My temple, my moon

Harvest Moon Soja Drink

Heute bin ich sehr ehrlich. Ich trinke HARVEST MOON Erdbeer Orange und gebe zu, dass ich mir momentan viele Gedanken um meine Ernährung mache. Das ist vielen Impulsen zu „verdanken“, ich komme gerade von einem Großeinkauf nach Hause.

Was tut meinem Körper gut? Was braucht er? Sollte ich weniger Weizen essen, abends Kohlenhydrate weglassen? Sollte ich lieber viele kleine Mahlzeiten essen, anstatt 3 „großer“? Wäre nun der richtige Zeitpunkt da, auf vegan umzustellen? Je mehr ich drüber lese, desto mehr Fragen habe ich. Eine Theorie überholt die nächste, ein Erfahrungsbericht imponiert mir und fast wäre das Clean Eating Buch im amazon-Körbchen gelandet, bevor ich mich fragte: „Brauch ich das alles?“

Aber was ist das „alles“? Ein Entsafter, ein neues Kochbuch, einen Ernährungsplan oder Proteinshakes? Kann ich bei meiner Mama das easy-going-Phänomen bewundern, je älter sie wird, habe ich das Gefühl, dass die Menschen um mich herum mit steigendem Alter mehr über das Thema Ernährung nach denken und sich sogar manchmal verbeißen. Als ich 14 war beschloss ich Vegetarierin zu sein. Ich mochte Fleisch schon als Kind nicht besonders, als ich dann den Punkrock entdeckte und um mich herum Leute vegan und straight edge wurden, strich ich Fleisch bewusst aus meinem Speiseplan. Das ist nun 15 Jahre her. Letzte Woche schlug ich ein Ei auf und starrte auf einen klitzekleinen Embryo. Er war zugegeben wirklich sehr klein, aber man konnte erkennen, was ich immer verdränge: ein Ei ist ein kleines Hühnchen und wer strikt vegetarisch lebt, müsste das auch weglassen. Wenn Rührei nicht so verdammt lecker wäre!

Das VEGAN nun irgendwie ein „Trend“ geworden ist, finde ich ehrlich verrückt. Früher waren Veganer Freaks, ich erinnere es noch so genau, die kopfschüttelnden Menschen und die Veganer selbst, die damals auf uns sehr pingelig und wählerisch wirkten. Heute scheint es, kann jeder machen was er will, die Restaurants sind gewohnt Sonderwünsche aufzunehmen, die Cafés führen Soja- und Hafermilch ganz selbstverständlich und als ich heute bei EDEKA stand, konnte ich dem wahr gewordenen Fakefleisch-Traum kaum glauben. „Vegan“ Aufkleber finde ich mittlerweile immer häufiger und selbst in einer kleinen Konditorei in Lübeck, prangerte neulich eine Tafel an „Wussten sie, dass viele unserer Kuchen vegan sind?“

Irgendwie freue ich mich über das alles und irgendwie werde ich zum Klugscheißer. Ich darf es laut sagen: viele verzichten mit dem Trend auf tierisches, weil sie abnehmen möchten. Das ist erst mal nicht verwerflich, ich leben sowieso nach dem Motto „jeder nach seiner Façon„. Aber Leute, ich kenne einen Veganer, der ist schrecklich dick. Er ist gerne Chips, kauft sich Fake-Käse und badet quasi in Öl, denn Frittiertes schmeckt. Aber er ist vegan aus Überzeugung. Er will die Massentierhaltung nicht unterstützen, kein Ei der Henne (man ziehe sich mal rein, was das eigentlich ist) verspeisen und streicht sich auch keinen Honig aufs Brot, wobei ich die Argumentation noch nie verstanden habe. Aber konsequent ist konsequent und ich sagte doch – jeder nach seiner Façon…

Mein veganer Zwispalt, wie ich ihn mittlerweile nenne, bleibt ungelöst. Freude über das Angebot und böse Blicke (ich kann ziemlich böse schauen!) wenn sich ein Vegan-Neuling dann doch mal ein Steak gönnt. Ein Ausrutscher, wie eine Stück Schwarzwälderkirsch bei einer Diät. Ja, steht mir gar nicht zu, so zu gucken. Bleib erst mal lieber in meinem Glashaus.

