Die Milchmädchenrechnung

Milch / Hanna Schumi

Meine Haut ist seit Monaten oft gereizt, immer wieder gerötet, unrein, hat Pusteln, Pickeln – es geht bis zur Überempfindlichkeit und einem Zustand, dass Dermatologen als „Barriereschaden“ bezeichnen würden. Es gibt Tage, da ist es besser, nahezu gut, und es gibt Tage, da dreht meine Haut, abgesehen von den normalen hormonellen Zeichen der Haut (einmal im Monat), komplett durch. Schuld sind gerade der Winter, Temperaturwechsel und man könnte es dem ständigen Produktwechsel, den ich nun mal in meinem Job mitmache, zuschreiben, aber auch das habe ich stark reduziert, um zu sehen, was mit meiner Haut passiert. Ich pflege mild und hautgerecht, ich peele konsequent aber nicht zu oft und ich gehe regelmäßig zu meiner Kosmetikerin Svjetlana, die in ihrem Reviderm Institut in Hamburg mit die besten Facials anbietet, von denen ich lange geträumt habe.

Letzte Woche war ich wieder da und Svjetlana machte sich Sorgen um meine Haut. Die Mikrodermabrasion (1 x im Monat) tut mir gut, besonders danach sieht mein Gesicht immer toll, die Hautoberfläche sehr intakt aus. Und dennoch gab sie mir gestern zu bedenken, dass irgendetwas mit meiner Haut nicht stimmt, da immer wieder Rötungen und sichtbare Empfindlichkeiten auftreten – von den Pickeln mal ganz zu schweigen. Svjetlana ermutigte mich, ab sofort die Kuhmilch weg zu lassen, um zu sehen, was passiert. Eine Sache, die heutzutage viele Hautärzte und Kosmetiker empfehlen, da Milch oft in Zusammenhang mit Akne, unreiner und unruhiger Haut gennant und gesehen wird.

 

Milch trinken und Pickel bekommen?

Erste Studien zeigen bereits den Zusammenhand zwischen Hautunreinheiten und Milch. Das lässt sich zum einen durch den Milchzucker, den man in jedem Milchprodukt findet, und einem hohen glykämischen Index (mehr dazu hier) erklären, aber bioaktive Hormone in der Milch könnten der Auslöser für Pickel sein. Durch meine zuckerfreie Zeit erinnere ich noch, dass ich ohne Süßigkeiten und Co. eine tolle Haut hatte und mich interessiert natürlich sehr heraus zu finden, ob sich auch durch das Weglassen von Milchprodukten mein Hautbild verbessern könnte. Einen sehr interessanten Artikel konnte ich bei Peta Online finden, wobei ich zu bedenken gebe, dass Peta natürlich immer unterschwellig die vegane Lebensweise ins beste Licht rücken will. Ich konnte den Artikel trotzdem subjektiv lesen und meine Schlüsse daraus ziehen – genau so wie diesen Post des Akne-Portals „Reine Haut 24„.

Ich kam das erste Mal mit dem Thema MILCH & HAUT in Berührung, als ich das Buch „Skin Cleanse“ von Adina Grigore las. Dort wird genau das beschrieben und eine milchfreie Zeit nahe gelegt. Und genau das habe ich vor und möchte ab nächster Woche ein Experiment wagen: 4 Wochen lang verzichte ich auf meine zwei Milchkaffees am Morgen und möchte mit Vorher- Nachher Bildern schauen und vergleichen, ob das Experiment etwas gebracht hat und Svjetlana Vermutung richtig war. Für mich übrigens keine leichte Sache, habe ich mich doch so an den leicht süßen und leckeren Geschmack der Milch im Kaffee gewöhnt – erste Versuche diese mit Soja- oder Hafermilch zu ersetzen, scheiterten am Geschmack.

Dennoch: Ich möchte es versuchen und werde euch berichten, was ein Monat ohne Milch bewirkt hat. Start: Nächsten Montag. :)

 

Frage an euch

Mich interessiert nun brennend: Habt ihr Erfahrungen mit einem solchen Versuch? Habt ihr es vielleicht schon ausprobiert oder durch Zufall eine Verbesserung eures Hautbildes durch einen „Milchwechsel“ feststellen können? Welche Alternativen zu Kuhmilch schmecken wirklich? 

 

Kleine Notiz

Ich werde mich übrigens in diesem Jahr noch ganz oft zum Thema „unreine Haut“ melden, weil ich nicht nur eine Vorgeschichte habe, was dieses Hautproblem angeht, sondern auch mit 32 immer noch damit zu kämpfen habe. Ein Phänomen, dass übrigens bei vielen erwachsenen Frauen auftritt – manchmal ohne Grund, machmal mit Absetzen der Pille und eben manchmal bei einer nicht passenden Ernährung. Ich bekomme immer wieder Leserbriefe und Kommentare von euch, dass auch euch dieses Thema immer wieder plagt und ich habe mir dazu ganz viele tolle Posts, Experimente und Produktvorstellungen überlegt, die ich zusammen mit einer Beautymarke und einigen Experten angehen werde. Zu einer reinen Haut gehört mehr als nur Pflege und mich interessieren sehr die Zusammenhänge zwischen Hormonen, Alter, Hautbeschaffenheit, Erbgut (Gene) und Hautpflege. Was kann man tun bei erwachsener, unreiner Haut? Wie pflegt man diese richtig und wie sieht es dann mit dem Make-up aus? Was mache ich, wenn ich die Pille absetzen möchte und mich vor dem „Hauteinbruch“ schützen möchte?

Mit diesen Fragen werde ich mich in den kommenden Monaten immer wieder und unter anderem beschäftigen und starte vorab schon dieses Projekt, weil ich es mir schon so lange vorgenommen habe und nun selbst wahnsinnig neugierig bin.

Hanna Signatur

55 Comments

  • Antworten Januar 18, 2017

    Nina

    Liebe Hanna,
    dein Experiment klingt spannend! Viel Erfolg dabei! Ich nehme nur ganz ganz selten Milch und Milchprodukte zu mir, kämpfe aber auch immer wieder mit Unreinheiten…Auf die kommenden Artikel freue ich mich deshalb! Noch ein Tipp für Milchalternativen: Ich mag Reismilch oder Kokosmilch sehr gern (letztere kann man auch super selber machen, einfach mal googlen), zu viel Soja soll ja auch wieder nicht gut sein…
    Liebst Nina

  • Antworten Januar 18, 2017

    Marie

    Liebe Hanna,

    Super spannendes Thema. Zu mir: 29 Jahre, leide auch unter Empflindlichkeit, Unreinheiten, manchmal Pusteln, fettige T-Zone in Kombination mit Rosacea. Yay me. Die Frage nach „DER“ richtigen Pflege und was ist zu viel Pflege ist, beschäftigt mich sehr.
    Seit ca. 2 Jahren meide ich größtenteils Milchprodukte, mit kleinen Ausnahmen, eben genau aus den von dir beschriebenen Gründen. Wenn
    Was mir gerade in Porridge, Shakes & sämtlichen Süßspeisen sowie Gebäck super schmeckt ist ungesüßte Biomandelmilch.
    Aber das „Milch in Kaffee“-Problem konnte ich nicht für mich lösen, die Konsistenz schreckt mich ab. Lösung für mich: Viel heißes Wasser und & grüner Tee in Notzeiten. klingt viel schlimmer als es ist (Jep, war vorher auch ne totale Kaffeetante).

