliminiert werden (nicht aber auf dem Kopf, den das ist UNweiblich) usw. und usf.

    Aaaahhhhh da möchte man doch einfach vor Wut an jeder Kreuzung „WTF*?!“ schreien und die Werbung runter reißen.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Alena

    Super, dass Du das Thema so offen ansprichst! Ich selbst habe sehr helle haut und dunkle Haare. Körperbehaarung ist daher definitiv sichtbar und ich habe als Kind phasenweise auch sehr unter meinen Haaren an den Armen und Beinen gelitten, da es doch immer wieder den ein oder anderen Spruch gab… Mittlerweile stehe ich drüber, rasiere mir die Beine, Achseln und auch den Intimbereich.Lasern ist mir zu teuer und aufwendig, da investiere ich lieber die paar Minuten unter der Dusche mit dem Rasierer;-) Mit dem Alter kommt offensichtlich auch das gesunde Selbstbewusstsein.
    Dennoch ist das Thema offensichtlich noch ein wunder Punkt. Denn so wie Kathy und Du wurde ich auch bei ChouChou Berlin in Hamburg gefragt, ob sie nach den Brauen (nach denen ich explizit gefragt hatte) auch die Oberlippe enthaaren soll. Klar habe ich da feine Härachen aber gestört haben die mich nie. Nachdem ich einmal freundlich gesagt habe, dass mir die Augenbrauen reichen, meinte sie tatsächlich nach 5 Minuten, ob ich wirklich nicht die Oberlippe machen lassen wolle -meine Haare seien schon sehr dunkel. Ich habe mich furchtbar gefühlt und noch in dem Moment zu Tode geärgert, als ich „ok, dann probiere ich es mal aus“ gesagt habe. Mir ging es wie Kathy: Es tat weh und meine Haut um den Mund herum war über eine Woche lang extrem gereizt, hatte Pusteln und fühlte sich fürchterlich an. Nie wieder- da hilft auch die beste Brow Bar nichts.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Nina

    Witzig – just heute Morgen saß ich in einem Termin, schaute auf meine Unterarme und dachte „Hm, vielleicht solltest du die Haare auch mal entfernen!“
    Für mich ist es weniger gesellschaftlicher Druck, sondern das ganz eigene Hygiene- und Attraktivitätsverständnis, dass mich zur Entfernung von Körperhaaren gebracht hat. Leider hatte ich auch mit sehr starken und dunklen Haaren im Kinnbereich zu kämpfen, die auch immer wieder Entzündungen und Pickel verursacht haben.
    Mittlerweile habe ich Oberlippe und Kinn lasern lassen und bin sehr, sehr glücklich. Inzwischen ist auch der Intimbereich dank Laser haarlos und an den Beinen hatte ich kürzlich meine erste Laser Sitzung.
    Das Ganze ist nicht ganz günstig, aber für mich rechnet es sich voll und ganz. Endlich glatte Beine und keine lästigen und schmerzhaften Schnittwundern mehr!
    Mal schauen, was ich dann jetzt mit den Armen anstelle… eine Tube Enthaarungscreme habe ich auch noch zu Hause. :)

  • Antworten Februar 24, 2017

    Sofia

    Ich habe kaum Körperbehaarung an Armen und Beinen (als ich mal mit 3 Wochen nicht rasierten Beinen beim Waxen saß, hat die Dame mich ausgelacht und gemeint, das Geld könne ich mir sparen), empfand diese aber bei anderen nicht als störend. Im Gegenteil, ich erinnere mich an eine Schulfreundin, die einen ganz dichten blonden Flaum auf den Armen hatte und dass ich das total schön fand (und sogar ein wenig neidisch war), vor allem, wenn sie braungebrannt aus den Ferien zurück kam.
    Meine erste komplette Intimrasur habe ich erst mit über 30 gezwungenermaßen vor einer Gyn-OP gemacht und empfand das ganz angenehm, so dass mich seitdem dort rasiere, allerdings höchstens alle 1-2 Wochen, das was in der Zwischenzeit wächst, wächst halt.
    Ich finde, es ist höchste Zeit, dass jede Frau für sich entscheiden kann, was sie mit ihren Haaren machen möchte – ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