In meinem Glashaus rumort es seit einiger Zeit, wenn ich Milch trinke. Yoghurt und Quark gingen noch nie, da bekomme ich alleine vom Drandenken schon einen 9-Monatsbauch. Ich habe es lange ignoriert, testen lasse ich mich sowieso nicht. Aber als ich nach einem Kaffeekränzchen nach 3 Milchkaffees mit Bauchkrämpfen und den anderen unschönen Symptomen im Bett lag, habe ich auch der Milch endgültg abgeschworen. Muttermilch, wohlgemerkt. Früher galt das noch als gesund, als wichtig und Grundnahrungsmittel, heute trinken immer weniger Kuhmilch, liegen auch mit Bauchschmerzen im Bett oder erklären laut im Freundeskreis auch laktoseintolerant zu sein.

Als ich neulich auf einem Event war, dass mit einem schönen Abendessen begonn, bekamen wir serviert, was wir wenige Tage davor angegeben hatten: 3 mal vegetarisch, 2 mal vegan, einmal ohne Käse, einmal ohne Weizen und einmal der Nachtisch ohne Fruchtspiegel, weil Fructose. Die arme Kellernin spielte Memory mit uns und versuchte sich vergeblich alles zu merken – doch kaum hatte sie die Karte richtig aufgedeckt, schoss ihr ein „Ach, ich hätte auch gerne die Spaghetti! Sind die denn auch ohne Gluten?“ Ich hätte ihre Stirnfalten gerne mit Peter Thomas Roths sauteuerem Antifalten-Serum gekillt.

Versteht mich nicht falsch, ich möchte nichts anzetteln. Ich lag ja selbst mit besagten Bauchkrämpfen im Bett und da ich nichts gegessen hatte, wusste ich, wer der Übeltäter war. Ich sage jetzt selber immer „Bitte ohne Milch!“, aber das kann man immer SO oder SO sagen. Sind wir alle empfindlicher geworden? Oder hören wir 2014 nur mehr auf unseren Körper? Warum nervt mich das manchmal so sehr, obwohl es ja wunderschön ist, seinen Körper so viel Aufmerksamkeit zu schenken? Hat man früher einfach was weggelassen und braucht heute unbedingt Ersatz dafür? Allergien sind Allergien keine Frage! Wenn ich eine Histamin-Allergie habe, wäre auch nicht zu spaßen – ich bin mir übrigens nicht sicher, ob es bereits so ist. Wenn ich bestimmte Sorten Alkohol trinken, habe ich große rote Flecken auf Hals und Dekolleté, meine Herren, sieht das abgefahren aus.

Das große Thema, ihr seht, ich mache mir wirklich viele Gedanken, gipfelt in meinem Kopf dann endgültig beim „Weglassen“ – Verzicht auf Bestimmtes für den Superbody. Schlank im Schlaf lässt morgens Eiweiß und abends Kohlenhydrate weg, mein Trainer schwört auf die Anti-Weizen-Taktik (Buchtipp: Weizenwampe von Dr. med. William Davis) und wenn man den knackigen Mädels bei Instagram (übrigens auch so ein Phänomen, wenn man sich da mal durchklickt, tut sich eine riesige Fitness-verrückte Welt mit wahnsinnig disziplinierten Ladies auf!) glaubt, dann ist Clean Eating und ein Ernährungsplan „the key“. In meinem Hirn schwappt alles zusammen… Mir wird wirklich etwas schwindelig, so viele Ernährungskonzepte gibt es, so viele Verbote, Regeln, so viele wunderbare Ideen (Clean Eating) und neumodische Gimmicks (kohlenhydratarme Kekse, zuckerfreie Schokolade). Meine Mama würde jetzt sagen: Bewege Dich mehr, als das, was Du isst und esse gesund. Punkt.