    Ergebnisse bei meiner Haut: Rein subjektiv betrachtet ist die Fettigkeit zurück gegangen und insgesamt ebener. Aber es ist jetzt auch kein Unterschied wie Tag & Nacht auszumachen – leider. Aber zumindest weiß ich, dass ich alles verusche. Und ich habe für mcih auch abgeschrieben, dass ich jemals eine komplett perfekte Haut haben werden.
    Bin gespannt auf deine Erfahrungen.

    Liebe Grüße
    Marie

    • Januar 20, 2017

      Nicola

      Hallo liebe Marie,

      bei der Beschreibung Deines Hautbildes hat mich das Gefühl beschlichen in einen Spiegel zu sehen. Die leichten Cremes, die bei Rosacea empfohlen werden, sind in der T Zone auch ok aber meinen trockenen Wangen reichen sie nicht.
      Ich verwende jetzt Highdroxy Serum, Spray und B-Calm Balm + 1 Tropfen Gesichtsöl, damit komme ich gut klar.

      Wie sieht Deine Pflege aus?
      Hast Du auch eine Salbe vom Hautarzt und weißt nicht recht wie die in die Pflegeroutine zu integrieren ist? Frage ich den Arzt guckt er immer ganz verständnislos und sagt ich solle NUR die Salbe verwenden aber wenn ich mir ansehe was da drin ist frage ich mich wo die Pflege bleibt.

      Liebe Grüße
      Nicola

  • Antworten Januar 18, 2017

    Imke

    Liebe Hanna,
    Auf das Thema unreine Haut bin ich gespannt. Ich bin selbst 32 und hab nun nach 16 Jahren kürzlich mit der Pille aufgehört. Noch ist nichts passiert, außer das die Haut etwas mehr fettet als sonst, aber die Sorge vor Akne oder ähnlichem ist natürlich da.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Friederike

    Auch wenn es mir für euch anderen natürlich leid tut, beruhigt es mich immer wieder zu lesen oder hören, dass ich mit 32 nicht die einzige mit Hautproblemen bin. Im Alltag kommt es einem ja oft so vor…
    Ich bin sehr gespannt, was Du dieses Jahr noch so ausprobieren und erfahren wirst. ✊ Viel Erfolg!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Kristina

    Tolle Aussichten für kommende Posts von Dir und für mich super spannend. Ich bin schon 41 und ärgere mich seit zwei Jahren mit einer Spätakne rum. Nach langen Jahren der Beschwerdefreiheit oder -milde, d.h. nur wenige bis gar keine Pickel (18 Jahre Mini-Pille genommen) dann mit 35 schwanger geworden und in der Schwangerschaft super Haut bekommen, dann vor 2 Jahren anscheinend durch starke hormonelle Schwankungen eine zunehmende Spätakne entwickelt, die ich von März bis Sept 16 zunächst mit Hauschka versucht hatte zu bekämpfen. Ergebnis: Es wurde immer schlimmer. Vom Hautarzt half auch nix (wie eigentlich immer!!!), beschloss ich mir selbst zu helfen.

    Als ich damit begann (Umstellung auf reizarme Pflege, weglassen Duftstoffe und Alkohol, NK wo möglich, Wirkstoffkosmetik wo nötig), kam noch eine sehr schwere Darmstörung (diverse Unverträglichkeiten, zu schlechte Ernährung vorher) hinzu, die mich seit September beschäftigt und verschiedenste Massnahmen zur Besserung nötig gemacht hat, dazu zählt auch der Verzicht auf Milch und vor allem Zucker.
    Da ich einige Wochen fast gar nichts mehr essen konnte, musste ich für mich wesentliche Lebensmittel finden mit denen ich klarkomme, dazu gehört mein morgendliches Porridge (klingt besser als Haferschleim), das aus Kokos- oder Reismilch mit Haferflocken (fein) und etwas Bourbon-Vanille aus der Vanillemühle besteht sowie als Topping Chiasamen, ohne Zucker! Ich vertrage ebenfalls kein Soja.

    Durch dieses Bündel an Massnahmen ist meine Haut insgesamt schon wesentlich besser geworden, ich wusste aber dass es einige Zeit dauern wird. Jedoch kam zu der Akne diesen Winter auch noch die krasse und so noch nie dagewesene Überempfindlichkeit meiner Haut mit Exzemen an beiden Augen (alles Folge des schlechten Darmzustands) dazu. Im Moment sieht meine Haut mal wieder ziemlich schlecht aus, also so seit 1-2 Wochen ist es krass, obwohl ich dachte ich hätte das schlimmste schon hinter mir.
    Da ich es in diesem Winter so oft gehört und auch gelesen habe, dass die Haut bei vielen Frauen (auch Männern) spinnt, kann es aber nicht nur an uns selbst liegen meiner Meinung nach. Ich denke das sowohl Wasser wie auch Luft und die darin enthaltenen Hormon- und Schadstoffbelastung sowie diese ständigen Wetterwechsel genauso bei uns „empfindlichen“ zuschlagen!
    Natürlich gibt es trotzdem diese beneidenswert robusten Damen, die eigentlich immer schöne Haut haben, egal was sie da so schmieren oder essen. Das bleibt für mich ein Rätsel!

    Jedenfalls bin ich lebensmitteltechnisch und kosmetisch immer noch in der Probierphase, wobei die Kosmetikprobierei eindeutig überwiegt (habe noch nie so viel Geld für Pflege ausgegeben wie die letzten 5 Monate), weswegen ich jeden Beitrag von Dir diese Thema betreffend besonders spannend finde. Alle anderen finde ich aber auch toll!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Jana

    Hallo Hanna, ich hatte bis vor ein paar Jahren auch große Probleme damit. Ich war dann beim chinesischen Heilpraktiker und der hat mir zu Clean Eating geraten. Eine pflanzenbasierte Ernährung ohne Zucker und Milchprodukte. Ich habe mich dann sehr intensiv damit beschäftigt und verzichte inzwischen auch auf Gluten. Dazu den Saft von zwei Zitronen täglich und alle Hautprobleme waren vergessen. Man muss etwas kreativ sein mit dieser Ernährungsweise aber gute Haut hat eben ihren Preis. Du kannst auf meiner Seite https://www.lovelymag.de vielleicht ein paar Anregungen zu Rezepten finden.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Lara

    Hey,
    ich lasse seit über 4 Jahren jetzt sämtliche Milchprodukte weg und kann bestätigen, dass die Haut dadurch besser geworden ist. Nicht nur im Gesicht. Einmal im Monat kommen zwar noch immer welche (auch nicht immer), aber grundsätzlich habe ich nicht mehr das Problem mit diesen unangenehmen Pickeln wie zuvor. Sie sind um einiges kleiner und „angenehmer“ geworden. Alledings hängt es bei mir auch viel mit der Ernährung und dem „mentalen Zustand“ zusammen. Wenn ich nicht auf mich achte, dann sieht man es mir im Gesicht an.
    Mir persönlich schmeckt die Hafermilch mit Mandel von Smelk am besten. Vor allem im Kaffee.
    Viele Grüße,
    Lara

  • Antworten Januar 18, 2017

    sabrina

    Das Thema interessiert mich sehr, da ich mit 34 auch immer noch oft schmerzhafte Pickel habe, vor allem am Hals und Schulter-Rückenbereich… :-( Seit ich die Pille vor ein paar Jahren abgesetzt habe, ist es schlimmer geworden. Für ein paar Monate habe ich Tabletten von der Hautärztin geschluckt, viel genützt hat es leider nicht. Eigentlich möchte ich das Hautproblem lösen und nicht bekämpfen und zwar ohne Medikeule… Eine Ernährungsumstellung habe ich noch nicht ausprobiert, ich habe aber gerade letzte Woche davon gehört, dass das Ganze mit dem Darm im Zusammenhang stehen könnte. Ich bin sehr gespannt, was du herausfindest und freue mich auf deinen Bericht dazu. Herzliche Grüsse, Sabrina

