Beauty-Interview mit Susanne Kaloff

Susanne Kaloff – lange kannte ich den Namen nur von meiner Lieblingskolumne in der Grazia und die las ich so gerne und regelmäßig, dass ich manchmal glaubte, Susanne Kaloff bereits zu kennen. Als ich Suse, so darf ich sie nennen, dann das erste mal wirklich traf, verstand ich dann plötzlich, woher die klugen, amüsanten und manchmal wehmütigen Zeilen stammten: Suse ist genau so wie ihre Kolumne, genau so wie ihre Werke. Das kann man übrigens nicht von allen Autoren sagen, denn oft fragt man sich doch, wie die Person, die vor einem steht, tatsächlich das gesagt oder geschrieben haben soll. Sie ist eine Autorin und Journalistin, die keine Überraschung ist, wenn man sie trifft, sondern eine Offenbarung: wunderschön, smart und wortgewandt. Außerdem ist Suse eines: Einzigartig und bezaubernd und dabei verdammt lässig, was sonst nur die french girls hinbekommen.

Suse war früher Stewardess und behauptet heute tollkühn, alles vom Leben auf der Matte gelernt zu haben. Dabei muss ich sofort an den Namasté Baby Sticker denken, den ich neulich auf ihrem Laptop entdeckte. Sie liebt nämlich Kundalini Yoga über alles und lebt dass richtig –  sogar einen eigenen kleinen Altar hat sie in der Wohnung. Sie schafft es, bei all der Spiritualität herrlich erfrischend zu bleiben und wirbelt damit nicht den staubigen Nachgeschmack von Räucherstäbchenerinnerungen auf. Suse ist ein Mensch, bei dem ich mich von Minute 1 an wohl gefühlt habe und die so unheimlich sympathisch ist (O-Ton: „Ich werde gereizt, wenn ich nicht alle drei Stunden was zu Essen bekomme!“), dass ich mit ihr glatt ein weiteres Wochenende in Paris verbringen würde. Dort hatten wir uns übrigens das erste mal getroffen, weshalb ich immer an sie denken muss, wenn ich an der Chanel Boutique in der Rue Cambon vorbei gehe. Aber auch blauer Lidschatten erinnert mich sofort an Suse, denn ich kenne keine Frau, die diese Farbe besser tragen kann als sie. Obwohl wir im Beautyregal nicht besonders viel gemeinsam haben, teilen wir uns die Liebe zu folgenden Dingen: gutes Essen, Mumin Bechern und Romy Schneider. Beneidenswert auch ihr Bild mit Alain Delon, das in ihrem Wohnzimmer steht, gleich neben vielen weiteren kleinen Erinnerungsstücken. Die Wohnung von Susanne Kaloff ist übrigens genau so hübsch und facettenreich wie auf den Bildern und genau so großartig ihr Kleiderschrank, in dem einige echte Schätze hängen.

Eines der besten Mottos die Suse mir mit auf den Weg mitgegeben hat? LET SHIT GO! Das sagt doch alles, oder? Ich könnte sie sofort drücken und stundenlang mit ihr quatschen, denke ich nur an sie. Ich konnte euch diese Frau also nicht vorenthalten und habe sie vor einiger Zeit zum Interview gebeten. Dazu gab es handgerührten Matcha und viele inspirierende Antworten – gespickt mit Lebensweisheiten und Lieblings-Beautyprodukten.

 

Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi

Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi

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Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi

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Ein Nachmittag mit Suse

Hanna, Foxycheeks: Ich verfolge Deine Kolumnen schon seit Jahren – ich muss immer herrlich lachen, grinsen oder schmunzeln. Welche Texte amüsieren Dich? Und gibt es einen Autor, den Du persönlich wirklich lesenswert findest?

Susanne Kaloff: Oh Danke, das freut mich, dass mein tägliches Drama Freude schenkt! Humor hat mir auch schon oft mein Leben gerettet. Ich bin ein großer Fan von Joan Didion (schon bevor sie in der Céline Kampagne mit der riesigen schwarzen Sonnenbrille erschien). Sie ist eine der Schreiberinnen, deren Worte mir im Hals stecken bleiben. Manche ihrer Sätze fassen mich so sehr an, dass ich zusammenschrecke – und gleichzeitig sind sie oft tragischkomisch. Davon finden sich viele in „Das Jahr magischen Denkens.“ Natürlich die wunderbare Ingeborg Bachmann, hach! Aber auch pragmatische Ratgeber wie The New Health Rules von Dr.Frank Lipman mag ich. Das ist ein New Yorker Arzt, der in seiner kleinen Bibel mit Ernährungsmythen aufräumt. Er sagt schlaue Dinge, aber ich kann ihm echt nicht verzeihen, dass er Brot so durch den Kakao zieht. 