Was ich eigentlich sagen wollte? Das weiß ich doch längst nicht mehr! Ich bin nur manchmal gar nicht so souverän, wie ich da gerne wäre. Ich weiß, dass laut TCM Gurken kühlen und Tomaten wärmen, ich weiß, dass ich nie nie nie für immer auf Chips verzichten könnte und dass ich neben schwachen Momente viele Abende habe, wo ich einfach lebe, Prosecco in rauen Mengen in mich schütte, nachdem ich Pommes in Knoblauchdips geschwenkt habe. Herrlich! Aber auch herrlich, auf seinen Bauch zu hören, die Süßigkeiten zu hinterfragen, abends einen Salat zu essen und sich morgens leicht wie eine Feder zu fühlen. „Nichts schmeckt so herrlich wie Schlanksein.“ hat Kate Moss mal gesagt. Hat sie denn schon mal den Spicy Carrot Cake von Cupcake Berlin gegessen?

Nichts desto trotz mache ich mir viele Gedanken. Wie ich meinen Kaffee jetzt trinken soll, wie ich weiter ohne Ei mache und wie ich straffer werde. Ein bisschen an der Ernährungs müsste ich schon drehen. Drei verschiedene Ernährungsfragen, ein Körper. Von verschiedenen Anbau-Techniken, von reiner Bio-Qualität und den verschiedenen Standards unserer Ernährung mal ganz zu schweigen. Es ist ein großer Gedankenkreis, den ich ab und zu aufmache und merke, dass ich nicht alleine damit bin. Und die Impulse von außen machen es noch schlimmer. Neue Kochbücher, neue Ansätze, neue Ideologien, gekreuzt mit dem „back to basic“ Gefühl, dass mich dann immer wieder rettet. Vollkorn, viel Gemüse, viel trinken. Eines steht fest: my body is my temple und ich werde weiterhin fest drauf aufpassen. Ich kenne eigentlich meine Grundsätze und wenn ich mal nur auf mich höre, bin ich wieder bei „normaler“ gesunder Enährung, bei einem Grundwissen, auf das ich mich verlassen kann.

Wie geht es Euch? Habt ihr auch das Gefühl, dass das Thema immer größer und komplexer wird? Habt ihr auch Phasen, in denen ihr das alles nicht so easy sehen könnt und nicht wisst, wohin mit Euch – um dann wenig später wieder bei Euren alten Grundsätzen zu landen?

Harvest Moon Soja Drink

Was mir momentan sehr schmeckt und sehr gut tut ist der Soja Shake von Harvest Moon, hergestellt von Whollees Hamburg. Habe ich neulich bei Budni (dm) entdeckt und feiere nicht nur das entzückende Design, sondern den super fruchtigen Geschmack, der nicht nach „schon mal durch den Schuh gezogen“ schmeckt, was ich bei vielen Soja-Drinks empfinde. Herrlich und bauchschmerzenfrei.

22 Comments

  • Antworten März 15, 2014

    Charlotte

    Liebe Hanna, was ich weiß kühlen Tomaten laut TCM genauso wie Gurken….

  • Antworten März 16, 2014

    Svenja

    Liebe Hanna, ich lese deinen Blog sehr gerne, jedoch fallen mir bei jedem Artikel gravierende Grammatik- und Rechtschreibfehler auf. Dekolete und konsiquent sind nur zwei davon. Ich bin selbst Journalistin und womöglich etwas mäkelig, aber das sind halt leider keine simplen Vertipper. Zum Teil, wie in deinem vorherigen Artikel, weiß man gar nicht, was du sagen willst („Ich erinnere in den Papetierien Mafalda und in den Beautyläden viele Seifen und Collistar“).

    Schon öfter habe ich gelesen, dass das in den Kommentaren angemerkt wurde, daher: Bitte lass deine Artikel vor dem Veröffentlichen nochmal querlesen. Das schaut einfach professioneller aus!