  • Antworten Januar 18, 2017

    Laura

    Liebe Hannah,
    ich bin 31 Jahre alt und leide, nach dem Absetzen der Pille, immer wieder an Unreinheiten und freue mich richtig zu lesen, dass du dich mit dem Thema beschäftigen wirst.
    Einfach toll!!!
    Liebe Grüße aus München
    Laura

  • Antworten Januar 18, 2017

    katrin

    Hallo Hanna, bis selber nicht mit der tollsten Haut gesegnet und glaube auch, dass die Veranlagung und sicherlich auch die Ernährung eine Rolle spielt. Ich lese deinen blog regelmäßig und gerne, aber denke häufiger: krass, was die Hanna da alles mit ihrer Haut anstellt. Hier eine Creme, da ein Peeling, doppelt reinigen sowieso, tägliches Make-up usw. Das erscheint mir schon echt sehr viel, was du deiner Haut zumutest – vielleicht doch einfach zu viel?
    Wie auch immer – gutes Durchhaltevermögen Dir!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Lena

    Ich habe Rosacea und Schuppenflechte und dazu noch Hashimoto (Autoimmunerkrankung der Schilddrüse).
    Rosaceaschübe kommen bei mir durch stark gewürzte Speisen und zuviel Sonne.
    (Wenn ich z.B. Lebkuchen esse sehe ich danach aus wie ein Streuselkuchen und mein Gesicht ist rot und entzündet.)
    Allgemein ist es so. dass mein Hautbild sich seit Hashimoto verschlechtert hat, das Ungleichgewicht der Hormone spielt da sicherlich eine Rolle.
    Ich glaube auf jeden Fall fest an einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Hauterkrankungen.
    Bin gespannt was du weiterhin berichtest.
    Was mich manchmal etwas traurig macht, ist die Tatsache, dass man immer als ungepflegt abgestempelt wird wenn man Hauterkrankungen hat.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Marle

    Liebe Hanna,
    toll, dass du dich diesem Thema annimmst. Ich bin 41 und nachdem ich vor ca. 3 Jahren die Pille abgesetzt habe, leide ich besonders am Rücken wieder unter Akne, tatsächlich dann während der Periode noch mal schubartiger, schlimmer als normal. Im Gesicht ist der totale Ausbruch zum Glück ausgeblieben, da geht es, eher mal einzelne Pickelchen, plötzlich aber viele Unterlagerungen und die fettige T-Zone. Die Unterlagerungen habe ich mit Pflege tatsächlich einigermaßen in den Griff bekommen, die Medibac-Serie von dermalogica hat den Erfolg gebracht. Regelmäßige Ausreinigungen des Rückens bei der Kosmetikerin bringen auch eine Besserung. Sie hat mir ebenfalls geraten, auf Milchprodukte und Zucker zu verzichten, Stichwort Übersäuerung. Das fällt mir echt schwer, besonders z.B. auch auf Käse zu verzichten. Bei den Milchalternativen muss ich mich auch noch durchprobieren, die Tipps hier in den Kommentaren waren schon recht hilfreich.
    Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du machen wirst, vor allem auch in Bezug auf Kosmetik und Pflege.
    Liebe Grüße aus HH,
    Marle

  • Antworten Januar 18, 2017

    Michèle

    Liebe Hanna,

    ich kann die Theorie nur bestätigen. Nachdem ich seit der Kindheit das Haus nicht ohne eine Schüssel Cornflakes oder Müsli mit Milch verlassen habe, und die Bauchschmerzen und Hautunreinheiten irgendwie so hingenommen habe, weil ich dachte, dass das nun mal so sei, meide ich seit knapp 2 Jahren Milchprodukte. Neben kaum mehr auftretenden Beschwerden in der Magengegend, hat sich meine Haut deutlich verbessert. Weniger Rötungen und weniger Unreinheiten. Die Gegenprobe, wenn es dann doch mal das dicke Stück Gouda oder Ben&Jerry’s sein müssen, bestätigt es: am nächsten oder übernächsten Tag spätestens begrüßen mich Unreinheiten… Ich nehme die Alpro Mandelmilch original, die ist zwar gesüßt aber pure Mandelmilch finde ich dann doch gruselig und die Süße kommt der Milchsüße sehr nahe.

    Ich drück dir die Daumen und hoffe, dass es bald besser wird und freue mich auf die angekündigten Artikel zu dem Thema!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Claudia

    Liebe Hanna,
    auch ich (33) leide immer wieder unter Unreinheiten besonders im Kinnbereich. Nun habe ich seit einiger Zeit härtere Geschütze aufgefahren:
    1. Ich verwende seit 2 Jahren fast ausschließlich Naturkosmetik, abgesehen von einigen dekorativen Produkten. Nach einiger Zeit der Umstellung und des Rumprobierens (Hauschka ging gar nicht, Pai, Luxsit, John Masters Organic, Susanne Kaufmann und einige andere sind aber wirklich toll) war dadurch die erste Verbesserung feststellbar. Die Unreinheiten wurden weniger und nur noch auf den Kinn- und Mundbereich beschränkt.
    2. Hände aus dem Gesicht! Alle Reinigungsprodukte wie Seife, Muslincloths und Handtücher penibel sauber/keimfrei halten!
    3. Zumindest morgens auf Milchprodukte verzichten. Ich trinke seit einigen Monaten nur noch Hafermilch im Kaffee oder im Kurkuma-Latte. Wenn man die Milch erwärmt und ein wenig aufschäumt, ist die Konsistenz voll ok und der Geschmack süßlich und lecker wie bei Kuhmilch. Dadurch meine Haut auch noch einmal um einiges Besser geworden. Es tauchen deutlich weniger hartnäckige, dicke und schmerzende Unreinheiten auf.
    4. Machst Du eh schon, aber ich tue es seit 4 Monaten jetzt auch: regelmäßig zur Kosmetikerin und dort Fruchtsäurepeelings und Mikrodermabrasion machen, einzeln oder in Kombi. Danach habe ich zumindest für ca. 2 Wochen Ruhe im Gesicht. Und vor allem verschwinden Pickelmale dadurch fast wie von Zauberhand.

    Allerdings nehme ich auch (noch) die Pille (Mikropille). Bin schon gespannt, was nach einem Absetzen passiert. Über 30 und Hormone nehmen ist ja nicht das Gelbe vom Ei.