  • Antworten Februar 24, 2017

    vivien_noir

    Ich habe von Kindheit an einen zarten Flaum, der mir bestehen blieb – helles, weiches Vellushaar im Gesicht, seitlich am Hals und am Nacken. Meine Arme und Beine sind nicht überdurchschnittlich bewachsen, und die Haare eher hell, deshalb stören sie mich besonders an den Armen gar nicht. Weil ich mir selbst manchmal gerne kleine Herausforderungen stelle, und der Werbung bzw. dem Gesellschaftsbild ganz mal gern gegen den Takt der Pfeife tanze, habe ich sogar einen Sommer lang die Beine einfach sein lassen. Es war in dieser Zeit immer wieder eine Mutprobe, Röcke oder Shorts zu tragen, weil ich immer dachte, jeder würde es sehen – tatsächlich ist es aber nie jemandem aufgefallen! Und ich hatte zum ersten Mal keine dauerjuckenden Beine voller eingewachsener Haare (trotz Heißwachs).
    Ich gehe mit Haaren recht locker um, die sind nun mal natürlich und einfach da, das haben alle Leute. Aber meine Härchen auf der Brust waren als Teenager auch sehr irritierend für mich! Ich hatte ab da immer Angst, so wie eine entfernte Verwandte einmal einen echten Bart zu bekommen! Erst Hormonabklärungen beim Frauenarzt konnten mir bestätigen, dass da keine Gefahr besteht. Die einzigen Haare, die mich wirklich stören, sind ein paar auf den Zehen. Die finde ich tatsächlich unschön und so „männlich“!

    Eine sehr kuriose Geschichte habe ich auch auf Lager:
    ich war abends in einer offenen Gruppe tanzen, es sollte eine „Improvisations-Free Jam“-Session sein. Danach holte ich mir etwas zu trinken, als plötzlich ein fremder Mann, einer der Teilnehmer, hinter mir stand und mit einem Finger meinen Nacken streichelte und von meinem Flaum entzückt schien. Ist ja gut, aber ich hätte es wesentlich weniger aufdringlich gefunden, wenn er sich bemerkbar gemacht hätte, anstatt sich in einem winzigen Raum von hinten anzupirschen und mich einfach anzugreifen!
    Gleichzeitig zeigt diese Geschichte auch, dass Männer das offenbar ganz entzückend finden (in deren Köpfe möchte ich manchmal reinsehen können…!)

    Ich habe Rasieren und Enthaarungscremes schon sehr lange abgeschworen, weil für mich Kalt- und Heißwachs am Besten funktioniert. Inzwischen habe ich auch eine IPL-Blitzlampe, von der ich hoffe, dass sie insbesondere in Achseln und Bikinizone gute Erfolge bringen wird.

  • Antworten Februar 24, 2017

    Kris

    Toll, dass Du keine Scheu vor solchen Tabu-Themen hast Hanna, danke dafür! Also ich leide mein Leben lang schon unter der Körperbehaarung, die leider im Alter auch noch zunimmt. Leider reagiere ich auf alle Formen der Haarentfernung immer mit gereizter Haut, eingewachsenen Haaren, Entzündungen, Pickeln…das ganze Programm halt. Deshalb entferne ich im Winter so wenig wie möglich und im Sommer halt etwas häufiger, die „nicht Rasiertage“ trage ich immer lange Hosen. Schimmbäder waren schon immer ein Problem für mich, da immer der Stress vorher mit dem Rasieren, um im Schwimmbad oder am See dann mit den Folgen auf der Haut zu kämpfen…es ist ein graus.
    Ich denke schon lange über IPL nach, wollte aber die technischen Weiterentwicklungen der Home-Geräte abwarten, denn im Studio oder beim Arzt ist mir das echt zu teuer. Am schlimmsten ist für mich die Behaarung im Intimbereich und auf der Brust. Da spreche ich allerdings nie mit irgendwem drüber, ich denke immer, dass die meisten Frauen diese Probleme eh nicht kennen, ich also zu ner Minderheit gehöre, deshalb ist es ganz schön hier auch mal von anderen zu hören..auch wenn es das Problem an sich nicht löst. Zum Glück habe ich auch eine supertollen entspannten Freund, der mich so liebt wie ich eben bin.

  • Antworten Februar 28, 2017

    Ava

    Hach, ich bin ja so froh, ich dachte, ich wäre -durch leichten Testosteron-Überschuss- die einzige Frau auf der Welt, die an frauenuntypischen Stellen Haare hat :)

    Ich bin sehr hell und sehr blond, doch diese Haare sind immer (!) sehr dunkel. Ob es jemanden anderen stören würde, kann ich nicht sagen, es hat noch niemand gewagt, mich dazu anzusprechen, falls da mal was zu sehen gewesen wäre, denn – normalerweise reisse ich sie einzeln….mit der Pinzette raus, aber schau ich 5 minuten später wieder drauf, sind sie schon wieder genauso lang wie vor dem Reißen.

    Für manche Stellen nehme ich Wachs, das geht gut und hält länger.
    Brust, Bauch, Gesicht (einzelne Haare in der Wangenpartie..grrrr) entferne ich in der Regel immer regelmäßig mit der Pinzette oder hardcore mit Wachs.

    Laser hatte ich für die Beine beim Arzt mehrere Sitzungen zum Testen, also Gott sei Dank gratis.
    Es gab/gibt da einen Laser, der auch helle Haare auf heller Haut erfassen konnte.

    Ich hätte mich jedoch über das Ergebnis beschwert, hätte ich dafür bezahlt, denn sie kommen alle wieder. Immer.
    Aber durch die helle Färbung der Haare kann ich damit leben, auch stoppelig aus dem Haus zu gehen. Bin da nur peripher pingelig, je nach Tagesform.