    • März 16, 2014

      Hanna

      Liebe Svenja, Du beobachtest mich sehr genau. Danke für Deine Kritik und die Anmerkung, ist korrigiert. Ich werde drauf aufpassen!

  • Antworten März 16, 2014

    Bina

    Liebe Hanna, ich merke auch, dass sich die Menschen mehr denn je mit dem Thema Ernährung beschäftigen und weil ich wie du mit 14 Jahren Vegetarierin geworden bin, finde ich das eine erfreuliche Entwicklung. Damals war es in „normalen“ Restaurants nicht einfach, ein vegetarisches Gericht zu bestellen. Heute finden viele vegan nicht mal mehr ungewöhnlich. Und so ernähre ich mich auch überwiegend. Ja, ganz konsequent bin ich nicht – in Urlauben oder bei Einladungen esse ich manchmal vegetarisch, damit es nicht zu kompliziert wird. Aber insgesamt kann man das doch als eine positive Entwicklung werten. Viele Menschen machen sich natürlich in erster Linie Gedanken um sich selbst. Was ihnen guttut, was hilft, damit ihre Körper fitter und straffer werden. Aber die Tiere werden es uns in erster Linie danken, wenn endlich der Wahnsinn mit der Massentierhaltung aufhört. Und du hast es so schön geschrieben: eigentlich muss man sich wirklich mal bewusst machen, wie absurd es ist, Eier zu essen und Kuhmilch zu trinken. Für das Rührei-Problem gibt es übrigens eine Lösung – und auch noch eine sehr leckere: http://stryletz.com/2013/06/02/veganes-ruhrei/
    Liebst, Bina

  • Antworten März 16, 2014

    Svenja

    Vielen Dank! Ansonsten finde ich übrigens, dass dein Blog einer der besten im Beautybereich ist. Vor allem die Bilder sind wunderschön und die Produkte, die du vorstellst, bewähren sich wirklich. Ich schaue gern bei dir vorbei.

  • Antworten März 16, 2014

    Katy

    Ich finde es grundsätzlich wunderbar, dass sich immer mehr Menschen um Ernährung und Gesundheit Gedanken machen. Eine positive Entwicklung und ein Thema, das auch mich immer mehr beschäftigt.
    Allerdings habe ich das Gefühl, dass einige (viele?) Menschen verrückte Ernährungsgewohnheiten instrumentalisieren, um ihrem Wunsch nach mehr (vermeintlicher) Individualität nachzukommen. Ich esse glutenfrei = ich bin besonders usw.
    Mein Credo lautet: Alles in Maßen, und damit fährt man in meinen Augen am allerbesten. Wer sich informiert und seine Nahrung mit Bedacht wählt, der darf auch mal über die Stränge schlagen. Wer sich zu viel versagt und zu viel über Essen nachdenkt, wird am Ende vielleicht gesünder, aber nicht unbedingt zufriedener sein…

    • März 19, 2014

      Hanna

      Liebe Katy, absolut! So sehe ich das auch.