    Herzliche Grüße und nicht unterkriegen lassen von den ätzenden Dingern und Dingen!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Katha

    Ich habe vor zwei Jahren aufgrund einer Kuhmilcheiweißallergie komplett auf Soja umgestellt – mein Hautbild hat sich dadurch aber leider nicht verändert. Ich bin aber trotzdem gespannt auf deinen Test!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Saskia

    Ich hatte zu meiner Jungend kaum Pickel und Co. (hervorragend!). Aber jetzt mit 30 kommt es hin und wieder vor. Mich nerven derzeit Pickelmale, die einfach nicht verblassen wollen. Dass die Pickel von Milch kommen können, habe ich schon einmal gehört. Bisher habe ich nicht auf Milch verzichtet.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Anne

    Liebe Hanna, ich bin gespannt was du nach den 4 Wochen berichtest! Ich habe vor 2 Jahren plötzlich vermehrt Unterlagerungen bekommen und diese durch nichts wegbekommen, bis ich im Herbst angefangen habe weniger Milchprodukte zu essen. Heute ist meine Haut deutlich reiner. Einen kompletten Verzicht auf Milchprodukte finde ich ehrlich gesagt schwierig, weil es mir manchmal doch an schmackhaften Alternativen fehlt. Am Ende geht Genuss bei mir dann doch vor perfektem Aussehen.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Vika

    Liebe Hanna, liebe LeserInnen,

    mit Ende 20 habe ich nach dem Absetzen der Pille eine leichte Akne bekommen. Eine wirklich strahlende und reine Haut hatte ich noch nie, aber nach dem Absetzen haben sich vermehrt dicke und schmerzhafte Unterlagerungen (vor allem im unteren Gesichtsbereich) gebildet. Seit einem Monat bin ich in hautärztlicher und kosmetischer Behandlung und kann mit folgenden Maßnahmen von einem verbesserten Hautzustand sprechen:

    1. Doxyderma (leicht dosiertes, gut verträgliches Antibiotikum, um – laut meinem Dermatologen – die Aknebakterien aus dem Körper zu bekommen… bin gespannt, wie es sich nach der Einnahme entwickelt. Tipp: Um während der Antibiotika-Therapie die Darmflora aufrecht zu erhalten, nehme ich zusätzlich ein Darmflora-Pulver aus dem Reformhaus)
    2. Jede zweite Woche ein Fruchtsäurepeeling beim Dermatologen
    3. Reduktion von Milch- und Fleischprodukten (ich werde nicht zum Veganer und lasse mir meinem Kaffee am WE schmecken, versuche aber entzündungsfördernde Lebensmittel zu reduzieren)
    4. Reduktion der Pflege (das Prinzip „Viel hilft viel“ funktioniert bei Akne leider gar nicht!): Schminke mich abends mit Wasser und Jojoba-Öl ab und verwende nur noch morgens eine leichte Gesichtscreme von i+m ohne Duftstoffe etc. Das Peelen und Reinigen überlasse ich der Kosmetikerin. Ich staune selbst, wie gut wenig Pflege tun kann!!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Martina

    Liebe Hanna,
    seit dem ich keine Milch mehr trinke und auch auf andere Milchprodukte verzichte, hab ich kaum noch Pickel, was aber noch viel erstaunlicher ist, meine Neurodermitis ist komplett verschwunden. Ich muss mich nicht mehr jeden Tag 2 mal eincremen und auch bei Stress verhält sich meine Haut ruhiger. Aber so ein leckerer Kakao mit Milch fehlt mir schon gelegentlich :-(
    Viele Grüße
    Martina

  • Antworten Januar 18, 2017

    Alex

    Hallo,

    hatte lange mit abzess-artigen Pickeln im Gesicht zu kämpfen. Konnte mir auch die ganze Zeit nicht erklären, wo die Ursache zu finden sein sollte. Eine Freundin gab mir dann den Tipp, einige Zeit auf Milchprodukte zu verzichten.
    Das fiel mir allerdings nicht lange schwer, denn schon nach ca. 14 Tagen hatte ich eine so reine Haut, dass selbst meine Kosmetikerin staunte und sich darüber „beschwerte“, dass sie ja nun fast arbeitslos sei.
    Wenn ich – wie in der Weihnachtszeit – viele Milchprodukte zu mir nehmen oder viel Schokolade esse, wird meine Haut wieder deutlich unreiner.
    Mein Hausarzt bestreitet zwar einen Zusammenhang, ich verzichte aber jetzt schon über ein Jahr weitestgehend auf Milchprodukte. Mache da allerdings keine Religion draus. Außerdem habe ich den Eindruck, je mehr Milchfett in den Produkten enthalten ist, desto besser verträgt meine Haut sie.
    Wünsche Dir viel Erfolg.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Mema

    Liebe Hanna, ich schwöre bei Milchalternativen auf die Nussdrinks von Provamel. In Berlin gibt es die in jedem dm. In HH sicher auch. Mein Favorit ist Haselnuss. Aber auch Macadamia ist lecker. Viele konventionelle Alternativen enthalten Soja oder Zucker, Bindemittel für die Konsistenz oder anderes blödes Zeugs. Ich hab viel probiert und die meisten Drinks haben mich nicht überzeugt. Die oben genannten sind nur aus Wasser, Nüssen und ein wenig Agavendicksaft oder keinerlei „süssstoff“ hergestellt und ich liebe sie zu Müsli und Kaffee. Vielleicht ist das ja was … zumindest die Haselnussmilch flockt bei mir im Kaffe auch nicht so unschön aus. LG, Mema

  • Antworten Januar 18, 2017

    Merle

    Hallo Hannah! Auch bei hat der Verzicht auf Milch zusammen mit einer auch fast veganen Ernährung endlich – mit 29 – den „Durchbruch“ bezüglich meiner Haut gebracht, Unreinheit habe ich Gott sei Dank nur noch ganz vereinzelt. Und ohne die große Moralkeule rausholen zu wollen – die Tierhaltung, die mit der Milchproduktion zusammenhängt wollte ich auch nicht länger unterstützen.

  • Antworten Januar 18, 2017

    Lilly

    Ich hatte jahrelang mit Akne zu kämpfen und habe sehr darunter gelitten.
    Natürlich habe ich sehr viele verschiedene Pflege Produkte probiert und getestet. Schlussendlich hat mir die Clinique Drei Phasen Pflege am besten geholfen. Die verwende ich jetzt seit Jahren. Was mir außerdem geholfen hat ist regelmäßiges Shiatsu – unreine Haut kann auch durch ein energetisches Ungleichgewicht entstehen.
    Bei vielen Menschen hat sicher auch die Ernährung etwas damit zu tun – speziell Milchprodukte und Zuviel Süßes können darauf einen Einfluss haben. Warum das so ist, kann ein TCM Ernährungsberater erklären. Viel Erfolg bei deinem Projekt.
    Liebe Grüße aus Salzburg!

  • Antworten Januar 18, 2017

    Schminktante Anja

    Ich habe jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen. Ich habe eine Laktoseintoleranz. Äußert sich aber nur dramatisch bei Milch aus industrieller Massenkuhmilch und glücklicherweise auch nicht im Gesicht. Bei Biobauernhofmilch passiert: NIX!
    Im Zweifel würde ich auf einen morgendlichen Espresso beim Barista Deines Vertrauens umsteigen und fürs Büro grünen Tee. Oder weißen. Bei Interesse empfehle ich gern einen der besten Teehändler für grüne und weiße Tees, die ich jemals probiert habe.

    Alles Gute für Dein Experiment!

    Liebe Grüße
    Anja

  • Antworten Januar 19, 2017

    Sabrina

    Hallo Hanna!

    Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse deines Selbstversuchs. Ich, bald auch im Kreise der 32-jährigen, habe zum Glück in der Regel keinerlei Probleme mit Hautunreinheiten, trotz ziemlich hohem Milchgenusses. Selbst das absetzen der Pille hat dies nicht geändert. Grad wenn ich mir vorstelle auf meinen Milchkaffee zu verzichten… oh weia :) Würde wohl als Ersatz auf Chai Tee mit Mandelmilch ausweichen, dies ist nämlich auch einen sehr leckere Kombination!