Früher habe ich sehr viel mehr Romane gelesen, aber heute brauche ich für eine einzige Seite so irre lange, weil ich über jeden Satz stundenlang nachdenke und ihn auf mein eigenes Dasein anwende. Und dann schlafe ich ein, bevor ich das große Ganze verstanden habe. Ich lese kaum Blogs, Magazine oder Zeitungen, habe weder Facebook noch einen aktiven Instagram Account. Den Fernseher hatte ich das letzte Mal vor einem halben Jahr an. Manchmal befürchte ich, dass die Welt untergeht und ich es verpasse. Ich lebe in einem Baumhaus – oder sagen wir eher: Hinter dem Mond. Es geht mir fabelhaft dort. Interessanterweise bekomme ich die für mich relevanten Informationen dennoch. Der Rest rutscht durch einen Filter, der mich freundlicherweise vor Mist verschont.

 

Namasté Baby! Wie kam es, dass Du zu einem Yogini wurdest? Und wie kann man das in Deinen Augen relaxt leben, für sich haben und entdecken? 

Ach, es gibt ja so viele Dogmen, was ein guter Yogi tun oder lassen soll. Irgendwann fand ich heraus, dass ich mein einziger Guru sein möchte. Niemand soll mir sagen, was richtig oder falsch ist. Das Tolle am Erwachsensein ist doch, dass man sich nahe gekommen ist, sich selbst besser kennt, sein engster Vertrauter, bester Freund und eigener Experte ist, nicht?

Ohne Yoga kann ich mir mein Leben nicht vorstellen, es ist wie Atmen. Es hilft mir, zurückzukommen zu mir, mich zu besänftigen, wenn ich hysterisch bin, mich hässlich fühle oder beides. Vor allem hat es mich in den beinahe letzten zwanzig Jahren eins gelehrt: Außer dem Hier und dem Jetzt gehört dir rein gar nichts. Und das ist verdammt in Ordnung, Täubchen!

 

Kein Kaffee, Matcha-Tee, grüne Smoothies und sehr viel Obst&Gemüse – ist das das Geheimnis Deiner schlanken Figur? 

Haha, nein, ich trinke schon Kaffee, du erlebst mich nur gerade während einer heiligen Phase. Ich mache das so alle drei Monate (schwöre auf das 10-Days-Detox-Set von The Organic Pharmacy, weil das easy und wirkungsvoll ist). Ich gehöre nämlich trotz Yoga und allem Pipapo immer noch zu den Frauen, die sich, ohne mit der Wimper zu zucken, eine Flasche Wein hinter die Binde kippen oder eine Tüte Haribo-Colorado runterschlucken können. Ich habe herausgefunden, dass Disziplin nicht mein Thema ist, darin bin ich Profi. Wichtig für mich ist Integration: Man muss auch seine Dämonen umarmen! Ich vertraue meinem Geist und meinem Körper, wir wissen beide, was gut für mich ist. Weder habe ich eine Waage, noch schere ich mich um Kalorien. Vielleicht ist das Mindset wichtiger als das, was man tatsächlich isst. Es gibt also kein Geheimnis: Viele gute Fette (Avocado, Nüsse, Olivenöl und auch Butter), viel Obst und Gemüse, grüne Smoothies im Sommer, Dal im Winter, aber ich esse auch Fleisch, Croissants, Pasta und Pizza. Tatsächlich alles, worauf ich Lust habe.

Dreimal die Woche gehe ich zum Yoga, und fahre sehr viel mit dem Rad,  das ist ausreichend. Und Matcha, ja, den liebe ich, wie auch anderen grünen Tee. Der hat schön viele Antioxidantien und regt an, ohne mich aufzuregen. Auf Kaffee reagiere ich so, wie andere Menschen auf Koks. Also besser nur in kleinen Dosen. Am Ende des Tages glaube ich aber, dass jeder irgendwie gedacht ist und man sich mit dem anfreunden muss, was ist. Und dünn zu sein, bewahrt einem ja auch nicht davor, Dinge an sich selbst nicht zu mögen. Die größte tägliche Herausforderung ist für mich, mich selbst zu lieben, egal, wie ich aussehe oder wie bescheuert ich mich fühle. Das ist an manchen Tagen schwerer als eine seitliche Krähe hinzubekommen. Amen!