  • Antworten März 17, 2014

    Nora

    Meiner Mutter sagt genau das gleiche wie deine: ISS gesund und genug aber bewege dich eben auch. Und wenn man sich etwas gönnt, dann tus bewusst und lass es nicht in fressorgien ausarten.
    Ich muss dir ganz ehrlich sagen, das Gefühl nach dem Sport oder/und wenn man sich einige tage gesund ernährt und sich gleich fit und energiegeladen fühlt, ist wundervoll.Nichtsdestotrotz passt vieles dieser neuen Theorien nicht in meinen persönlichen Lebensplan. Klar, meine Motivation vegan zu leben, ist auch einfach nicht gegeben. Trotzdem versuche ich das zu tun, was mir gut tut und schon auch mal den eigenen Schweinehund zu bezwingen, denn Disziplin wird mir ewiglich schwerfallen. Und natürlich habe ich auch die Umwelt und die Generation nach mir im Kopf und versuche an stellen zu verzichten, zum beispiel gibts nur 1x die Woche fleisch und plastiktüten sind verboten. In jedem fall denke ich, dass du sojadrinks in Mengen trinken und so gesund leben kannst wie du willst. Wenn du dir die ganze zeit über alles, was du isst, Gedanken machst, wird es irgendwann krankhaft und man stresst sich und da helfen dann auch keine Shakes und Kapseln mehr. Jeder soll machen und tuen wie er will und kann, aber gerade in der schlankheitsthematik sollte man Sehrsehr aufpassen, denn nur weil es bei einem anderen Menschen passt und funktioniert(davon abgesehen, dass es ja nicht mal gegeben ist, dass die dünnen Menschen glücklicher sind), heißt das noch lange nicht, dass das Konzept und der Lebensstil auch zu dir passt.
    Vielleicht sind die mütter da gelassener, weil sie älter sind und sich früher genug gedanken über diese Themen gemacht haben. Unter dem Strich denke ich, dass man eh ein Gewicht und eine bestimmte Statur hat(,was keinerlei Ausrede ist) und dass man diese definieren kann, aber eben nur in einem gewissen Rahmen, danach wird der Aufwand zu groß (wenn auch nicht unschaffbar).
    Wenn ich allerdings Bock habe auf ein veganes Gericht oder extrawünsche, dann bestelle ich das halt, die Restaurants sind ja auch nur Dienstleister, das ist eben der kleine Luxus, den man sich gönnt. Man sollte dabei nur höflich und vor allem entspannt bleiben!

    • März 19, 2014

      Hanna

      Dein letzter Satz ist super, simpel und so war: die Freundlichkeit sollte man sich sowieso immer bewahren! Danke für Dein Kommentar Nora!

  • Antworten März 19, 2014

    Claudia

    Liebe Hanna, ein sehr schöner und zeitgemäßer Text, den Du da geschrieben hast. Auf der Suche nach dem „richtigen Weg“ verliert man sich gegenwärtig schier in den Philosophien, Geschäftsideen, Ideologien. Überhaupt Ideologien: schnell wird diese Suche leider auch zu einer fanatischen Quasireligion. Deinem wunderbaren Dreisatz „Vollkorn, viel Gemüse, viel trinken“ würde ich vielleicht noch hinzufügen: Herkunft und Herstellungsart, die – so weit, wie man es (sich) leisten kann – verantwortungsvoll (und liebevoll) dem eigenen Körper, der Umwelt, dem Tier und der Gesellschaft gegenüber ist. Aber nur nicht fanatisch werden, das gibt verbissene Fältchen :)

    • März 19, 2014

      Hanna

      Claudia, danke für Deinen schönen Kommentar! „Verantwortungsvoll“ ist ein schönes Wort, das mit dem eignen Körper oft vergessen wird. Genau deswegen ist mir meine BODY Rubrik so wichtig und werde ich auch in nächster Zeit ausbauen. Das ist so ein großer Teil von SCHÖNHEIT! :)

  • Antworten März 19, 2014

    Claudia

    Achja, gerade ist mir spontan diese Liste von Deiner „Landsmännin“ Katharina Weiser eingefallen, die irgendwie auch so seitlich an diese Thematik dran passt: http://www.esskultur.at/index.php/2009/12/11/10-tage-10-listen-unbequeme-themen/

  • Antworten März 23, 2014

    anie

    Über das Thema habe ich mir auch schon öfters den Kopf zerbrochen, und ohne das ich das Gefühl habe beeinflusst zu werden habe ich mich entschieden mehr vegan zu essen. Ich habe mich nicht auf eine 100% vegane Ernährung entschieden, aber muss man das denn? Gibt es nur schwarz oder weiss? Es reicht doch schon bewusst darauf zu achten und nicht einfach beliebig zuzugreifen. Und wenn die Lust nach Rührei oder Käse da ist, kann man der doch ab und zu auch nachgeben? Die gleichen Gedanken sollte man sich meiner Meinung nach auch über Bekleidung oder Kosmetik machen. Wichtig ist doch vor allem woher das Zeugs kommt, dass wir Tag täglich konsumieren…