    Liebe Grüße aus dem eisigen Darmstadt
    Sabrina

  • Antworten Januar 19, 2017

    Caro

    Hallo Hanna,
    ich habe aus gleichem Grund letztes Jahr angefangen Milchprodukte wegzulassen, Zucker (durch dich inspiriert, ha!) und Weißmehl, speziell Weizen (backe selbst unser Brot, mit Dinkel Vollkornmehl und Buchweizenmehl) und ich bin endlich seit der Pubertät mit meiner Haut im Reinen..ich bin 40! Im Kaffee trinke ich Hafermilch (flockt manchmal etwas aus) oder Reismilch (süßlich) meist von alnatura. Schau dir die Zutatenlisten an, ist oft Zeug drin, dass es nicht braucht. Frischkäse ist von simply der Knüller, der ist auf Mandelbasis. Um Weihnachten rum habe ich leider viel gesündigt, das machte sich gleich negativ bemerkbar. Und was mir noch unglaublich geholfen hat, sind die Tücher von filabé (auch bei dir entdeckt!).
    Hoffe deine Haut beruhigt sich bald.
    Liebe Grüße Caro

  • Antworten Januar 19, 2017

    Katrin

    Hallo Hanna,
    ich habe auch seit meiner Pubertät immer wieder mit Hautunreinheiten zu kämpfen. Solange ich die Pille genommen hatte, war es immer ok. Aber nach dem Absetzen, war es wieder besonders schlimm. Ich hatte es auch mit dem Verzicht (der besser gesagt dem sehr eingeschränktem Genuss) von Milch versucht. Bei mir hat es leider nichts gebracht. Meine Haut ist komischerweise im Winter immer besser als im Sommer. Ich verstehe auch nicht warum.
    Viel Glück bei deinen Versuchen.
    Liebe Grüße, Katrin

  • Antworten Januar 19, 2017

    dani

    Liebe Hanna,
    Wahnsinn, wie lang die Liste der ebenfalls leidgeprüften schon geworden ist. Auch bin gespannt auf deinen Bericht!

    Milch lasse ich auch zunehmend weg, genau wie du war auch der geliebte Kaffee mit Milch meine größte Herausforderung. Ich bin mittlerweile bei Dinkel-Mandelmilch angekommen. Geschmacklich (wie ich finde) sehr lecker und last sich sogar aufschäumen. Gehört zum Genuss einfach dazu :-)

    Viel Erfolg dir, wir fiebern alle mit dir!

    Liebe Grüße
    Dani

  • Antworten Januar 19, 2017

    vivien_noir

    Ich habe ein ganzes Jahr (mit 25) völlig ohne Gluten, Kuhmilch und raffiniertem Zucker gelebt. Es war extrem schwierig, aber effektiv, aber wegen des überhohen Aufwandes habe ich es nicht länger durchgehalten.
    Grund dafür war eine ständige „Benebelung“, konnte mir Dinge sehr schlecht merken, fühlte mich immer müde und energielos. Nach diesem Jahr und einer Darmsanierung (ist wirklich jedem Menschen in jedem Alter wärmstens zu empfehlen!) ging es mir wesentlich besser, und ich wurde beinahe extrovertiert, so viel Energie hatte ich plötzlich!
    Meine extrem schwierige, trocken-fett-schuppige Kopfhaut und der starke Haarausfall haben sich in diesem Jahr sehr gebessert, meine Gesichtshaut ebenfalls.
    Grundsätzlich reagiert insbesondere meine Kopfhaut extrem sensibel auf Nahrungsmittel, und hier vor allem auf Zucker. Auch auf verrauchte Luft reagiert meine Haut am gesamten Kopf stark mit kleinen Pusteln, Pickelchen und entzündeten Mitessern, außerdem schuppt sie stark.

    Ich sehe hier eindeutig einen Zusammenhang und bin gespannt, was bei dir hilft. Bei mir waren es vor allem Darmsanierung, Ernährungsumstellung und – paradoxerweise – Chlor, welches nach dem Schwimmen immer absolut schöne, schuppenfreie Kopfhaut und reine Gesichtshaut machte.

  • Antworten Januar 19, 2017

    Nicole

    Liebe Hanna, als ich meine Ernährung vor Jahren vegan umstellte habe, wurde meine Haut sichtbar besser. Es war ein natürlicher Glow vorhanden, Pickel bekam ich nur kurz vor der Periode und da ich viele Süßigkeiten nicht mehr essen konnte, nahm ich auch weniger Zucker zu mir —> es gibt in der veganen Ernährung dennoch viel Mist und ich habe viel davon gegessen, aber im Großen und Ganzen fühlte ich mich im Körper sehr gut! Nun bin ich aber schwanger und ernähre mich momentan vegetarisch – dennoch verzichte ich auf Kuhmilch –> weil: sie schmeckt mir einfach nicht mehr, ich finde sie sogar richtig eklig. Meine Geschmacksknospen haben sich so verändert, dass ich ganz von allein meine Heißgetränke nur mit Sojamilch bereite (nicht jede schmeckt, man muss sich durchprobieren, es aber nicht übertreiben, weil zu viel Soja auch nicht gut ist). Ich esse momentan auch viel Mist, einfach weil ich es jetzt kann und das ausnutze. Aber ich freue mich wahnsinnig spätestens nach dem Stillen wieder vegan zu essen, weil ich stark merke, dass ich weniger fit bin und – wenn ich nur Obst, Gemüse esse -strahlend schöne Haut habe (ich gehöre aber auch zu den glücklichen Jungsmüttern, die von ihrem Kind temporär perfekte Haut geschenkt bekommen). Sobald ich an einem Tag sehr viele Milchprodukte verzehre, zeigt das meine Haut. Ich bin also sehr gespannt, was du berichtest – und ob dir Kuhmilch sogar dann noch schmeckt. Viele in meinem Umfeld verzichten darauf ohne vegan zu sein. Vegan hat ein blödes Image, das gebe ich zu, aber für mich war das die beste Entscheidung überhaupt!

  • Antworten Januar 19, 2017

    vivien_noir

    Nachdem du als Bild zum Post scheinbar das Logo der Makeupfirma MILK gewählt hast, um die sich gerade ein Hype entwickeln zu scheint: hast du Erfahrungen mit diesen Produkten? Würde mich jetzt sehr interessieren, aber nur so nebenbei.

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Hallo! Nein, es ist nicht das Logo, sondern ich habe für das Bild einfach eine ähnliche Typo verwendet. Aber die Marke interessiert mich in der Tat auch SEHR. Habe leider noch nix getestet, werde aber sofort berichten, wenn ich was in die Finger bekommen. Ich zögere noch bei Sephora einfach drauf los zu bestellen, aber es reizt mich schon sehr :)

  • Antworten Januar 19, 2017

    Lena

    Liebe Hanna,
    ich freue mich schon auf deine kommenden Berichte! Bin auch eine „Pickel-Leidgeplagte“, hatte eigentlich eine ziemlich gute Haut, bis ich vor sechs Monaten die Pille abgesetzt habe (bereue die Entscheidung aber keine Sekunde, trotz der Furunkel ;-)). Nun plage ich mich vor allem im Kinnbereich mit vielen Pickeln herum, und ich bin noch am Suchen nach den idealen Produkten. Vielleicht werde ich ja durch dich fündig!
    Ich glaube, die Milch hat damals bei mir auch zu Unreinheiten beigetragen, wobei ich schon seit einer Weile Veganerin bin und das nicht mehr so genau weiß – bin aber sehr neugierig auf deine Erfahrungen.
    LG
    Lena