    Die IPL-Geräte für Zuhause sind immer noch totaler Quark, nach meiner Erfahrung und der diverser Probantinnen.
    Das dauert zudem Stunden und die Akkus halten gerade mal für ein halbes Bein, wenn man es richtig machen wollte.
    Das Ergebnis ist leider bedauernswert.

    Aber witzig zu lesen, dass fast alle hier ’nen entspannten Freund haben – ich überlege, ob es an den Gefühlen füreinander liegt und man sich um Grunde nur einredet, die anderen würde es stören.
    Ich wäre mehr als happy, wenn dieser mittlerweile grenzenlose Schönheitswahn -von aussen (und innen) vorgegeben-, mal wieder normale Ausmaße annähme.
    Zu wünschen wäre es uns allen.

  • Antworten März 1, 2017

    Natalie

    Einmal von oben nach unten: Augenbrauen: Pinzette. Die Oberlippe zupfe ich mit der Pinzette oder Kaltwachsstreifen. Ich habe am Kinn einen Leberfleck, da wächst ein Haar heraus. Manchmal auch zwei. Pinzette. Einzelne Haare die um die Brust wachsen. Pinzette. Leberfleck am Arm aus dem ein dunkles Haar wächst. Pinzette. Armhaare generell: Die akzeptiere ich insofern, als dass ich im Winter gar nichts mache und sie im Sommer alle paar Wochen bleiche. Intimbereich: Puh, schwierige Sache. Ich habe da deutlich mehr Haare als andere, die wahnwitzig sogar an den Innenseiten der Oberschenkel und am Po wachsen. Innenseiten Oberschenkel: Pinzette. Der Rest wird rasiert.
    Beine werden rasiert. Wenn ich einen Freund habe im Winter jeden zweiten Tag, jetzt als Single wochenlang gar nicht. Im Sommer jeden Tag.
    Einzelne Haare auf den Zehen. Pinzette.

    Ich bin ein sehr heller Hauttyp mit sehr borstigen dunklen Haaren, vor allem an den Beinen. Die sind wirklich so richtig dick und das sieht einfach nur echt furchtbar aus. So würde ich mich niemandem zeigen. Mit den feineren Haaren an den Armen kann ich gut leben, die Beine und der Intimbereich machen mir aber echt zu schaffen. Vom Epilieren und Wachs bekomme ich immer eingewachsene Haare. Also bleibt nur meine gute Freundin die Pinzette und ihr bester Freund der Nassrasierer. Wenns ums enthaaren geht hasse ich es, eine Frau zu sein. Bei mir geht da auch gar nichts fix und so. Es ist einfach nur lästig.

    • März 1, 2017

      marta

      I feel you!

    • März 1, 2017

      caroline

      same here, inkl leberfleck am kinn und arm und störrischen, dunklen und dichten Haaren an den Beinen. Man muss sich wohl oder übel einfach damit abfinden…

  • Antworten März 1, 2017

    marta

    Na wenigstens sieht es bei dir auf dem Kopf nach Pracht aus! Bei mir wachsen dort nur ultradünne blonde Fädchen, die nicht länger als bis zum Kinn akzeptabel aussehen und bis jetzt noch jeder Friseurin einen mitleidigen Blick oder einen „feinfühligen“ Spruch entlockten, während wirklich ÜBERALL SONST die Haare dunkel, dick und sehr wachsfreudig sind. Beine, Ladyparts, Arme, Meridianlinie, das ein oder andere dunkle Härchen am Gesicht und Hals und ja, auch an den Brüsten. Mit dem Alter bin ich etwas entspannter geworden, gehe auch mal nicht frisch rasiert im Rock raus und rede auch *ein bisschen* darüber, aber es ist mir nach wie vor besonders was die special Regionen angeht sehr sehr unangenehm.
    Mit Lasern habe ich bis jetzt eher mäßige Erfolge erzielt, sodass nicht viel mehr übrig bleibt, als das tägliche Zupfen- wirklich ätzend. Ich weiß ja auch eigentlich, dass das oberflächlich und irgendwie nicht mehr zeitgemäß ist, aber es ist einfach so so unästhetisch.

  • Antworten März 1, 2017

    Laetitia

    Liebe Hanna,
    Körperbehaarung ist offensichtlich ein Thema bei uns Frauen. Das beruhigt mich zu lesen, dass ich nicht alleine damit bin. Meine Arme und Hände sind behaart und das hat mich lange gestört, gerade im Blick mit Schmuck, fand ich es sehr unpassend. Nun möchte ich aber nichts mehr machen, weil man es noch mehr sieht, wenn die Haare nachwachsen. Also lasse ich es sein und akzeptiere wie ich nun mal bin. Im Sommer werden sie hell. So ist das Leben und es gibt schlimmeres. Wenn ich gelassen bin, sehen die anderen meine Makeln nicht bzw. sie werden auch nicht überbewertet.

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