    • März 24, 2014

      Hanna

      Liebe Anie, danke für Deinen schönen Ansatz! Ja, wer sagt eigentlich, dass man IMMER eine Linie fahren muss? Nur damit man dann sagen kann „ich bin jetzt vegan“ oder „ich lebe jetzt zuckerfrei“. Ich finde auch, man sollte das locker sehen können. Heikel und strikt wird es natürlich, wenn es für jemanden zum Lebenskonzept wird, dann gibts keine halben Sachen. Ein Bewusstmachen, was wir konsumieren, ist in jeder Hinsicht ein absolutes Muss!

  • Antworten März 23, 2014

    Marie

    Liebe Hanna, vielen Dank fuer den interessanten Artikel.
    Es ist schon wahr, dass Veganismus mehr und mehr Trend wird, aber ich bin sehr froh darueber. Bei mir wurde mit Anfang 20 (als ich mich bereits vegetarisch ernaehrt habe) eine Hormonstoerung festgestellt, unter der bzw. under deren Nebenwirkungen ich wahnsinnig litt. Nach ueber 10 Jahren, in der ich nur die Pille geschluckt habe, die mich auch noch sehr zunehmen liess, da es angeblich keine anderen Alternativtherapien gab, habe ich endlich angefangen, mich selber ueber die Hormonstoerung zu informieren und infolgedessen angefangen, mich vegan zu ernaehren. Drei Jahre spaeter sagte mein Arzt, alle Symptome seien weg und ich haette die Stoerung wohl nie gehabt, da sie als unheilbar gilt.
    Ich bin nicht super organisiert und habe nicht immer Snacks dabei und bin nicht gerne derjenige, den Freunde nicht zum Essen einladen moegen, weil sie nicht wissen, was ich eigentlich esse usw. und jetzt, wo Veganismus sehr viel verbreiterter ist und ich auch noch in London lebe, wo das Angebot eh relativ gross ist (nichts im Vergleich zu New York), macht es mein Leben sehr viel einfacher.
    Ich hoffe wirklich, dass der Trend sich weiter so entwickelt und man einfach tolerant ist gegenueber den Mitmenschen, egal was sie essen und trinken.

    • März 24, 2014

      Hanna

      Liebe Marie, wow, Dein Weg klingt super spannend und toll, dass Du das alleine gemeistert hast! Ich begrüße den Trend ja auch sehr, versuche auch überwiegend vegan zu essen und freue mich, dass immer mehr Restaurants und Cafes auf diese Ernährungsweise eingehen. Deutschland kann sich da von London und NYC aber noch einiges abgucken, absolut!

  • Antworten März 27, 2014

    Frank Jodel

    Die Säfte sind wirklich lecker. Ich verstehe nur nicht warum die alten schönen Verpackungen nicht mehr da sind? Die „Wholleees“ Verpackungen waren wirklich liebevoller gestaltet. Da stimmte alles und es war so detailreich. Auch die Namen der Produkte „born to be green“, „citrus circus“ waren einfallsreich und haben mehr Liebe zum Detail vermittelt. Die sehen jetzt auch schön aus, aber gerade dieser kleine Aufwand hatte „Whollees“ zu etwas ganz besonderem gemacht. Jetzt sieht es aus wie jeder Smoothie und fällt im Kühlregal nicht mehr so auf. Ob das bessere Verkaufszahlen bringt…