  • Antworten Januar 20, 2017

    Kate

    Liebe Hanna,
    es folgt eine mittellange Reise in meine Hautgeschichte. :)
    Auch ich habe nach dem Absetzen der Pille mit Spätakne zu kämpfen gehabt. Obwohl es sehr offensichtlich war, dass meine Akne hormoneller Natur war, habe ich, bevor es für mich zum Hautarzt und zur Gynäkologin ging, konsequent über mehrere Wochen auf alle Milchprodukte, Fleisch, (zugesetzten/Einfach-)Zucker und Weizen verzichtet. Bei mir hat sich Haut dadurch überhaupt nicht verändert/verbessert. Meine Hautärztin empfahl mir daher, langsam wieder mit leichtverdaulichen Milchprodukten wie Kefir und Quark anzufangen. Außerdem riet sie mir keinen (rohen!!) Fisch zu essen und generell die asiatische Küche und Sojasoße zu meiden. Erfolglos. (yay! Sushi!!). Bei mir war also ein Zusammenhang mit Unverträglichkeiten oder einem ungesunden Darm und meinen Hautproblemen auszuschließen. Auch das Blutbild, was gemacht wurde, hat keine Defizite gezeigt. Ein Zinkmangel kann sich z.B. stark auf das Hautbild auswirken.
    Meinen schwankenden Zyklus habe ich mit Mönchspfeffer wieder in den Griff bekommen. Das tat meiner Haut schon mal sehr, sehr gut. Den Durchbruch hat bei mir aber die Behandlung mit einer verschreibungspflichtigen Creme (ca. 8 Monate) sowie ein regelmäßiger Besuch bei einer medizinischen Kosmetikerin gebracht. Hautärztin und Kosmetikerin haben mir außerdem eine Hautpflege zusammen gestellt, mit der ich wunderbar, auch nach dem Absetzen der „Medizin“, zurecht komme. Zauberformel: Nicht zu viel und vor allem nicht komedogen!
    Auch wenn es wirklich nervig ist, auf Arztsuche zu gehen und es sehr lange dauern kann, bis man den richtigen gefunden hat, kann ich aus meiner Erfahrung heraus wirklich nur empfehlen, bei Hautproblemen zum Dermatologen zu gehen. Unreine Haut/Akne lässt sich mit etwas Geduld sehr gut behandeln. Mein „Therapie-Fototagebuch“ zeigt das wirklich sehr anschaulich.
    Ich freue mich, auf das was hier kommt und auf einen regen Austausch mit allen Leserinnen. Die Anzahl an Kommentaren zeigt, wie präsent das Thema ist.

    PS: Zum Kochen empfehle ich übrigens Rice Cuisine von Provamel. Ich bin beim sehr reduzierten Milchkonsum geblieben, auch ohne Auswirkung auf die Haut. ;-)

  • Antworten Januar 20, 2017

    Kati

    Liebe Hanna, ich habe vor einigen Jahren Mikrodermabrasionen machen lassen. Direkt nach der Behandlung war die Haut immer top, doch ihr Gesamtzustand hat sich mehr und mehr verschlechtert. Durch das Abtragen der Haut wurde die Hautbarriere geschwächt. Dies äußerte sich bei mir durch super sensible Haut, die kaum ein Kosmetikprodukt mehr vertragen hat und sogar eine leichte Rosacea entwickelte. Vor Beginn der Behandlungen hatte ich eine recht robuste Haut. Mein Tipp: Die Dermabrasion sowie starke Wirkstoffkosmetik erstmal weglassen, eine generelle Peeling-Pause einlegen und auf Kosmetik mit pflegenden, aber nicht reizenden Inhaltsstoffen, umsteigen. Damit Deine Haut weniger Stress hat und sich erholen kann. Bei mir hat es geholfen. Heute lasse ich höchstens noch zweimal im Jahr eine Dermabrasion machen. Dann gefällt es der Haut auch :-) LG, Kati

  • Antworten Januar 20, 2017

    Verena

    Hallo,
    ich bin schon sehr gespannt auf deine Erfahrungen. Ich habe es bereits hinter mir und habe tolle Ergebnisse erziehlt indem ich Milch von meinem Speiseplan verbannt habe. Meine alternative lautet Mandelmilch oder Cashewmilch.
    Liebe Grüße
    Verena

  • Antworten Januar 20, 2017

    Alexandra

    Liebe Hanna,
    ich bin etwas älter als du (37) und lebe seit vier Jahren ohne Milchprodukte, abgesehen von gelegentlichem Käse. Habe ich doch mal Lust auf etwas milchiges, dann setze ich Mandelmilch ein. Von Soja rate ich persönlich ab, aber das ist ein anderes Thema.
    Meine Akne-Haut hat sich von teils sehr problematisch zu komplett pickelfrei entwickelt. Glaube, mein letzter Pickel liegt über drei Jahre zurück. Dies passierte damals innerhalb von etwa acht Wochen.

    Dennoch hatte ich es manchmal noch mit Rötungen oder trocknen Stellen zu tun. Das habe ich im Griff, seit ich vor etwa zwei Jahren aufgehört habe, eine Batterie von verschiedenen Pflege/ Reinigungsprodukten zu benutzen. Ich hatte früher sehr, sehr viele Produkte im Regal, habe oft gewechselt und gerne Neues ausprobiert. Jetzt habe jetzt noch genau drei Dingr täglich im Gebrauch : einen Reinigungsschaum (v Madara), ein Serum f die Nacht (Alsiroyal) und eine Feuchtigkeitscreme (Scheller mit Argan), die ich nur morgens einmal auftrage. Einmal im Monat mache ich mir eine Maske mit Heilerde (Cattier). Diese Beschränkung nervt mich einerseits, denn ich liebe es, in Beauty-Abteilung oder im Internet zu stöbern, tolle Verpackung zu entdecken, Texturen und Düfte zu vergleichen… So bin ich ja auch mal auf deinen Blog gestoßen.

    Aber ich merke: weniger ist für mich viel, viel mehr – und die teuren Produkte sind bei mir nicht die besseren. Ich habe meine Freude an Beauty-Produkten jetzt auf Düfte umgeleitet, und gönne mir alle paar Monate einen neuen Flakon.

    Mir ist klar, dass du davon lebst, neue Produkte zu testen und vorzustellen. Es ist deine Leidenschaft und dein Täglichbrot! Deswegen ist so ein Verzicht für dich vielleicht keine Option. Ich kann aber sagen: die Pickel hingen b mir mit der Milch zusammen, alle anderen Irritationen waren schlichtweg ein Ergebnis von zu viel unterschiedlichen Cremes und Seren.

    Egal, wohin dein Weg dich führt: ich wünsche dir ganz viel Glück!

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Liebe Alexandra, danke für Deinen tollen, konstruktiven Kommentar! Ich teste gar nicht so viel, wie viele glauben, aber auch das geringe Wechseln ist sicher nicht toll für die Haut, wobei ich auch Frauen kennen, die einen anderen Job haben und mindestens so oft wechseln wie ich, und es gut vertragen. Nun, meine Kosmetikerin kennt ja die Symptome, die Milch oft macht und tippt daher bei mir auch drauf. Ich wünsche mir fest, dass ich die gleichen Ergebnisse habe wie Du, denn das wäre das Problem ganz leicht gelöst und ich müsste mich nur an Mandelmilch & Co. gewöhnen. Herzliche Grüße! Hanna

  • Antworten Januar 21, 2017

    Gwendolin

    Ich denke, es ist das Gluten! Oder das Fleisch? Trockene Heizungsluft? Doch die Hormone? Stress? Das ständige Testen von Kosmetika? Innere Unruhe? Lass doch mal ne Bioresonanz beim Heilpraktiker machen! Pille absetzen? Och nö, nicht dass das hier ein Babyblog wird und wir uns 1500,- € Kinderwagen, graue Strickwäsche für Babies und das allgegenwärtige Indianerzelt im „Skandic-Kinderzimmer“ ansehen müssen! Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir.