 

Wo kann man in Hamburg gut mit einer Freundin und wo mit seinem Lover essen?

Ins Carmagnole kann man immer (außer Montags) und mit jedem gehen: mit dem ersten Date, seiner Mama, betrunkenen Freundinnen oder seinem Kind. Man bekommt dort Sardellen auf Brot, Artischocken, Merguez Frites, trifft auf Exfreunde in weiblicher Begleitung, fühlt sich spätestens nach zwei Pastis wie in Paris und denkt: Pfff! Das Leben ist geil. 

Wenn ich keine Hipster sehen, aber lecker essen möchte, ziehe ich das Maharaja vor, mein Lieblingsinder auf dem Kiez. Dort ist es brüllend heiß, das Essen ist köstlich und wärmt von innen. Der Mangoschnaps zum Abschluss gibt dir den Rest. 

 

Wenn ich das mal so sagen darf: Deine Haut sieht super aus! Hast Du eine fixe Hautpflege-Routine und Produkte, auf die Du schwörst?

Danke, früher hörte ich immer, dass ich mich freuen soll über meine fettige Haut, dann bekäme ich später auch weniger Falten. Heute habe ich Falten UND Pickel, haha, aber es macht mich nicht verrückt. Ich verwende organische Pflege von Kopf bis Fuß. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Mascara habe ich immer noch keine gefunden, mit der ich nach paar Stunden nicht wie ein Pandabär aussehe. Und gegen den Dior Addict Lip Maximizer Gloss bin ich an manchen Tagen einfach machtlos.

Ich liebe Öle (fürs Gesicht zum Beispiel das Pheonix Facial Oil von Herbivore oder das Beauty Elixir 1 von Kypris, das riecht wundervoll nach Rose. Zum Abschminken nehme ich Kokosöl, kalt gepresst und in Bio-Qualität – das gleiche, das ich auch zum Kochen verwende. Oder die Carrot-Butter von The Organic Pharmacy. Ab und zu eine Maske, z.B. die Universal Mask von Dr. Alkaitis. Für den Körper wechsle ich zwischen der Coconut Bodymilk von Eco by Sonya, dem Sweet Vanilla Dry Oil Spray von The Organic Pharmacy oder den Weleda-Ölen.

Make-up benutze ich keins, sondern immer nur Sheer Tint von Organic Glam, darunter leuchtet die Haut nämlich noch durch und glänzt, was ich hübscher finde als einen abgepuderten Look. Deshalb kommt mir auch nur Cremerouge auf die Wangen – am liebsten von Kjaer Weis oder Tata Harper.

 

… und jeden Tag Sonnenschutz – Yes or No?

Oh nein, ich weiß, dass das immer alle sagen, aber ich finde das total klebrig und übertrieben. Im letzten Sommer habe ich das federleichte Pina Colada Spray von Coola entdeckt, das ist der Hit. Fürs Gesicht nehme ich aber lieber eine organische Creme mit hohem LSF, auch wenn man damit immer so lilienweiß aussieht wie Michael Jackson. 

 

Apropos Routine: Was mich wahnsinnig interessiert sind Deine Rituale – Ölziehen und Co. Für mich Neuland!

Das Ölziehen ist eine super Sache, normalerweise mache ich das mit Kokosöl, aber dann bekam ich mal das Oliveda Mundziehöl geschenkt und war hin und weg. Das schmeckt nach Minze, und wenn man das Öl so circa 10-15 Minuten hin- und hergeschwenkt hat im Mund, spuckt man es aus und fühlt sich wie ein Model. Also nicht wie Kate Moss, eher so sauber wie Karlie Kloss. Soll super sein für Zähne, Zahnfleisch, Haut, ach einfach für alles. Wichtig: nicht in den Abfluss spucken, das Zeug ist hochgiftig. Ich nehme immer ein Stück Küchenpapier, man muss nur geschickt vorgehen, sonst landet die Bakteriensuppe auf dem Fußboden (ich spreche aus Erfahrung). Danach Zunge mit einem Ayurveda Zungenschaber reinigen und zack: neuer Mensch.