  • Antworten April 13, 2014

    Josephine

    Hallo, habe deinen Blog grade erst endeckt und begeistert diesen ersten Artikel gelesen. Ich kann dich sehr gut verstehen, bei den ganzen Idealen die aktuell propagiert werden; bei all den Artikeln, Variationen und Überzeugungen.
    Ich bin 18, lebe seit Jahren vegetarisch und seit einem Jahr vegan. Aus tiefster Überzeugung, aber trotzdem finde ich inkonsequent nicht schlimm. Ich bin froh über jeden der auf sein Bauchgefühl hört und regelmäßig vegan leben will. Und bin begeistert von dem akutellen Bio/Back to the roots/usw. Trend, denn er zeugt von einem neuen Umweltbewusstsein das sich bei uns entwickelt. Ich habe mich für meine Ernährung entschieden, und will auch weder Leder noch unfair gehandelte Ware mehr kaufen. Das ist grade bei kleinem Budget schwer und klappt mal mehr und mal weniger.
    Aber letzten Endes kommt es darauf an, dass wir alle ein bischen mehr auf die Umwelt und unseren Körper achten. Dazu gehört für mich ein Hinterfragen genauso wie eine Leichtigkeit, gönn dir den Kuchen, wann immer dein Herz nach ihm schreit. Auch wenn mich die Kombination von Ledertaschen neben dem neusten trendy veganen Smoothie ganz sauer macht, ich versuche mich nicht an dem negativen Gefühl aufzuhängen. Jeder wie er´s für richtig hält und vorallem, lieber Lederhose und veganes Essen als Lederhose neben Kalbsbraten.
    Liebe Grüße, du wirst schon dein Weg finden, mach dich vorallem nicht verrückt. Man kanns auch gesund UND entspannt angehen lassen. Entwickel lieber Lust drauf und vergiss die Regeln, dein Körper sagt dir schon was für dich richtig ist!

    • April 14, 2014

      Hanna

      Liebe Josephine, danke für Deine schöne Zeilen! Ich glaube fest daran, dass oft im Leben der Weg das Ziel ist. Was ganz neu für mich ist: Wider dem Dogmatismus! Ich ernähre mich vegan, so gut es geht, aber ich liebe Käse und wenn mein Körper es braucht und möchte, dann esse ich diesen. Wer hat gesagt, dass man das nicht darf? Man ist nicht schwach, sondern sehr lieb zu sich selber. Das ist das aller wichtigste. Herzliche Grüße! Hanna :)

  • liebe whollees gmbh,

    es ist schade…wirklich sehr schade um die schönen whollees verpackungen.

    auch die namen eurer ersten drei smoothies waren ausgefallen. jetzt ist die gestaltung eurer neuen harvest moon drinks wirklich gewöhnlich, ja langweilig geworden.

    die fallen nicht mehr auf neben chiquita, innocent und true fruits im kühlregal. die illustrationen wirken wie gekaufte früchte aus einer online bildagentur für ein paar credits.

    ich liebe eure produkte wirklich… aber auch wenn es gut schmeckt: das ist ein schritt in die falsche richtung.

    ich sage es noch einmal: schade. sehr, sehr schade.

    eure denise

  • Antworten Juni 6, 2015

    Laura

    Liebe Hanna,

    ich weiß es ist nicht einfach aber ich habe meine gesunde Ernährung seit sieben Monate umgestellt. Ich fühle mich so gut und habe auch nicht mehr diesen Blähbauch. :D Das nervte mich sehr durch mein Konsum Brot, Chips, Negerküsse etc.

    Ich hätte das nie für möglich gehalten aber es fiel mir gar nicht schwer die Umstellung gesünder zu leben.

    Übrigens schmeckt mir auch Soja Shake von Harvest Moon sehr gut. Der iat angenehmer als manch andere. Doch am liebsten mache ich meine Gemüsesafte selber.

    An dieser Stelle möchte ich dir sagen wie sehr mir deine Seite gefällt. Lieben Dank für die schönen Informationen.

    Herzliche Grüße

    Laura A.

    • Juni 7, 2015

      Hanna

      Liebe Laura, danke für Dein Kompliment und Deine Worte! Ich arbeite auch an einer Ernährungsumstellung und finde es immer wieder so schön zu lesen, wie toll sich der Körper dann verändert. Herzliche Grüße!

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