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Liebe Gwendolin, bei so einem Kommentar muss ich echt schlucken. Wie anmaßend von Dir! Ja, ich habe die Pille abgesetzt und nicht darüber gesprochen warum. Es hat andere Gründe als einen Kinderwunsch… Aber selbst wenn! Ich verstehe die Sorge der Leser, man hat Angst, dass sich ein Blog dann verändert. Nun, ich könnte nur spekulieren, was passieren würde, bin da aber ganz locker. Ich denke, jede Frau verändert sich mit einem Kind, das ist normal. Deine offensichtlichen Vorurteile gegenüber Blogmamas finde ich aber sehr oberflächlich und arrogant. Es gibt mehr als die genannten Klischees und ich kenne viele Blogger, die dem nicht entsprechen und ihr eigenes Ding machen. Mit lieben Grüßen! Hanna

    • Januar 23, 2017

      Anni

      Hallo Gwendolin,
      ich empfinde deinen „ironischen“(?) Kommentar als respektlos. Wenn du die hier behandelten Themen persönlich nicht Ernst nehmen kannst, finde das sehr nachvollziehbar. Viele Menschen in meinem Umfeld überfällt das große Gähnen bei Diskussionen über Unverträglichkeiten und die diversen Probleme, die durch Ernährung oder Lebensstil verursacht werden können. Ich verstehe, dass viele Leute bei diesem Thema mit den Augen rollen.

      Good news: Dies ist Hannas kleines Eck im Internet. Wer hier vorbeischaut, tut dies aus freien Stücken. Wem die Themen nicht passen, kann woanders hin surfen. Oder – wenn das Bedürfnis nach inhaltlicher Korrektur besteht – kann eine konstruktive Kritik formuliert werden.
      Dein Kommentar kommt jedoch aggressiv rüber. Warum eigentlich? Keiner zwingt dich, hier zu sein. Keiner zwingt dich dazu, im Internet Dinge zu lesen, die dich langweilen oder stören.

      Bloggende Mamis mit teuren Konsumtipps finde ich auch öde, manchmal sogar peinlich. Blogs übers Fliegenfischen? Sind gaaaar nicht mein Ding. Foren, in denen sich BDSMler über neue Praktiken austauschen?: N.I.C.H.T. meine Szene. Fussball-Fanforen? Ich gähne…
      Und das tolle ist: All diese Orte des Internets kann ich ignorieren. Ich muss da nicht mitlesen und Interesse heucheln oder meine Meinung verteidigen, als säße ich irgendwo in der Smalltalk-Falle oder am Stammtisch. Ich muss keine Aggression aufkommen lassen, muss meine Zeit nicht verschwenden.

      Ich finde, kritische Töne sind wichtig bei jedem Thema. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Diskussion und Destruktivität.

      Liebe Grüße,
      Anni

  • Antworten Januar 21, 2017

    Eve

    Wenn Du in nächster Zeit mehr zum Thema Spätakne machst, würde ich mich sehr über einen Beitrag zu ölfreien Produkten freuen (Tagescreme, Seren…) . Diese helfen mir bei dem Kampf gegen Unterlagerungen, aber leider enthalten viele bezahlbare (Drogerie)Produkte oft diverse Parabene. Vielleicht findest Du das ein oder andere Empfehlenswerte Produkt?

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Liebe Eve, danke für diese Idee! Werde ich in meine Recherche mit aufnehmen. Ich selbst finde Parabene nicht schlimm, denk aber nach, bei den Akne-Produkten das bei den zukünftigen Posts zu kennzeichnen. Mit lieben Grüßen! Hanna

    • Januar 23, 2017

      Kira

      http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/parabene-100.html

      Liebe Hanna! Bitte lies dies zum Thema Parabene. Mir haben über die Jahre meine Hausärztin, zwei Heilpraktikerinnen und kürzlich eine Bekannte, die Apothekerin ist, von parabenhaltiger Kosmetik abgeraten.

  • Antworten Januar 21, 2017

    Alex

    Ich habe auch Probleme mit Hautunreinheiten und verzichte seit über einem halben Jahr auf Kuhmilchprodukte, so gut es geht. Am Anfang fand auch ich den Geschmack von Soja-, Hafer-, Mandelmilch & Co. sehr gewöhnungsbedürftig, mittlerweile möchte ich morgens meine Hafermilch im Milchkaffee nicht missen und Kuhmilch schmeckt mir auch gar nicht mehr. Mein Hautbild hat sich durch die Umstellung leider nicht unbedingt so zum Positiven verändert, Pickel sind nach wie vor da. Ich bin gespannt, wie Deine Erfahrungen sein werden und freue mich auf den nächsten Bericht…. Viel Erfolg und ein gutes Durchhaltevermögen :-)

  • Antworten Januar 21, 2017

    Ike

    Liebe Hanna, ich mag Milch auch ziemlich gerne, aber ich kann es dir nur empfehlen, sie wegzulassen. Ich bin ein bisschen empfindlich gegen Lactose, es ist noch keine Unverträglichkeit, aber ich fühle mich ohne Lactose besser, und habe im Frühling langsam aufgehört, Milch zu trinken und Joghurt zu essen. Es war eine Umstellung, aber Obst und Müsli zum Knuspern oben drüber schmecken ohne auch ziemlich gut. Ich habe mich auf Anraten meiner Kosmetikerin von Milchprodukten verabschiedet, sie meinte, das würde meiner Haut gut tun – und hatte natürlich Recht ;-) Außerdem hat meiner oft nervösen Haut Babor-Kosmetik geholfen. Der Marke darfst du dich auch gerne mal zuwenden, ich bin nämlich ziemlich begeistert und würde meine Begeisterung gerne mit anderen teilen. ;-) Sojamilch trinke ich nicht, ich bin Sojagegner und mag den Geschmack auch nicht. Mandelmilch finde ich ganz gut, für Kaffee aber auch nur so mäßig gut, denn man muss beim Erhitzen vorsichtig sein. Wenn sie zu heiß wird, dann kippt der Geschmack und sie wird sehr getreidig und leicht bitter. Ich kann Hafermilch empfehlen, die hat merkbar eine andere Konsistenz als Kuhmilch, aber sie schmeckt gut, auch wenn sie warm ist, und wenn man sich ein bisschen anstrengt, kann man auch guten Schaum und sogar Latte Art mit ihr machen. Um sie übers Müsli zu schütten, kann ich auch Cashewmilch empfehlen. Die ist lecker süßlich und nicht so dünn wie Mandelmilch. Und wenn es in einem Café keine Hafer- oder Mandelmilch gibt, dann nehme ich ab und zu auch normale lactosefreie Milch, weil sie eben doch gut schmeckt. Das gleich gilt auch für schwarzen Tee, wenn ich da mal Milch reinschütten möchte. English Breakfast mit Mandel schmeckt auch mir nicht. Lange Rede, viele Tipps, kurzer Sinn: Mach es, du packst das schon, es wird dir bestimmt gut tun – und wenn es nicht der letzte Discounter Kaffee ist, dann schmeckt schwarzer Kaffee auch gut. Lieben Gruß!

  • Antworten Januar 22, 2017

    Becky

    Hallo!
    Ich warte immer noch sehnsüchtig auf die Vorhernachherfotos der Mikrodermabrasion? Oder habe ich sie verpaßt?