Präventiv mache ich noch morgens Neti-Pot, also Nasenspülung mit warmem Salzwasser. Vor allem, wenn es kälter wird, ist das gut gegen sämtliche Erkältungsviren. Außerdem atmet man danach tiefer und freier: Just breath. Schließlich eines der wichtigsten Mantren in jeder Lebenslage. 

 

Erzähl doch mal bitte: Wie funktioniert das mit diesen Shampooseifen, von denen Du neulich geschwärmt hast?

Ja, das ist die organische Haarpflege-Linie Your loving nature der Hairstylistin Marion Garz aus Berlin. Es gibt zwei Naturseifen, mit denen man die Haare wäscht – plus einer leichten Spülung. Die brauche ich aber kaum noch, weil die Haare viel geschmeidiger werden mit dem Shampoobar. Gleich nach dem ersten Mal haben mich mehrere Freundinnen begeistert gefragt, warum mein Haar so gut aussieht. Es wird damit griffig und irgendwie trotzdem schön weich und verliert nicht den natürlichen Schwung. Man könnte glatt von Wellen sprechen. 

 

Jetzt muss ich natürlich fragen: Wo gehst Du zum Frisör?

Dem einzigen Mann, dem ich tausend Prozent vertraue, ist Ersan, my love! Er arbeitet bei Martin Max in Hamburg und ist leider kein Geheimtipp mehr, nachdem ich Esel allen Freundinnen, Kolleginnen, Bekannten und Wildfremden seine Nummer gegeben habe. Ein ziemlich dusseliger Fehler, wie sich immer wieder zeigt, wenn ich versuche, einen Termin zu bekommen. Aber er macht nicht nur die besten Paintings und Schnitte, sondern versteht ohne viel Geschwafel, was ich will: So mühelos sexy aussehen, als käme ich gerade aus dem Bett. 

 

Körperöl, Duftkerzen & Co. – was brauchst Du alles zum Wohlfühlen?

Duftkerzen sind ein Luxus, auf den ich nur schwer verzichten kann, obwohl sie beinahe mittlerweile ja so teuer sind wie eine Reise in den Himalaya. Die Dark Rum von Malin +Götz ist grad mein Favorit.

Die beste Maniküre in der Stadt gibt’s bei Fulda (Hartungstraße 20, Hamburg). Egal, wie geschickt ich mich auch anstelle, es sieht nie so fantastisch aus wie bei ihr!

Massagen mache ich komischerweise nie, warum eigentlich nicht? Hmmh, muss ich mal ändern. Aber immer wenn mal was verspannt ist, das mit Yoga nicht weggeht, suche ich die Osteopathin auf. Darauf schwöre ich. Leider habe ich keine Badewanne mehr in der neuen Wohnung, bitte lass uns schnell das Thema wechseln, ich fange sonst an zu heulen….

Und dann glaube ich noch an die tiefenwirksame Reinigung einer regelmäßigen Colon-Hydrotherapie. Frauen reden ja nicht so gerne über dieses Thema, aber ein sauberer Darm verbessert die Laune enorm. Ich gehe mindestens zweimal pro Jahr zu Suravi Wolf. Und nö, es ist nicht peinlich, eher amüsant – und danach fühlst du dich wortwörtlich wie neugeboren!

 

Interessiert mich natürlich immer brennend: Welches Produkt ist IMMER in Deiner Handtasche und welches Produkt ist der ultimative Life Safer in Deinem Leben?

In meiner Tasche ist immer das Expression Treatment von The Organic Pharmacy – das ist so was wie pflanzliches Botox. Außerdem: Die Handcreme von John Masters oder Dr.Hauschka und das Lavendelspray von Dr.Brommer, um die Hände zu desinfizieren – diese ganzen anderen chemischen Lotionen sind mir hochsuspekt. Der Lebensretter ist das Jivamukti China Gel gegen einen verspannten Nacken und eine dröhnende Rübe. Und was ich immer griffbereit haben muss, sind Haargummis, am liebsten von Scoopy Loop. Ohne Dutt dreh’ ich nämlich manchmal durch.

 

Ich bin mir sicher, dass meine Leser gerne ein paar Shoppingtipps von Dir hätten. Wo findet man die großen und kleinen Schätze, die man in Deiner Wohnung findet?