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Liebe Becky, ich muss Dich enttäuschen, das hatte ich nicht versprochen. Ich hatte Vorher- Nachherbilder der Ultraschall-Behandlung angekündigt. Diese findest Du hier in diesem Post. Herzliche Grüße! xx Hanna

  • Antworten Januar 22, 2017

    Sina

    Liebe Hanna,
    als ich vor ein paar Jahren von vegetarisch auf vegan umstieg, hat sich zumindest an meiner Haut nichts geändert – auch nicht, als ich dann wieder zurück zu vegetarisch bin.
    Trotzdem tut es immer wieder gut, Milchprodukte zu ersetzen. Da ich auch auf Milchkaffee nicht verzichten kann, ist die richtige Ersatzmilch wichtig. Viele schmecken nicht muss ich leider sagen, am milchähnlichsten ist die „frische“ Alpro aus dem Kühlregal, die gesüßte Haselnuss- oder Mandelmilch von Alpro ist köstlich, und der Kokos-Reis-Drink von Provamel ist sehr lecker, allerdings auch gewöhnungsbedürftig mit Kaffee, da eher dünnflüssig, – der ist aber ungesüßt und von Natur aus süß, und absolut perfekt wenn man auf Zucker verzichten will/muss!
    Viel Erfolg! 4 Wochen sind schnell vorbei, und zum Glück ist das vegane Angebot mittlerweile so groß, dass es gut geht!

    • Januar 22, 2017

      Hanna

      Danke für Deine ausführlichen Tipps liebe Sina! Ich werde mich mal durch probieren :)

  • Antworten Januar 22, 2017

    Anna

    Wie ich den zahlreichen Kommentaren entnehmen kann, bin ich nicht die Einzige, die sich auf Deine Posts freuen wird. Ich habe mit Anfang 30 leider auch immer noch mit Pickeln und unruhiger Haut zu tun. Gleichzeitig wird sie immer anspruchsvoller und pflegebedürftiger. Ein Spagat! Ich fände es toll, wenn Du in Deine Posts noch den Ansatz mit rein nimmst, das Problem mit verschreibungspflichtigen Cremes o.ä. zu behandeln. Damit meine ich jetzt keine Medikeule oder Cremes mit Antibiotika o.ä., das wollen wir sicherlich alle nicht. Aber manchmal helfen ja schon Cremes mit ein bisschen Azelainsäure etc. Wenn Du etwas in dieser Richtung machen würdest, fände ich das ergänzend toll. LG und schönen Sonntag

  • Antworten Januar 23, 2017

    jen

    Also ich wage zu behaupten, wenn man sich die „richtige“, gute Milch aus dem echten Bioladen (also nicht netto Bio oder sowas), die nicht länger haltbar ist (ganz wichtig!) kauft und die verwendet, dann tut man sich und seiner Haut nichts böses. Wie bei allem gilt natürlich, man sollte die Mengen nicht übertreiben, aber es trinkt wohl kaum einer 1l Milch am Tag…
    Schlimm sind die Milchprodukte, die nicht homemade sondern künstlich sind. Ich empfehle die Food Rules von Michael Pollan. Die sind simpel und so logisch, dass man danach automatisch klüger isst. Beispiel: Eat foods made from ingredients that you can picture in their raw state or growing in nature. Oder auch Avoid foods you see advertised on television.
    Wer sich daran hält, tut sich viel gutes!

  • Antworten Januar 26, 2017

    Madame Meise

    Liebe Hanna,

    für gewöhnlich beteilige ich mich nicht mit persönlichen Erfahrungen in einem Blog. Hier nun jedoch meine persönliche Geschichte.
    Ich hatte als Jugendliche kaum Probleme mit Pickeln. Natürlich waren da mal welche, aber ein Akneproblem hatte ich nicht.
    Dann wurde ich 21. Und ab da an war alles anders. Ich hab nie an einer großflächigen Wangen-Akne gelitten. Jedoch entstanden regelmäßig rund um den Mund und vor allem unterhalb der Mundwinkel stark ausgeprägte Entzündungen, die tief unter die Haut gingen und deren Abheilung Wochen brauchten. Zudem waren diese Pickel berührungsempfindlich und manchmal sehr schmerzhaft.
    Ich habe begonnen, alles auszuprobieren. Günstige Artikel aus dem Drogeriemarkt, unglaublich teure Markenprodukte, reine Naturkosmetik.. Zudem viele Sitzungen bei Kosmetikstudios zum Ausreinigen etc. Ich war sowohl bei kassenärztlichen als auch privaten Hautärzten. Da hieß es: weniger waschen, nicht berühren, das reicht! Oder an mir wurden lauter oberflächliche Gels und Salben ausprobiert, die allesamt kurzfristig Erleichterung aber nie einen langfristigen Erfolg erzielten. Mein Selbstbewusstsein schrumpfte von Jahr zu Jahr und die Vorstellung, gänzlich ohne Make Up das Haus zu verlassen – unmöglich. Ich war auch bei einer chinesischen Ärztin. Diese war die Erste, die mir eine milchfreie Ernährung empfiehl. Dazu kam der Verzicht auf Schweinefleisch (ich esse eh kein Fleisch), kein Zucker, keine gehärteten Fette und möglichst wenig Rohkost, um den Verdauungstrakt zu entlasten. Das alles lies mich zwar fitter, gesünder und straffer werden – die Pickel blieben. Meine Gynäkologin machte mir wenig Hoffnung: Hormonakne. Wieder die Pille nehmen? Undenkbar. Dann ging ich zu einem neuen privaten Hautarzt. Dieser schenkte mir länger als Andere sein Gehör. Und am Ende einigten wir uns, zu sehen, ob meine körperliche Verfassung es zulassen würde, Aknenormin zu nehmen. Das Medikament wird für gewöhnlich nur Menschen mit schwerer Akne verschrieben. Ich bekam es dennoch, weil er verstand, dass man als Frau Mitte 30 und in leitender Funktion tätig, diese pubertären Male nicht mehr will und ich nachweisen konnte, inzwischen ALLES ausprobiert zu haben. Das Medikament hat eine ellenlange Liste möglicher Nebenwirkungen. Allen voran: es trocknet die Haut und die Schleimhäute massiv aus. Ich bin inzwischen absolute Expertin für Lippen- und Augenpflege. Man muss jeden Monat ein großes Blutbild und einen Schwangerschaftstest machen (man darf in der Zeit auf keinen Fall schwanger werden, das Kind könnte schwerste Missbildungen davontragen). Ich nahm das Präparat 8 Monate, die Nebenwirkungen waren einigermaßen erträglich, und ich muss heute sagen: es war jeden elenden Tag aufgesprungener Lippen und spröder Haare wert: ich habe das erste Mal seit über zehn Jahren seit Monaten keinen einzigen Pickel. Nicht einmal Mitesser zeigen sich mehr. Sicher, bei vielen Menschen helfen konventionelle Mittel – ich bin überglücklich, diesen Weg gegangen zu sein. Milchprodukte esse ich im übrigen weiterhin nicht. Sie fehlen mir nicht und die Belastung meines Körpers mit den Hormonen der Kuh – darauf verzichte ich gern. Viel Erfolg!

  • Antworten Februar 6, 2017

    Kristiane

    Liebe Hanna, wenn ich Dir einen Rat geben kann, dann den, nicht selbst lang herum zu testen sondern als erstes Deine Blutwerte & Co checken zu lassen.

    Dein Arzt kann Dir anhand der Werte sagen ob Du wirklich eine Lebensmittelunverträglichkeit hast. Denn neben der Milch kommen ebenso gut Gluten und x andere Stoffe in Frage. Zucker steht ebenso unter Verdacht. Daneben kann aber auch Dein Hormonhaushalt aus den Fugen geraten sein.

    Als Leidensgenossin (37, hochsensible Haut, periorale Dermatitis) kann ich Dir sagen, dass nur so recht schnell viele Fragezeichen aus dem Weg geräumt werden können. Und Du kannst Dich der Therapie widmen, ohne ins Blaue hinein zu cremen. <3

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