Markanto ist ein Online Shop für Designteile, den ich sehr mag, dort findet man von den Fornasetti Tellern bis zu größeren Stücken wie das String Regal, den Ilmari Tapiovaara Küchentisch oder die „Handgranate“ Pendelleuchte A 110 von Alvar Aalto. Ich stehe auf finnisches Design aus den Fifties! Kleinere schöne Vintage Dinge gibt’s bei Stue in Berlin (dort habe ich auch meinen Schreibtisch gekauft) oder bei Pale in der Hartungsstrasse – erst kürzlich zufällig entdeckt, weil meine Maniküre-Frau direkt daneben ist. Auch sehr toll: Bon Voyage – ein neuer Interieur-Laden in Hamburg.

 

Und wo bekommt man so wundervolle Kleider? WO shoppst Du gerne?

Die schönsten Kleider sind Vintage, ich bin eigentlich kein Fan von Secondhand-Klamotten, weil die immer so nach nassem Hund riechen, aber manche sind so schön, dass der Geruch sekundär ist. Das Rotbestickte stammt wohl aus Afghanistan, ich fand es bei Lila in Hamburg, die indischen Hippiekleider findet man ganz gut in Etsy Shops. Wer auch eine sensationelle Auswahl an feinen Vintage Stücken hat, ist Sonia Spampinato, die einen POP-UP Store in Berlin hat: The Golden Circus. Dort ist auch mein Kimono aus den 50er Jahren her. Und für brandneue Teile ist meine Lieblingsadresse Anita Hass.

 

Am Ende eine Frage, über die ich so gerne selbst nachdenke: Was ist neu und gut – was ist alt und schlecht?

Okay, nicht ganz neu, aber zum Sterben schön ist: 1. der Lammfellmantel von Closed und 2. Der Film „A bigger Splash“. Sah ihn erst neulich auf dem Rückflug von New York. Tilda Swinton ist eh immer ein fantastischer Anblick, der mich fertig macht. Aber der Moment, wenn Ralph Fiennes als Harry zu dem Stones Song „Emotional Rescue“ tanzt, ist der größte. Wenn man das sieht, hat man keinen Zweifel mehr daran, was Menschen attraktiv macht: Sich nichts zu scheißen! 

Alt und schlecht? Damit beschäftige ich mich nicht wirklich, haha.

Danke für das Interview & den schönen Nachmittag, liebe Suse!

Aktuell schreibt Susanne Kaloff für die verschiedene Print- und Onlinemagazine,
hat eine sensationell gute Kolumne auf Refinery 29,
postet tolle Texte für den Anita Hass Blog
und schreibt weiterhin ihre bekannte Kolumne für die GRAZIA (Print).

Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi

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Beauty Interview Susanne Kaloff / Foxycheeks Hanna Schumi

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23 Comments

  • Antworten Dezember 13, 2016

    Corinna

    Was für ein interessantes und positives Interview und was für schöne Worte von einer tollen Frau. Lange schon habe ich kein Interview mehr in einem Rutsch gelesen, hier ging es mir anders :)

  • Antworten Dezember 13, 2016

    Nicole

    Lieblingsfrauen: Hanna und Susanne ❤️

  • Antworten Dezember 13, 2016

    rosa

    Liest sich wunderbar, danke!
    Woher ist denn das schöne Kleid, das sie auf den Bildern trägt?

  • Antworten Dezember 13, 2016

    Magdalena

    Ich kommentiere nicht oft, aber super schönes, erfrischendes Interview mit Aussagen, die man nicht überall liest/hört. Die Liebe zu Ingeborg Bachmann teile ich übrigens mit ihr <3

  • Antworten Dezember 13, 2016

    Sam

    Frau Kaloff ist der einzige Grund für mich, Grazia zu lesen. Ich finde Ihre Texte soooo erfrischend, ehrlich und lebensklug- da glaube ich sofort, dass das Gespräch ein Genuss war ( wie der für mich, eben jenes zu lesen). Merci!!!

  • Antworten Dezember 14, 2016

    christine schneider

    Kann mich den bisherigen Kommentaren nur anschließen: tolles Interview, inspirierende Frau, gibt mir Denkanstöße und weckt- leider- auch den Wusch sofort die empfohlenen Produkte zu haben, inkl. der schönen Kissen ;))

    Chris

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Tine

    Tolle Frau und wunderschöne Wohnung!

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Simone

    Liebe Hanna, das ist ein sehr interessantes und inspirierendes Interview. Einiges habe ich zum ersten Mal gehört und musste sofort im Internet danach suchen, weil ich es richtig spannend finde. Und die Bilder dazu sind wunderbar!

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Nicole

    Eine tolle Frau, die so eine Gelassenheit ausstrahlt – wow!
    Ich bin verzaubert und auch die Details aus der Wohnung.

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Christina

    Ein sehr erfrischendes und motivierendes Interview! Die Bilder sind auch super!
    Solch eine Grundeinstellung und positive Sicht der Dinge hätte ich auch gerne ;)

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Lisa

    Extrem sympathische Frau! Und endlich mal eine super Wohnung, die authentisch rüberkommt und nicht so kolinisch ist wie die meisten anderen auf Blogs präsentierten Wohnungen!

  • Antworten Dezember 14, 2016

    Anna

    Spannende sympathische Frau! Das Shampoo von Marion Garz kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Ich kenne sie und ihre Produkte seit Jahren und benutze nichts anderes. Für mich muss es das gelbe Shampoo sein, das himmlisch duftet und danach die extreme Creme für meine trockenen Locken. Eine Offenbarung. Meine Haare haben sich total verändert, seitdem ich das ausschließlich benutze :)

  • Antworten Dezember 15, 2016

    Sarah

    Tolles Interview – sehr symphatisch!

  • Antworten Dezember 15, 2016

    Mica

    Hach, was für ein herrliches Interview mit einer wunderbaren Frau! Ich lese die Grazia seit Jahren, Woche für Woche und ertappe mich oft bei dem Gefanken: was Susanne wohl denkt/ wie es ihr ergeht? Ihre offenen und berührenden Texte sind nämlich so geschrieben, dass es mir manchmal so vorkommt, als lese ich die Worte einer Vertrauten. Da ist es natürlich besonders toll, einen so schönen Einblick zu erhalten. Vielen Dank dafür! :-)

  • Antworten Dezember 15, 2016

    Freya

    Tolles Interview und so tolle Tipps für Naturkosmetik. Super!

  • Antworten Dezember 15, 2016

    Cathérine

    Liebe Hanna,
    ich ziehe vor Dir meinen Dir immer noch nicht nachgekauften Hut! Dieses Interview ist das BESTE, was ich lange gelesen habe. Deine bezaubernde, charmante und smarte Interviewpartnerin, der flow im Interview, die Bilder….alles magnifique!

    Danke dafür aus Dortmund
    Cathérine

  • Antworten Dezember 17, 2016

    Iris

    Wunderbare Frau!!!!

  • Antworten Dezember 19, 2016

    Milli

    Wie schön ! ich könnte dieses Interview immer und immer wieder lesen ! Mich würde brennend interessieren , welche Mascara Susanne benutzt ?

    Liebe Grüße auch aus Hamburg , Milli

  • Antworten Dezember 21, 2016

    Katrin

    Hallo Hanna,
    das ist ein wirklich schönes Interview; entspannt, interessant und inspirierend.
    Liebe Grüsse, Katrin

  • Antworten Dezember 22, 2016

    Suse Kaloff

    Danke von Herzen für diese lieben, schönen und wohlwollenden Kommentare, habe mich sehr darüber gefreut!

    Das Kleid ist von &Other Stories, glaube, aus dem vorletztem Sommer.
    Mascara: Ich nehme die „no smudge“ von Bobbi Brown, weil sie nicht schmiert. Aber werde noch mal die von Kjaer Weis ausprobieren, die hatte ich noch nicht… :)

    Frohe Weihnachten und ein mutiges neues Jahr für alle!

  • Antworten Dezember 28, 2016

    Sonja

    Bin schon lange ein großer Fan von euch beiden, hab das Interview aber gerade erst gelesen und bin geflasht! Bezaubernde Fotos, interessante Fragen und tolle Antworten! Kompliment!!!

  • Antworten Januar 3, 2017

    katja

    es ist so schön! Eine Wohltat, ganz ehrlich – interessantes Interview, freshe, strahlende und kluge Frau und eine Wohnung, die Persönlichkeit und Vielschichtigkeit ausstrahlt. Wunderbar. Dankeschön!

  • Antworten Januar 8, 2017

    Franziska

    Wunderbare Frau, wunderbares Interview. Und bitte, wo gibt es diesen großartigen Couchtisch?

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